Nein, Gen Z ist nicht gleichbedeutend mit „Gen TikTok“

Wenn du deine Zeit auch nur gelegentlich auf Social Media verbringst, glaubst du vielleicht an den weit verbreiteten Mythos, dass „TikToker:innen“ und „Gen Z“ Synonyme sind. Der Mythos ist bei vielen Marketeers und Brands verbreitet und scheint auch insgesamt weit verbreitet zu sein. Googelt man „TikTok Gen X“, erhält man Ergebnisse über… Gen Z. (Ich musste mich vergewissern, dass ich den richtigen Begriff eingegeben hatte!)

Fairerweise muss man sagen, dass die Plattform anfangs eher bei der sogenannten “Gen Z Gruppe” beliebt war, die zwischen 1997 und 2012 geboren sind, demnach heutige zwischen 12 und 25 Jahre alte Personen. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Beliebtheit der App bei einer Reihe von Bevölkerungsgruppen und Altersklassen zunimmt.

Bei der Generation Z am beliebtesten zu sein, bedeutet keineswegs, dass man bei anderen Generationen nicht beliebt ist. Der Prozentsatz an Nutzer:innen mag in der Generation Z am höchsten sein, aber auch viele andere lieben die App.

Nur weil die Generation Z den Weg bereitet hat, heisst das nicht, dass andere Generationen TikTok nicht auch nutzen.

TikTok ist die erste Nicht-Meta-App (und die fünfte App aller Zeiten), welche mehr als 3 Milliarden Downloads verzeichnet. Im Jahr 2021 blieb die Plattform mit 656 Millionen Downloads die weltweit am häufigsten heruntergeladene App.

Source: Forbes, 2021

Keine App erreicht diesen phänomenalen Beliebtheitsgrad, indem sie nur eine bestimmte Zielgruppe anspricht.

Zu den beliebten Schweizer TikToker:innen an der Schnittstelle zwischen GenX und Millennials gehören zum Beispiel _ohheyvivi_, die ihren Followers Einblicke in Mode, Beauty, Food, Sport und ihr Mom Life gibt, und soleil_fatima, die über Sport, Frauenprobleme, Gesundheit und Mode postet. Jonny Fischer teilt seine Versuche, Trends aufzuspüren, die bei jüngeren TikToker:innen beliebt sind, sowie amüsante Gegenüberstellungen zwischen jugendlichen Partys und seiner Rolle als Patenonkel von Manus kleinen Kindern alias seinem Comedian-Partner aus dem berühmten Cabaret Divertimento. Doris Flury postet gesunde Rezepte, darunter vegane und glutenfreie Kekse.

Zu unseren Millennial TikTokers gehören unter anderem „Schweizer Influencer:innen und Content Creators, die du im Auge behalten solltest„. So erstellt zum Beispiel Eric Lüthi alleine oder mit seinem Freund T-Ronimo Comedy Content, in denen sie oft zwei weibliche Charaktere, Bresha und Selina, in lustigen Situationen zeigen.

Der Hashtag #genX hat 6,6 Milliarden Aufrufe und umfasst Beiträge über die Erziehung von Teenager:innen, nostalgische Erinnerungen an die 90er Jahre und das Älterwerden. Zu den beliebten GenX-Content Creators gehört Jack Black, ein Komiker, dessen WAP-Tanz mehr als 5 Millionen Aufrufe verzeichnete. Die Finanzexpertin Marie teilt Line-Dance-Tutorials und stellt Tanzschritte aus den 80er und 90er Jahren mit ihren Freunden und ihrer Familie nach, darunter auch ihre Kinder der Gen Z und der Millennials.

TikTok spielt eine Rolle im Leben der Gen Z

TikTok scheint die bevorzugte Suchmaschine für Gen Z zu sein. Prabhakar Raghavan, Senior Vize-Präsident und Leiter der Google Knowledge & Information Organisation, sagte: „In unseren Studien haben wir festgestellt, dass fast 40 % der jungen Leute, wenn sie einen Ort zum Mittagessen suchen, nicht Google Maps oder die Suchmaschine öffnen. Sie gehen auf TikTok oder Instagram.“

Der Stanford-Wissenschaftler beschreibt die Generation Z als eine sehr kollaborative Kohorte, die sich sehr um andere kümmert. Ihr Einsatz für soziale Gerechtigkeit erstreckt sich auch auf TikTok. Eine Koalition führender TikTok-Stars der Generation Z hat sich verpflichtet, die Zusammenarbeit mit Amazon einzustellen, bis das Unternehmen die Forderungen der Amazon-Gewerkschaft erfüllt. Die Gruppe von 70 TikTok Creators hat zusammen über 51 Millionen Follower:innen.

Verschiedene Generationen nutzen TikTok auf unterschiedliche Weise

Viele ältere Menschen mögen ebenfalls Tanzvideos, und sind wir mal ehrlich, wer liebt alberne Tiervideos nicht? Mein Sohn (auch Gen Z) hat mir kürzlich dieses lustige Papageienvideo gezeigt, das mir (Gen X) sehr gut gefallen hat. Die AARP (ehemals American Association of Retired Persons) hat einige Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich die Nutzung für ältere Menschen unterscheiden kann. „Einige ältere Erwachsene treten TikTok bei, um eine Bindung zu ihren Kindern und Enkelkindern aufzubauen… TikTok ist voller Abwechslung, die älteren Menschen – bzw. Menschen jeden Alters – helfen können, sich weniger gelangweilt oder einsam zu fühlen.“

Laut der Deloitte Digital Media Trends Umfrage “15th Edition” geben 84 % aller Konsument:innen an, Social Media Plattformen zu nutzen, wobei es dennoch Unterschiede zwischen den Generationen gibt. 27 % der Generation Z sehen sich gerne TV Shows und Filme über Social Media an, ebenso wie 23 % der Generation X. Allerdings hören nur 25 % der Generation X Musik, während es bei der Generation Z 44 % sind.

Ältere Generationen nutzen Social Media anders als die Generation Z… aber sie nutzen sie trotzdem.

Insbesondere TikTok wird laut einer von Fortune und SurveyMonkey durchgeführten Studie von 10 % der Generation X und 5 % der Babyboomer genutzt – mit steigender Tendenz. Für 40 % der Babyboomer ist Social Media ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens. Für 17 % der Generation X und 11 % der Boomers ist das Engagement auf sozialen Plattformen eine der Top 3 Unterhaltungsaktivitäten. Kingfluencers hat auch mit zahlreichen Influencer:innen zusammengearbeitet, einschliesslich und über die Generation Z hinaus, wie CorEstilo Style, um erfolgreiche Kollaborationen für zum Beispiel L’Oréal aufzubauen.

Bei TikTok geht es um Communities und Verbindungen

NPR schrieb kürzlich, dass Facebook radikale Änderungen vornimmt, um mit TikTok Schritt zu halten. „TikTok hat eine grundlegende Sache, die Facebook nicht hat: TikTok ist cool. Es ist sehr schwer, Coolness nachzubilden“, sagte Matt Navarra, Social Media Berater und Analyst.

Da TikTok Nutzer:innen weiterhin viel Zeit auf der App verbringen, fördert TikTok eine Vielzahl von positiven, aufbauenden Aktivitäten. TikTok bietet ausserdem umfassende Unterstützung für Content Creators – sogar für diejenigen, die Content erstellen, welcher ausserhalb der Plattform konsumiert wird. Kürzlich hat TikTok in Zusammenarbeit mit Barnes & Noble und deren Creators Community die #BookTokChallenge ins Leben gerufen. Eine Challenge, welche die Menschen dazu ermutigt, neue Bücher und Autor:innen zu lesen und anschliessend ihre Reaktionen mit ihrer Community zu teilen.

Sogar TikTok-Anzeigen werden von einem breiten Publikum geschätzt. Der jüngste Media Reactions Report von Kantar setzte TikTok auf Platz 1 für „Ad Equity“, eine Messung der Einstellung und Vorliebe des Publikums für Werbung. „Die Markenlösungen von TikTok werden vom Publikum nicht nur als „Werbung“ wahrgenommen. Tatsächlich führt TikTok die Liste an, wenn es um die Bereitstellung von Branded Content geht, die bei den Online Konsument:innen tatsächlich auf Resonanz stossen.“

Aufbau einer starken TikTok-Präsenz

Im Mai 2021 betonte TikTok, dass keine Plattform eine solche Reichweite hat, ohne „für jeden etwas zu bieten“, und warb gleichzeitig bei den Markteers um die Wahrnehmung, dass es sich um ein Phänomen der Generation Z handelt. TikToks kontinuierlich wachsende Popularität zeigt, wie falsch es ist zu behaupten, dass die Plattform eine exklusive Domäne der Generation Z sei.

Kingfluencers arbeitet mit Brands zusammen, um eine starke TikTok-Präsenz aufzubauen. Kontaktiere uns, um eine erfolgreiche TikTok-Strategie zu entwickeln und umzusetzen, die dir heute und in Zukunft zahlreiche Vorteile bringen wird.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Fake Followers und der richtige Umgang damit

Gerade bei Follower:innen ist mehr nicht immer gleich besser! Mit dem Phänomen Social Media und der steigenden Attraktivität Influencer:in zu werden, häufen sich auch die sogenannten Fake Followers. Bei vielen Menschen ist dabei der Wunsch nach immer mehr Followers und Ansehen gross. Ein umso verlockenderes Angebot durch Geld und Follower Käufe bei der Followeranzahl nachzuhelfen.

Das Problem: Man läuft Gefahr, seine Glaubwürdigkeit auf Social Media zu verlieren. Schlicht und einfach gesagt hat man nichts davon. In diesem Beitrag möchten wir ein allgemeines Verständnis dafür schaffen, wieso Fake Followers schlecht sind, wie man sie erkennt, wieder entfernt und vor allem vermeidet, denn leider ist niemand sicher vor ihnen. Und hiermit wollen wir auch ganz klar die Empfehlung aussprechen, niemals Fake Followers zu kaufen.

Was sind Fake Followers überhaupt?

Unter Fake Followers versteht man künstlich erstellte Profile, welche wie ganz normale Profile aussehen können, hinter denen sich jedoch keine reale Person verbirgt. Fake Followers sind nicht immer aber meist sogenannte «Bots», die keine echten Reaktionen zeigen und somit auch mit keinerlei Content interagieren. Diese praktisch nicht vorhandene Interaktion kann den Marktwert einer Person massgeblich verschlechtern.

 

Wenn der Schein trügt

Der erste Eindruck eines Profils auf Social Media ist vielleicht nicht immer der, den er vorgibt zu sein. Hinter einer hohen Followeranzahl muss somit nicht wie erwartet ein erfolgreicher oder eine erfolgreiche Influencer:in stecken. Fake Followers trügen den Schein und geben ein falsches Bild, wie «real» tatsächlich jemand auf Social Media beziehungsweise deren Community erscheint. Im Grunde genommen schmücken sich diese Influencer:innen mit Zahlen und Profilen, welche eigentlich überhaupt nicht existieren. Ganz einfach gesagt, kann jede Person Followers kaufen, was aber nicht bedeutet, dass man dann automatisch Erfolg auf Social Media oder im Influencer Marketing hat. Vor allem mit der Weiterentwicklung und der aktuellen Lage im Creators Business, ist nicht mehr die Followerzahl das entscheidende KPI für Erfolg, sondern vor allem das Engagement und die Reach, neben der Glaubwürdigkeit, Verbundenheit zur Community und Authentizität.

Oftmals wird die Behauptung aufgestellt, dass vor allem für den Beginn das “Followers kaufen” ein Booster sein kann, um so sich selbst oder die eigene Brand weiter voranzutreiben. Man sollte dabei aber stets im Hinterkopf behalten, dass diese Fake Profile wenig bis kaum Posts liken oder kommentieren werden und somit kein Engagement vorhanden ist. Es wird also nicht lange dauern, bis die Community und mögliche Brands Partner erkennen, dass womöglich Fake Followers dahinterstecken. Ein schlechter Start, um also in die Welt des Influencer-Daseins einzutauchen. Und der Preis, den man dafür bezahlt, ist gross. Instagram beispielsweise erkennt immer mehr Profile mit einer hohen Fake Followers Anhängerschaft und löscht diese automatisch, sobald Fake Aktivitäten festzustellen sind. Nicht nur riskierst du die Löschung deines Accounts, sondern auch Opfer von Spamming- und Phishing-Angriffen zu werden.

Ebenfalls sollte dir bewusst sein, dass dir ein wichtiges und wertvolles Feedback einer ehrlichen Community fehlen wird. Woher sollst du wissen, ob das, was du teilst gut ankommt, deiner Followerschaftgefällt und einen Mehrwert liefert, wenn ein Grossteil an Fake Profilen hinter deinem Account stecken?

Wie erkenne ich Fake Followers?

Glücklicherweise ist es nicht allzu schwer, Fake Followers auf Anhieb zu erkennen. Hier sind einige Punkte, auf die du achten kannst:

  • Kein Profilbild
  • Keine oder sehr wenige Followers
  • Folgen aber selbst vielen Profilen
  • Keine/wenige Posts
  • Spamartige oder kryptische Benutzernamen
  • Niedrige Interaktionsrate
  • #FollowerForFollower

 

Solltest du eine plötzliche Zunahme in deiner Followeranzahl bemerken, dann bist du womöglich «Opfer» einer Fake Following Attacke geworden. Das bedeutet, dass jemand anderes Followers für dich gekauft hat. Ja, genau – auch beliebige andere Accounts können Followers kaufen und so dich oder dein Business beeinflussen oder gar ruinieren. Laut unserer Google Recherche konnten wir feststellen, dass man Fake Followers bereits zu sehr niedrigen Preisen kaufen kann. So kosten 1’000 Followers aktuell etwa um die 13 Dollar. Kein grosses Hindernis also für Personen, die einem Account schaden wollen.

 

Ein Fallbeispiel der Kingfluencers Community


Die Schweizer Content Creatorin Margaux Seydoux wurde Opfer eines genau solchen Fake Following Angriffs. Uns erzählt sie: «Eines Morgens wachte ich auf und sah plötzlich 5’000 neue Followers auf meinem Instagram Profil mit der Beschreibung ‘neu’. Von da an wurde mir sofort klar, dass dies Fake Followers sein müssen. Jemand kaufte mir Followers, um meinem Account zu schaden.» Margaux wendete sich daraufhin an uns und stellte ihren Account fürs Erste auf privat. Weiterhin erklärt sie: «Ich habe einige Tage gewartet und sogar meinen Benutzernamen geändert, sodass keine neuen Followers mehr dazukommen können. Ich musste ein Fake Profil nach dem anderen manuell löschen. Das hat eine Ewigkeit gedauert.»

Fall Kingfluencers

Auch wir als Agentur wurden von einem Fake Following Angriff leider nicht verschont. Anfang Juli, beinahe zeitgleich wie auch Influencerin Margaux Seydoux, hatte unser Instagram Account über Nacht plötzlich über 10’000 neue Followers. Das erste Mal, dass wir uns mit so einem riesen Thema intern beschäftigen mussten, da auch wir zum ersten Mal Fake Followers bekommen haben.

Wir haben dann, wie Margaux, unseren Account auf privat gestellt, um zu vermeiden, dass es noch mehr Fake Followers werden, denn wir wussten, es wird nicht einfach, diese Followers wieder loszuwerden. Nach interner Absprache und intensiver Recherche war unsere Lösung dann schnell klar: Fake Followers müssen ab jetzt, soweit es die Zeit erlaubt, immer mal wieder manuell gelöscht werden. Also haben wir intern einen Leitfaden erstellt, wie man Fake Followers erkennen kann und anhand dessen wurden diese dann manuell identifiziert, blockiert, wieder entsperrt und entfernt.

Stand heute sind wir wieder fast auf der damaligen Followerschaft zurück – dank interner Kingfluencers Team Hilfe.

Stellungnahme Meta

Mit dem Problem der Fake Followers haben wir uns an Meta gewandt und nach einer Stellungnahme ihrerseits gefragt. Daniel Kramer von Meta erklärt:

«Die Frage nach den Fake Followern bekommen wir täglich. Diese lassen sich leider nicht von vorneherein verhindern und erfahrungsgemäss kommt das mit steigendem Erfolg.» Mittlerweile gibt es jedoch gut funktionierende Systeme, welche diese Profile erkennen können. Die Fake Profile werden dann innerhalb weniger Tage deaktiviert. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass man einzelne Länder deaktivieren kann, wenn man bemerken sollte, dass viele Followers aus bestimmten Ländern zu stammen scheinen. «Neben dem manuellen Löschen gibt es leider noch keinen automatisierten Prozess», so Daniel.  

Wie werde ich Fake Followers also wieder los?

Nun bleibt die Frage offen: Was kann ich tun, wenn ich Opfer einer solchen Fake Following Attacke geworden bin? Die wohl sicherste und wahrscheinlich aber auch zeitaufwändigste Methode ist, dein Konto manuell zu überprüfen. Alle Followers, die einen spam-artigen Benutzernamen haben oder bei denen keine Interaktionen zu beobachten sind, kannst du entfernen. Dabei müssen die Fake-Konten zuerst blockiert und dann aber wieder entblockiert werden und schliesslich gelöscht. Denn es gilt zu beachten, dass dein eigener Instagram Account nicht Hunderte von blockierten Followers haben sollte – deshalb das erneute “Entblocken” nach dem Sperren der Fake Profilen. Aber Achtung: Dieser Vorgang wird dich viel Zeit kosten. Insbesondere wenn die Fake Followers Anzahl im 100er oder gar 1000er Bereich liegt.

Eine weitere hybride Methode wäre die Verwendung eines Tools oder einer App, welche deine Fake Followers ganz einfach herausfiltern kann. Das Problem dabei ist, dass diese Apps aus Datenschutzgründen nicht 100% sicher sind. Der Vorteil in dieser Methode liegt jedoch darin, dass die Apps eine Liste erstellen können, die du dann selbst manuell durchgehen und so deine Fake Followers einfacher erkennen und löschen kannst.

Hier haben wir eine Liste mit guten und weniger guten Tools zusammengestellt:

  • Combin

    Combin ist für einen registrierten Account kostenlos und listet die Followers namentlich auf, die als Fake Followers eingestuft werden.
  • Nindo

    Auf Nindo wird dir grafisch aufgezeigt, wie viele Fake Followers dein Account hat, jedoch werden die Fake Accounts nicht aufgelistet. Nindo ist zudem kostenpflichtig und man benötigt eine Mindestmenge an Followers, um das Tool nutzen zu können.
  • Followinglike

    Hat keine Filter für Fake Followers, sondern ist lediglich eine Plattform zur Generierung von Reichweite durch Bots.
  • My Ghost Follower

    Eine App mit schlechten Bewertungen. Unserer Meinung nach, nicht weiterzuempfehlen.
  • Followers-Insights

    Zeigt die Fake Followers nicht an, sondern nur Followers, die einem Account nicht zurückfolgen. Ebenfalls eine App mit schlechten Bewertungen und unserer Meinung nach nicht zu empfehlen.

Tipps, um Fake Followers zu vermeiden

Wie bereits erwähnt, sind Fake Followers Bots. Diese folgen meist einem Account, indem sie die beliebtesten Hashtags verwenden, um nach einem Account zu suchen. Wir empfehlen daher: Vermeide es, diese Hashtags weiterhin zu benutzen. Der folgende Link zeigt dir die beliebtesten Hashtags, welche Bots verwenden könnten. Darunter vor allem Hashtags wie #popular #instagram #trending #follow #like #instagood #explorepage #likeforlikes #followforfollowback #instadaily #famous #photooftheday #followme. 

Komplett vermeiden kann man Fake Followers jedoch leider nicht. Mit steigendem Erfolg, ist die Wahrscheinlichkeit schlicht höher, mit dem Problem “Fake Following” konfrontiert zu werden.

Kingfluencers empfiehlt:

Keep it real! Vergiss nicht – Menschen wollen Authentizität. Echte Menschen, echte Profile. Man kann sich keinen Erfolg verschaffen, indem man sich mit falschen Zahlen schmückt.

Darum: Präsentiere dich so, wie du wirklich bist. Steh zu deinen Follower:innen. Wenn dir ein Angriff des Fake Following passieren sollte, verstecke es nicht, gehe offen damit um und lasse auch deine Kund:innen und Community daran teilhaben.

Baue dir deine Community natürlich auf. Regelmässiger, qualitativer und authentischer Content helfen dir dabei. Lass deine Community nicht ausser Acht. Hol dir Feedback, geh auf Wünsche und Kritiken ein, interagiere mit deinen Followers. Das wird nicht nur deine Engagement Rate steigern, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass noch mehr Menschen deine Posts sehen.

Wenn du Hilfe dabei brauchst, eine Community aufzubauen, deine Reichweite mit organischem Content zu steigern oder dir einfach nicht sicher bist, ob du auch “Opfer” eines Fake-Following Kaufes geworden bist, dann kontaktiere uns gerne ganz unverbindlich. Wir können dir sowohl beim Community Management, als auch beim Social Media Content, bei TikTok, Instagram & Co. Angelegenheiten oder auch bei generellen Fragen rund um das Thema Digital Influence helfen.

Autor: Tijana Simic, Marketing Support @Kingfluencers

Influencer Marketing: Die sichere Marketinglösung in unsicheren Zeiten

Wir sind uns alle bewusst, dass wir aktuell in wirtschaftlich unsicheren Zeiten leben, die vor allem auch vermehrt zu Budgetkürzungen führen. Marketeers wissen jedoch, dass wirtschaftliche Abschwünge Zeiten sind, in denen man gezwungen ist umzudenken, um vor allem das Risiko von Umsatzeinbussen zu verringern und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Nicht nur, aber insbesondere jetzt, in diesen unsicheren Zeiten, ist Influencer Marketing (IM) mit Kingfluencers dank der vier Hauptmerkmale von IM eine sichere Lösung.

1. Erschwinglich

Influencer Marketing Kampagnen können auch ohne grosse Budgets durchgeführt werden.

Bei manchen Marketingaktivitäten tut schon der Gedanke an die Planung weh – denn bei grossen Werbekampagnen oder klassischen TV-Spots dauert allein die Produktion der Kampagnen oder Spots mehrere Monate und ist zudem auch sehr teuer! Bei Print-Anzeigen hingegen ist es schwierig, mit einem geringen Budget einen beträchtlichen Teil des Publikums zu erreichen. Mit Influencer Marketing sieht das schon ganz anders aus – denn auch mit einem relativ kleinen Budget kann viel erreicht werden, vor allem in der Schweiz. Schweizer Influencer:innnen erhalten eine faire Vergütung und bleiben gleichzeitig ein erschwinglicher Marketingkanal für Brands jeder Grösse.

Die Ausgaben für Influencer Marketing sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und werden in Deutschland auf rund 477 Millionen Euro geschätzt. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) im Zeitraum von 2019 bis 2024 beträgt rund 23 Prozent (hier werden nur direkte Zahlungen an Creators berücksichtigt, der tatsächliche Marktwert ist noch viel höher). Weltweit werden die Werbeausgaben im Segment Influencer Advertising im Jahr 2022 auf rund 24,59 Milliarden Euro geschätzt.

Erst kürzlich haben wir Kampagnen durchgeführt, bei denen wir bereits mit einem kleinen Budget viele Menschen erreicht haben. Eine Kampagne startete mit einem Budget von 5k (3,8k Basisbudget + 1,2k Boosting-Budget) und erreichte über 230k Menschen, eine Engagement-Rate von 11,4% und mehr als eine halbe Million Impressionen! In einem anderen Fall wurden mit einem Budget von 15k und einem Boosting-Budget von 5k ebenfalls wahnsinnig gute Ergebnisse erzielt – die Kampagne erreichte über 1,7 Millionen Menschen und hatte über 2 Millionen Impressionen.

2. Schnell

Influencer Marketing Kampagnen können viel schneller durchgeführt werden als die meisten anderen Werbeformen. Mit Kingfluencers kann deine Kampagne innerhalb weniger Wochen konzipiert und erfolgreich durchgeführt werden.

Obwohl wir uns bereits im letzten Quartal des Jahres befinden, ist es immer noch nicht zu spät, eine Kampagne zu starten, die dazu beitragen kann, zusätzlichen Umsatz für den Rest des Jahres 2022 zu erzielen. Influencer Marketing ist eine ideale Lösung für Marketingexpert:innen, die mit diesen Herausforderungen zu kämpfen haben.

So entschied sich beispielsweise Sympany, einer der führenden Schweizer Versicherungsanbieter, für eine Influencer Marketing Kampagne zum Jahresende, um zusätzliche neue Leads und Kund:innen zu generieren. Kingfluencers leitete das gesamte Projekt, das von der Idee bis zum Abschluss 5 Wochen dauerte. 21 Influencer:innen erstellten auf verschiedenen Social Media Plattformen Beiträge, die hauptsächlich aus Videos bestanden. Die Kampagne erzielte eine Engagement Rate von 3,4 %, eine Reichweite von 1,229 Mio. und generierte 3’025 qualifizierte Leads.

Letztes Jahr arbeitete Kingfluencers mit Uqoniq Chefs zusammen, einer kulinarischen Premium-Plattform, die Spitzenköch:innen mit Food-Liebhaber:innen auf der ganzen Welt verbindet. Das Projekt startete am 3. Dezember und weniger als drei Wochen später war die Kampagne bereits live und zeigte grosse Wirkung. Es wurde eine Vielzahl von Influencer:innen ausgewählt, darunter auch Nano-Creators, die alle hochwertigen Content kreierten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Community stark an Uqonic interessiert war und alle Prognosen übertraf, einschliesslich 654.4k Impressions, 202.6k Reichweite und 2.6k Klicks, was mehr als 100% über dem Forecast liegt.

3. Agil

Influencer Marketing Kampagnen sind nicht nur schnell umsetzungsbar und einsatzbereit, sondern können auch schnell angepasst werden.

Sobald du eine Kampagne gestartet hast, musst du nicht monatelang an jede Entscheidung gebunden bleiben. Einige Marketingkanäle erfordern im Vorfeld grosse Verpflichtungen, Influencer Marketing hingegen bleibt flexibel. Du kannst weiterhin schnell handeln, das Budget neu verteilen und nach Belieben Änderungen vornehmen oder mit Budget-Anpassungen deinen Content boosten um noch mehr Reach zu generieren. 

Natürlich ist eine gewisse Planung erforderlich, z.B. das Onboarding von Influencer:innen und die Planung ihrer Zeit, dennoch bietet IM unschlagbare Geschwindigkeit und Agilität. Die Influencer Marketing Services von Kingfluencers verfolgen ausserdem einen datengesteuerten Ansatz, der es uns ermöglicht, schnelle Verbesserungen vorzunehmen, um deine Kampagnen zu optimieren und den ROI zu maximieren. Kingfluencers lanciert erfolgreiche Kampagnen, die unsere Kunden zu Helden in ihrem Unternehmen machen.

Der Brillenhersteller AFFLELOU arbeitet mit Kingfluencers zusammen, um die Brand Awareness in der Westschweiz zu steigern und neue Kund:innen zu gewinnen. Die Influencer:innen wurden ausgewählt, um das Publikum mit coolen Looks zu inspirieren und der Brand Glaubwürdigkeit und Bekanntheit zu verleihen. Die Kampagne erreichte bisher eine Engagement Rate von insgesamt 3,72% und ist aber noch nicht zu Ende.

4. Wirksam

Influencer Marketing ist eine hervorragende Möglichkeit, mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten. Studien zeigen, dass jeder Euro, der für IM ausgegeben wird, 5,2 Euro an Ertrag/Verkauf bringt. IM erreicht den 11-fachen ROI von Bannerwerbung. Laut einer Umfrage von Influencer Marketing Hub halten 90% der Befragten Influencer Marketing für eine effektive Form des Marketings. Eine aktuelle Statista Umfrage zeigt, dass rund 60% der Schweizer Unternehmen und Organisationen bereits auf Influencer:innen setzen.

Traditionell war Werbung eine Abweichung vom Content, welches das Publikum konsumieren wollte. Werbung und Content konnten extrem voneinander abgegrenzt werden. Influencer Marketing durchbricht dieses Paradigma. Influencer Marketing ist ein ganz anderes Game und nicht nur einfach ein weiterer Medienkanal. Influencer:innen sind echte Menschen in einem Umfeld, mit dem sich die Menschen identifizieren können. 4 von 10 Millennials YouTube Subscribers sagen, dass ihr Lieblings-Influencer sie besser versteht als ihre Freunde.

Indem du IM-Kampagnen startest, die einen hohen ROI erwirtschaften, kannst du gleichzeitig das Fachwissen als kompetenter Vