Nein, Gen Z ist nicht gleichbedeutend mit „Gen TikTok“

Wenn du deine Zeit auch nur gelegentlich auf Social Media verbringst, glaubst du vielleicht an den weit verbreiteten Mythos, dass „TikToker:innen“ und „Gen Z“ Synonyme sind. Der Mythos ist bei vielen Marketeers und Brands verbreitet und scheint auch insgesamt weit verbreitet zu sein. Googelt man „TikTok Gen X“, erhält man Ergebnisse über… Gen Z. (Ich musste mich vergewissern, dass ich den richtigen Begriff eingegeben hatte!)

Fairerweise muss man sagen, dass die Plattform anfangs eher bei der sogenannten “Gen Z Gruppe” beliebt war, die zwischen 1997 und 2012 geboren sind, demnach heutige zwischen 12 und 25 Jahre alte Personen. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Beliebtheit der App bei einer Reihe von Bevölkerungsgruppen und Altersklassen zunimmt.

Bei der Generation Z am beliebtesten zu sein, bedeutet keineswegs, dass man bei anderen Generationen nicht beliebt ist. Der Prozentsatz an Nutzer:innen mag in der Generation Z am höchsten sein, aber auch viele andere lieben die App.

Nur weil die Generation Z den Weg bereitet hat, heisst das nicht, dass andere Generationen TikTok nicht auch nutzen.

TikTok ist die erste Nicht-Meta-App (und die fünfte App aller Zeiten), welche mehr als 3 Milliarden Downloads verzeichnet. Im Jahr 2021 blieb die Plattform mit 656 Millionen Downloads die weltweit am häufigsten heruntergeladene App.

Source: Forbes, 2021

Keine App erreicht diesen phänomenalen Beliebtheitsgrad, indem sie nur eine bestimmte Zielgruppe anspricht.

Zu den beliebten Schweizer TikToker:innen an der Schnittstelle zwischen GenX und Millennials gehören zum Beispiel _ohheyvivi_, die ihren Followers Einblicke in Mode, Beauty, Food, Sport und ihr Mom Life gibt, und soleil_fatima, die über Sport, Frauenprobleme, Gesundheit und Mode postet. Jonny Fischer teilt seine Versuche, Trends aufzuspüren, die bei jüngeren TikToker:innen beliebt sind, sowie amüsante Gegenüberstellungen zwischen jugendlichen Partys und seiner Rolle als Patenonkel von Manus kleinen Kindern alias seinem Comedian-Partner aus dem berühmten Cabaret Divertimento. Doris Flury postet gesunde Rezepte, darunter vegane und glutenfreie Kekse.

Zu unseren Millennial TikTokers gehören unter anderem „Schweizer Influencer:innen und Content Creators, die du im Auge behalten solltest„. So erstellt zum Beispiel Eric Lüthi alleine oder mit seinem Freund T-Ronimo Comedy Content, in denen sie oft zwei weibliche Charaktere, Bresha und Selina, in lustigen Situationen zeigen.

Der Hashtag #genX hat 6,6 Milliarden Aufrufe und umfasst Beiträge über die Erziehung von Teenager:innen, nostalgische Erinnerungen an die 90er Jahre und das Älterwerden. Zu den beliebten GenX-Content Creators gehört Jack Black, ein Komiker, dessen WAP-Tanz mehr als 5 Millionen Aufrufe verzeichnete. Die Finanzexpertin Marie teilt Line-Dance-Tutorials und stellt Tanzschritte aus den 80er und 90er Jahren mit ihren Freunden und ihrer Familie nach, darunter auch ihre Kinder der Gen Z und der Millennials.

TikTok spielt eine Rolle im Leben der Gen Z

TikTok scheint die bevorzugte Suchmaschine für Gen Z zu sein. Prabhakar Raghavan, Senior Vize-Präsident und Leiter der Google Knowledge & Information Organisation, sagte: „In unseren Studien haben wir festgestellt, dass fast 40 % der jungen Leute, wenn sie einen Ort zum Mittagessen suchen, nicht Google Maps oder die Suchmaschine öffnen. Sie gehen auf TikTok oder Instagram.“

Der Stanford-Wissenschaftler beschreibt die Generation Z als eine sehr kollaborative Kohorte, die sich sehr um andere kümmert. Ihr Einsatz für soziale Gerechtigkeit erstreckt sich auch auf TikTok. Eine Koalition führender TikTok-Stars der Generation Z hat sich verpflichtet, die Zusammenarbeit mit Amazon einzustellen, bis das Unternehmen die Forderungen der Amazon-Gewerkschaft erfüllt. Die Gruppe von 70 TikTok Creators hat zusammen über 51 Millionen Follower:innen.

Verschiedene Generationen nutzen TikTok auf unterschiedliche Weise

Viele ältere Menschen mögen ebenfalls Tanzvideos, und sind wir mal ehrlich, wer liebt alberne Tiervideos nicht? Mein Sohn (auch Gen Z) hat mir kürzlich dieses lustige Papageienvideo gezeigt, das mir (Gen X) sehr gut gefallen hat. Die AARP (ehemals American Association of Retired Persons) hat einige Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich die Nutzung für ältere Menschen unterscheiden kann. „Einige ältere Erwachsene treten TikTok bei, um eine Bindung zu ihren Kindern und Enkelkindern aufzubauen… TikTok ist voller Abwechslung, die älteren Menschen – bzw. Menschen jeden Alters – helfen können, sich weniger gelangweilt oder einsam zu fühlen.“

Laut der Deloitte Digital Media Trends Umfrage “15th Edition” geben 84 % aller Konsument:innen an, Social Media Plattformen zu nutzen, wobei es dennoch Unterschiede zwischen den Generationen gibt. 27 % der Generation Z sehen sich gerne TV Shows und Filme über Social Media an, ebenso wie 23 % der Generation X. Allerdings hören nur 25 % der Generation X Musik, während es bei der Generation Z 44 % sind.

Ältere Generationen nutzen Social Media anders als die Generation Z… aber sie nutzen sie trotzdem.

Insbesondere TikTok wird laut einer von Fortune und SurveyMonkey durchgeführten Studie von 10 % der Generation X und 5 % der Babyboomer genutzt – mit steigender Tendenz. Für 40 % der Babyboomer ist Social Media ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens. Für 17 % der Generation X und 11 % der Boomers ist das Engagement auf sozialen Plattformen eine der Top 3 Unterhaltungsaktivitäten. Kingfluencers hat auch mit zahlreichen Influencer:innen zusammengearbeitet, einschliesslich und über die Generation Z hinaus, wie CorEstilo Style, um erfolgreiche Kollaborationen für zum Beispiel L’Oréal aufzubauen.

Bei TikTok geht es um Communities und Verbindungen

NPR schrieb kürzlich, dass Facebook radikale Änderungen vornimmt, um mit TikTok Schritt zu halten. „TikTok hat eine grundlegende Sache, die Facebook nicht hat: TikTok ist cool. Es ist sehr schwer, Coolness nachzubilden“, sagte Matt Navarra, Social Media Berater und Analyst.

Da TikTok Nutzer:innen weiterhin viel Zeit auf der App verbringen, fördert TikTok eine Vielzahl von positiven, aufbauenden Aktivitäten. TikTok bietet ausserdem umfassende Unterstützung für Content Creators – sogar für diejenigen, die Content erstellen, welcher ausserhalb der Plattform konsumiert wird. Kürzlich hat TikTok in Zusammenarbeit mit Barnes & Noble und deren Creators Community die #BookTokChallenge ins Leben gerufen. Eine Challenge, welche die Menschen dazu ermutigt, neue Bücher und Autor:innen zu lesen und anschliessend ihre Reaktionen mit ihrer Community zu teilen.

Sogar TikTok-Anzeigen werden von einem breiten Publikum geschätzt. Der jüngste Media Reactions Report von Kantar setzte TikTok auf Platz 1 für „Ad Equity“, eine Messung der Einstellung und Vorliebe des Publikums für Werbung. „Die Markenlösungen von TikTok werden vom Publikum nicht nur als „Werbung“ wahrgenommen. Tatsächlich führt TikTok die Liste an, wenn es um die Bereitstellung von Branded Content geht, die bei den Online Konsument:innen tatsächlich auf Resonanz stossen.“

Aufbau einer starken TikTok-Präsenz

Im Mai 2021 betonte TikTok, dass keine Plattform eine solche Reichweite hat, ohne „für jeden etwas zu bieten“, und warb gleichzeitig bei den Markteers um die Wahrnehmung, dass es sich um ein Phänomen der Generation Z handelt. TikToks kontinuierlich wachsende Popularität zeigt, wie falsch es ist zu behaupten, dass die Plattform eine exklusive Domäne der Generation Z sei.

Kingfluencers arbeitet mit Brands zusammen, um eine starke TikTok-Präsenz aufzubauen. Kontaktiere uns, um eine erfolgreiche TikTok-Strategie zu entwickeln und umzusetzen, die dir heute und in Zukunft zahlreiche Vorteile bringen wird.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Fake Followers und der richtige Umgang damit

Gerade bei Follower:innen ist mehr nicht immer gleich besser! Mit dem Phänomen Social Media und der steigenden Attraktivität Influencer:in zu werden, häufen sich auch die sogenannten Fake Followers. Bei vielen Menschen ist dabei der Wunsch nach immer mehr Followers und Ansehen gross. Ein umso verlockenderes Angebot durch Geld und Follower Käufe bei der Followeranzahl nachzuhelfen.

Das Problem: Man läuft Gefahr, seine Glaubwürdigkeit auf Social Media zu verlieren. Schlicht und einfach gesagt hat man nichts davon. In diesem Beitrag möchten wir ein allgemeines Verständnis dafür schaffen, wieso Fake Followers schlecht sind, wie man sie erkennt, wieder entfernt und vor allem vermeidet, denn leider ist niemand sicher vor ihnen. Und hiermit wollen wir auch ganz klar die Empfehlung aussprechen, niemals Fake Followers zu kaufen.

Was sind Fake Followers überhaupt?

Unter Fake Followers versteht man künstlich erstellte Profile, welche wie ganz normale Profile aussehen können, hinter denen sich jedoch keine reale Person verbirgt. Fake Followers sind nicht immer aber meist sogenannte «Bots», die keine echten Reaktionen zeigen und somit auch mit keinerlei Content interagieren. Diese praktisch nicht vorhandene Interaktion kann den Marktwert einer Person massgeblich verschlechtern.

 

Wenn der Schein trügt

Der erste Eindruck eines Profils auf Social Media ist vielleicht nicht immer der, den er vorgibt zu sein. Hinter einer hohen Followeranzahl muss somit nicht wie erwartet ein erfolgreicher oder eine erfolgreiche Influencer:in stecken. Fake Followers trügen den Schein und geben ein falsches Bild, wie «real» tatsächlich jemand auf Social Media beziehungsweise deren Community erscheint. Im Grunde genommen schmücken sich diese Influencer:innen mit Zahlen und Profilen, welche eigentlich überhaupt nicht existieren. Ganz einfach gesagt, kann jede Person Followers kaufen, was aber nicht bedeutet, dass man dann automatisch Erfolg auf Social Media oder im Influencer Marketing hat. Vor allem mit der Weiterentwicklung und der aktuellen Lage im Creators Business, ist nicht mehr die Followerzahl das entscheidende KPI für Erfolg, sondern vor allem das Engagement und die Reach, neben der Glaubwürdigkeit, Verbundenheit zur Community und Authentizität.

Oftmals wird die Behauptung aufgestellt, dass vor allem für den Beginn das “Followers kaufen” ein Booster sein kann, um so sich selbst oder die eigene Brand weiter voranzutreiben. Man sollte dabei aber stets im Hinterkopf behalten, dass diese Fake Profile wenig bis kaum Posts liken oder kommentieren werden und somit kein Engagement vorhanden ist. Es wird also nicht lange dauern, bis die Community und mögliche Brands Partner erkennen, dass womöglich Fake Followers dahinterstecken. Ein schlechter Start, um also in die Welt des Influencer-Daseins einzutauchen. Und der Preis, den man dafür bezahlt, ist gross. Instagram beispielsweise erkennt immer mehr Profile mit einer hohen Fake Followers Anhängerschaft und löscht diese automatisch, sobald Fake Aktivitäten festzustellen sind. Nicht nur riskierst du die Löschung deines Accounts, sondern auch Opfer von Spamming- und Phishing-Angriffen zu werden.

Ebenfalls sollte dir bewusst sein, dass dir ein wichtiges und wertvolles Feedback einer ehrlichen Community fehlen wird. Woher sollst du wissen, ob das, was du teilst gut ankommt, deiner Followerschaftgefällt und einen Mehrwert liefert, wenn ein Grossteil an Fake Profilen hinter deinem Account stecken?

Wie erkenne ich Fake Followers?

Glücklicherweise ist es nicht allzu schwer, Fake Followers auf Anhieb zu erkennen. Hier sind einige Punkte, auf die du achten kannst:

  • Kein Profilbild
  • Keine oder sehr wenige Followers
  • Folgen aber selbst vielen Profilen
  • Keine/wenige Posts
  • Spamartige oder kryptische Benutzernamen
  • Niedrige Interaktionsrate
  • #FollowerForFollower

 

Solltest du eine plötzliche Zunahme in deiner Followeranzahl bemerken, dann bist du womöglich «Opfer» einer Fake Following Attacke geworden. Das bedeutet, dass jemand anderes Followers für dich gekauft hat. Ja, genau – auch beliebige andere Accounts können Followers kaufen und so dich oder dein Business beeinflussen oder gar ruinieren. Laut unserer Google Recherche konnten wir feststellen, dass man Fake Followers bereits zu sehr niedrigen Preisen kaufen kann. So kosten 1’000 Followers aktuell etwa um die 13 Dollar. Kein grosses Hindernis also für Personen, die einem Account schaden wollen.

 

Ein Fallbeispiel der Kingfluencers Community


Die Schweizer Content Creatorin Margaux Seydoux wurde Opfer eines genau solchen Fake Following Angriffs. Uns erzählt sie: «Eines Morgens wachte ich auf und sah plötzlich 5’000 neue Followers auf meinem Instagram Profil mit der Beschreibung ‘neu’. Von da an wurde mir sofort klar, dass dies Fake Followers sein müssen. Jemand kaufte mir Followers, um meinem Account zu schaden.» Margaux wendete sich daraufhin an uns und stellte ihren Account fürs Erste auf privat. Weiterhin erklärt sie: «Ich habe einige Tage gewartet und sogar meinen Benutzernamen geändert, sodass keine neuen Followers mehr dazukommen können. Ich musste ein Fake Profil nach dem anderen manuell löschen. Das hat eine Ewigkeit gedauert.»

Fall Kingfluencers

Auch wir als Agentur wurden von einem Fake Following Angriff leider nicht verschont. Anfang Juli, beinahe zeitgleich wie auch Influencerin Margaux Seydoux, hatte unser Instagram Account über Nacht plötzlich über 10’000 neue Followers. Das erste Mal, dass wir uns mit so einem riesen Thema intern beschäftigen mussten, da auch wir zum ersten Mal Fake Followers bekommen haben.

Wir haben dann, wie Margaux, unseren Account auf privat gestellt, um zu vermeiden, dass es noch mehr Fake Followers werden, denn wir wussten, es wird nicht einfach, diese Followers wieder loszuwerden. Nach interner Absprache und intensiver Recherche war unsere Lösung dann schnell klar: Fake Followers müssen ab jetzt, soweit es die Zeit erlaubt, immer mal wieder manuell gelöscht werden. Also haben wir intern einen Leitfaden erstellt, wie man Fake Followers erkennen kann und anhand dessen wurden diese dann manuell identifiziert, blockiert, wieder entsperrt und entfernt.

Stand heute sind wir wieder fast auf der damaligen Followerschaft zurück – dank interner Kingfluencers Team Hilfe.

Stellungnahme Meta

Mit dem Problem der Fake Followers haben wir uns an Meta gewandt und nach einer Stellungnahme ihrerseits gefragt. Daniel Kramer von Meta erklärt:

«Die Frage nach den Fake Followern bekommen wir täglich. Diese lassen sich leider nicht von vorneherein verhindern und erfahrungsgemäss kommt das mit steigendem Erfolg.» Mittlerweile gibt es jedoch gut funktionierende Systeme, welche diese Profile erkennen können. Die Fake Profile werden dann innerhalb weniger Tage deaktiviert. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass man einzelne Länder deaktivieren kann, wenn man bemerken sollte, dass viele Followers aus bestimmten Ländern zu stammen scheinen. «Neben dem manuellen Löschen gibt es leider noch keinen automatisierten Prozess», so Daniel.  

Wie werde ich Fake Followers also wieder los?

Nun bleibt die Frage offen: Was kann ich tun, wenn ich Opfer einer solchen Fake Following Attacke geworden bin? Die wohl sicherste und wahrscheinlich aber auch zeitaufwändigste Methode ist, dein Konto manuell zu überprüfen. Alle Followers, die einen spam-artigen Benutzernamen haben oder bei denen keine Interaktionen zu beobachten sind, kannst du entfernen. Dabei müssen die Fake-Konten zuerst blockiert und dann aber wieder entblockiert werden und schliesslich gelöscht. Denn es gilt zu beachten, dass dein eigener Instagram Account nicht Hunderte von blockierten Followers haben sollte – deshalb das erneute “Entblocken” nach dem Sperren der Fake Profilen. Aber Achtung: Dieser Vorgang wird dich viel Zeit kosten. Insbesondere wenn die Fake Followers Anzahl im 100er oder gar 1000er Bereich liegt.

Eine weitere hybride Methode wäre die Verwendung eines Tools oder einer App, welche deine Fake Followers ganz einfach herausfiltern kann. Das Problem dabei ist, dass diese Apps aus Datenschutzgründen nicht 100% sicher sind. Der Vorteil in dieser Methode liegt jedoch darin, dass die Apps eine Liste erstellen können, die du dann selbst manuell durchgehen und so deine Fake Followers einfacher erkennen und löschen kannst.

Hier haben wir eine Liste mit guten und weniger guten Tools zusammengestellt:

  • Combin

    Combin ist für einen registrierten Account kostenlos und listet die Followers namentlich auf, die als Fake Followers eingestuft werden.
  • Nindo

    Auf Nindo wird dir grafisch aufgezeigt, wie viele Fake Followers dein Account hat, jedoch werden die Fake Accounts nicht aufgelistet. Nindo ist zudem kostenpflichtig und man benötigt eine Mindestmenge an Followers, um das Tool nutzen zu können.
  • Followinglike

    Hat keine Filter für Fake Followers, sondern ist lediglich eine Plattform zur Generierung von Reichweite durch Bots.
  • My Ghost Follower

    Eine App mit schlechten Bewertungen. Unserer Meinung nach, nicht weiterzuempfehlen.
  • Followers-Insights

    Zeigt die Fake Followers nicht an, sondern nur Followers, die einem Account nicht zurückfolgen. Ebenfalls eine App mit schlechten Bewertungen und unserer Meinung nach nicht zu empfehlen.

Tipps, um Fake Followers zu vermeiden

Wie bereits erwähnt, sind Fake Followers Bots. Diese folgen meist einem Account, indem sie die beliebtesten Hashtags verwenden, um nach einem Account zu suchen. Wir empfehlen daher: Vermeide es, diese Hashtags weiterhin zu benutzen. Der folgende Link zeigt dir die beliebtesten Hashtags, welche Bots verwenden könnten. Darunter vor allem Hashtags wie #popular #instagram #trending #follow #like #instagood #explorepage #likeforlikes #followforfollowback #instadaily #famous #photooftheday #followme. 

Komplett vermeiden kann man Fake Followers jedoch leider nicht. Mit steigendem Erfolg, ist die Wahrscheinlichkeit schlicht höher, mit dem Problem “Fake Following” konfrontiert zu werden.

Kingfluencers empfiehlt:

Keep it real! Vergiss nicht – Menschen wollen Authentizität. Echte Menschen, echte Profile. Man kann sich keinen Erfolg verschaffen, indem man sich mit falschen Zahlen schmückt.

Darum: Präsentiere dich so, wie du wirklich bist. Steh zu deinen Follower:innen. Wenn dir ein Angriff des Fake Following passieren sollte, verstecke es nicht, gehe offen damit um und lasse auch deine Kund:innen und Community daran teilhaben.

Baue dir deine Community natürlich auf. Regelmässiger, qualitativer und authentischer Content helfen dir dabei. Lass deine Community nicht ausser Acht. Hol dir Feedback, geh auf Wünsche und Kritiken ein, interagiere mit deinen Followers. Das wird nicht nur deine Engagement Rate steigern, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass noch mehr Menschen deine Posts sehen.

Wenn du Hilfe dabei brauchst, eine Community aufzubauen, deine Reichweite mit organischem Content zu steigern oder dir einfach nicht sicher bist, ob du auch “Opfer” eines Fake-Following Kaufes geworden bist, dann kontaktiere uns gerne ganz unverbindlich. Wir können dir sowohl beim Community Management, als auch beim Social Media Content, bei TikTok, Instagram & Co. Angelegenheiten oder auch bei generellen Fragen rund um das Thema Digital Influence helfen.

Autor: Tijana Simic, Marketing Support @Kingfluencers

Kingfluencers‘ Creators Event im Ticino

KINGFLUENCERS ORGANISIERT DEN ERSTEN TESSINER CREATOR-EVENT

Die Schweizer Digital Influence Agentur Kingfluencers richtet die Scheinwerfer auf die wichtigsten Influencer:innen aus der italienischsprachigen Schweiz. Damit in den anderen Landesteilen die kreativen Ticinesi nicht vergessen gehen, hat die Agentur beim Lago di Lugano vergangene Woche einen grossen Welcome Event für Creators aus der schönen Svizzera italiana organisiert.

Die Schweiz ist mehr als nur Zürich, Bern oder Roger Federer. Die Eidgenossenschaft besteht aus vier wunderschönen Landesteilen und vertritt neben den vier offiziellen noch viele weitere Sprachen, was auch bei nationalen Kampagnen stets berücksichtigt werden sollte. Die grosse Vielfältigkeit der kleinen Schweiz spiegelt sich auch in der Datenbank von Kingfluencers wider; die Full-Service-Agentur beschäftigt nicht nur Mitarbeiter:innen aus mehr als zehn verschiedenen Ländern, sondern verfügt auch über Influencer:innen aus allen Landesteilen und darüber hinaus. Konkret umfasst die Creators-Datenbank von Kingfluencers über 3’000 Creators unterschiedlichster Grösse und aus verschiedensten Sektoren.

Creator-Event im Tessin

Um auf diese Diversität aufmerksam zu machen, organisierte die Digital Influence Agentur am 06. Oktober 2022 ein «Get-Together» für etwa 30 neue sowie vertraute Tessiner Creators. Ein Ziel des Events im Restaurant Porto Bello! in Lugano war es, die kreativen Influencer:innen und inspirierenden Seiten des Tessins vor Ort kennenzulernen. Der persönliche Austausch mit den Creators war uns sehr wichtig», sagt die Co-CEO von Kingfluencers, Anja Lapčević. Jede Künstlerpersönlichkeit sei gleich wertvoll, egal aus welchem Teil der Schweiz die Creators stammen.

Gemeinsam mit Influencer:innen aus der italienischsprachigen Schweiz, wie beispielsweise Yari Copt, Ely Giglio oder Alessandro, wollte das Team von Kingfluencers darauf aufmerksam machen, dass im Hinblick auf Kampagnen und die gesamte Creator Economy kein Teil der Schweiz ausgelassen werden sollte. Doch leider geraten Creators aus der Schweizer Sonnenstube immer wieder in Vergessenheit. «Dass sich eine Schweizer Agentur auch um Creators aus der Südschweiz kümmert, ist überhaupt nicht selbstverständlich», sagt der Tessiner Landschaftsfotograf Daniele Nevano. Auch für das Tessiner Reise-Duo, Luke & Martina, bedeute ein solcher Anlass im Süd-Kanton der Schweiz, organisiert durch eine Zürcher Agentur, sehr viel: «Für uns im Tessin war es immer ein wenig ein Kampf, dass wir von der übrigen Schweiz berücksichtigt und respektiert werden», sagen Martina und Luke. Der Event von Kingfluencers zeige nun, dass die Digital Influence Agentur im Tessin eine potenzielle Markt- und Geschäftsperspektive sehe und der Arbeit der italienisch sprechenden Creators vertraue.

Mehr Diversität

Kingfluencers will im Rahmen seiner sechs Unternehmens-Werte nicht nur mehr Aufmerksamkeit auf Creators aus der schönen Svizzera italiana lenken, sondern sich allgemein für noch mehr Diversität einsetzen. «Vielfalt ist für alle inspirierend», bringt es Co-CEO, Anja Lapčević, auf den Punkt. Jeder Mensch sei auf seine Art und Weise speziell und genau das liebe Kingfluencers. Zu inspirieren ist neben neugierig, zukunftsorientiert, kooperativ, bewusst und multikulti zu sein, einer der sechs Firmen-Werte.

«Water Lover Challenge»

Einen Tag nach dem Creators-Event im Tessin fand zudem der jährliche interne Kingfluencers Team-Building-Event statt. Neben verschiedenen Workshops wurde Creator Noam Yaron aus der Westschweiz bei seiner «Water Lover Challenge» unterstützt. Das ganze Agentur-Team hat an der aussergewöhnlichen Challenge teilgenommen. «Wir bei Kingfluencers versuchen unsere Werte nicht nur zu predigen, sondern vor allem auch zu leben», sagt Yoeri Callebaut, Co-CEO zum Kingfluencers-Firmen-Wert Bewusstheit. In Zusammenarbeit mit Biotherm und dem Verein Objectif Environment findet noch bis zum 15. Oktober 2022 die landesweite Sammlung von Zigarettenstummeln statt. Kingfluencers hat die Aufräumaktion bereits in Lugano gestartet. Das Ergebnis: die grösste politische Gemeinde des Kantons Tessin ist jetzt um 1000 Zigarettenstummel sauberer!

Author: Sandra Miletic, Junior Marketing Manager @Kingfluencers

Die Auswirkungen der globalen Präsenz von TikTok

TikTok treibt eine neue Welle der Unterhaltung an. Spiegelt die Plattform die Kultur wider oder erschafft TikTok sie? Oder beides? Die weltweite Allgegenwärtigkeit von TikTok hat unzählige Auswirkungen, darunter auch faszinierende und unerwartete Vorteile für die Gesellschaft.

Hier ein paar Einblicke in das Schweizer Publikum

  • 1.7 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen
  • 5.2 Millionen monatliche Creations 
  • 8.7 Milliarden monatliche Videoaufrufe
  • 70 Minuten tägliche Verweildauer
  • 16x täglich Öffnen der App

Die Bedeutung von TikTok ist unbestreitbar

Insgesamt wurde TikTok mehr als 3,5 Milliarden Mal heruntergeladen. Es ist die erste Nicht-Meta-App (und die fünfte App aller Zeiten), die die Marke von 3 Milliarden Downloads überschritten hat. Auch im Jahr 2021 blieb die Plattform mit 656 Millionen Downloads die am häufigsten heruntergeladene App weltweit. Die zweitplatzierte App, Instagram, liegt mit 545 Millionen Downloads ziemlich weit zurück, womit die TikTok Downloads mehr als 20% höher sind als bei Instagram. In den ersten vier Monaten im Jahr 2022 wurde TikTok mehr als 175 Millionen Mal heruntergeladen. Die Plattform ist in über 154 Ländern verfügbar und hat über 1 Milliarde monatlich aktive Nutzer:innen, die durchschnittlich 52 Minuten pro Tag auf der Plattform verbringen.

TikTok erobert die Welt

TikTok Trends verbreiten sich weltweit – und zwar schnell.

Auf der ganzen Welt sind sich die TikTokers in ihrer Freude an diesen neuen Trends einig und bilden eine Art globale Einheit. Profitieren die Menschen weltweit von dieser Verbindung?

TikTok ist stolz auf den globalen Einfluss den die Plattform weltweit hat. «Über die Musik hinaus beeinflusst unsere Plattform und Community die Kultur und erzeugt Trends, die auf TikTok beginnen und sich überall ausbreiten.» Am 5. Dezember 2021 schloss sich die New York Times dieser Meinung an und bezeichnete die Plattform als «das zentrale Vehikel für Jugendkultur und Online Kultur im Jahr 2021 im Allgemeinen».
Erst kürzlich, am 3. Juni 2022, veröffentlichte die New York Times dann: «Vieles, was auf der Plattform gepostet wird, ist so albern und seltsam, dass es sich geradezu idiotisch anfühlen kann, darin einen Sinn zu suchen.»

Die Plattform sowohl als albern und idiotisch zu bezeichnen, während sie gleichzeitig als zentrales Vehikel für die Jugendkultur dient, verheisst nichts unbedingt Gutes für die Zukunft. Das Meinungsspektrum über die Plattform ist eindeutig breit gefächert und es mangelt auch nicht an Kontroversen.

Trends – Konformität + Originalität

Trends bezeichnen in der Regel Veränderungen in Richtung einer vorherrschenden Tendenz. Was «trendy» ist, ist populär und wird weit verbreitet. Immer mehr Menschen machen sich den neuesten Trend zu eigen, sei es eine tiefsitzende oder hochsitzende Jeans, verbale Ausdrücke oder die Art der Beiträge in den sozialen Medien.

Viele kreative Influencer:innen verleihen den neuesten Trends ihre ganz eigene Note. Der Trend dient lediglich als Ausgangspunkt für Inspirationen. Hootsuite schreibt: «Das Beste ist, dass die Nutzer:innen den Trends ihren eigenen Stempel aufdrücken – und oft werden sie (vom Algorithmus) für das Brechen von Konventionen belohnt.» 

Von bewegenden Momenten, über coole Erlebnisse bis hin zu Comedy und Rezepten entstehen auf TikTok ständig neue Trends in den verschiedensten Richtungen. Aktuell ist zum Beispiel  der Song von Lana Del Ray – young and beautiful ein Trend, zu dem Menschen auf TikTok erfüllende und schöne Momente mit ihrer Community teilen, ob Erlebnisse auf Reisen, Urlaubstage am Strand oder gute Zeiten mit ihren Liebsten. Aber auch Rezepte haben es in die Trends geschafft, aktuell geht vor allem ein Rezept mit Pasta, Butter, Zitrone und Parmesan viral.

Neben der Originalität von TikTok ist es aber vor allem die inspirierende Seite, die uns an TikTok so gefällt, oder? TikTok ist so viel mehr als eine Trendmaschine, es bietet wirklich tiefgründigen, bedeutungsvollen, berührenden und emotionalen (auf eine gute Art und Weise) Content.

Der allwissende Algorithmus von TikTok

Für Social Media Plattformen ist es wichtig, eine ansprechende Benutzeroberfläche zu haben und ein hervorragendes Nutzererlebnis bieten zu können. Eine kritische Masse an Nutzer:innen und Content Creators ist ebenfalls entscheidend, damit die Nutzer:innen wiederkommen.

Der Algorithmus ist eine massive Quelle der Differenzierung.

Im Guten wie im Schlechten [oder beides] sind Algorithmen mächtige Werkzeuge, die die Wirkung einer Plattform bestimmen und die Erfahrungen der Nutzer:innen prägen. TikTok ist da keine Ausnahme. Dies gelingt TikTok wohl besser als allen anderen Plattformen, wie seine Popularität zeigt.

Dieser allwissende Algorithmus hat auch zu einigen interessanten Ergebnissen geführt, darunter ein Social Media Manager, der schrieb, Der TikTok Algorithmus kannte meine Sexualität besser als ich. Clevere Brands sind in der Lage, sich diese Macht zunutze zu machen und die Plattform zu nutzen, um mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Die wichtige Rolle der Creators

TikTok hat bei der Anwerbung und Entlohnung von Creators strategisch gehandelt, da TikTok weiss, dass sie der Schlüssel zum Erfolg jeder Plattform sind. Im Juli 2020 hat TikTok einen 1-Milliarde-Dollar-Schöpfer Fonds ins Leben gerufen, durch den „Creators in der Lage sein werden, zusätzliche Einnahmen zu erzielen, die dazu beitragen, die Sorgfalt und Hingabe zu belohnen, die sie in die kreative Connection mit einem Publikum stecken, inspiriert von ihren Ideen.“

TikTok hat sich zu einer Autorität entwickelt, wenn es um aktuelle Themen geht. Auch andere Plattformen wie YouTube Shorts, Meta, Snapchat, Twitter Spaces und Pinterest sind dem Beispiel von TikTok gefolgt und belohnen die Kreativ-Community nun mit Kreativfonds.

70% der TikTok-Nutzer:innen geben an, dass sie sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen. Über das Posten von Videos hinaus können Creators eine Community-Atmosphäre aufbauen und verbessern, indem sie sich mit ihrem Publikum über integrierte TikTok-Tools wie Stitch, Duett, Antworten und Kommentare austauschen. Auf unserer Liste der „Schweizer Influencer:innen & Content Creators, die du im Auge behalten solltest“ steht TikTokerin Julie Riess, welche „Get Ready With Me“-Videos postet und ihre Follower:innen an der Zusammenstellung von Outfits teilhaben lässt.

TikTok fördert eine Vielzahl von positiven, aufbauenden Aktivitäten. TikTok bietet umfassende Unterstützung für die Ersteller von Content – auch für diejenigen, die Content erstellen, die ausserhalb der Plattform konsumiert werden. Kürzlich hat TikTok in Zusammenarbeit mit Barnes & Noble und deren Autoren-Community die #BookTokChallenge ins Leben gerufen, die Menschen dazu ermutigt, neue Bücher und Autoren zu lesen und dann ihre Reaktionen zu teilen.

Wie TikTok das Marketing und den Wert für Brands verändert

Wie wir in «Influencer Marketing vs. Legacy Advertising» geschrieben haben, sind traditionelle Anzeigen eine Abweichung vom Content, welcher das Publikum konsumieren möchte, während Influencer Marketing Anzeigen mit dem gewünschten Content verschmelzen lässt. TikTok hat dies erkannt und rät seit langem: «Don’t make ads, make TikToks.»

Viele Brands haben diesen weisen Rat befolgt und hervorragende Ergebnisse erzielt. Im Media Reactions Report von Kantar wurde TikTok als Nummer 1 für Ad Equity eingestuft. «Ad Equity misst die Einstellung und Präferenz des Publikums gegenüber Anzeigen in verschiedenen Medienkanälen und Premium Media Brands. Mit anderen Worten: Die Marken Lösungen von TikTok werden vom Publikum nicht nur als «Werbung» wahrgenommen. Tatsächlich steht TikTok an der Spitze der Liste, wenn es darum geht, branded Content zu liefern, der bei Online Konsument:innen tatsächlich Anklang findet.»

Laut Kantar «haben die Werbeformate von TikTok die höchste positive Resonanz unter den Konsument:innen. Das bedeutet, dass die Nutzer:innen für TikTok Werbung empfänglicher sind als für andere Medienplattformen.» «Von den 13 grossen digitalen Plattformen, die Kantar verglichen hat, wird TikTok zugeschrieben, dass es die am wenigsten aufdringlichen und innovativsten Werbeformate anbietet.»

Laut einer von TikTok in Auftrag gegebenen und von Kantar durchgeführten Studie stimmen 72% der Befragten zu, dass Werbung auf TikTok als inspirierend wahrgenommen wird. «Mit innovativen Werbeformaten wie der Branded Hashtag Challenge haben Brands auf TikTok nun die Möglichkeit, Teil der Kultur zu werden und es ihrem Publikum zu ermöglichen, Trends basierend auf markenbezogenen Sounds, Aktionen, Effekten oder Storylines zu erstellen, die frei in der TikTok Community und darüber hinaus verbreitet werden können.» 

Die TikTok Services von Kingfluencers helfen Brands, diesen Wert mit unserem einzigartigen ganzheitlichen Ansatz zu nutzen, der Social Media Services, Influencer Marketing und Performance Marketing kombiniert.

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Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing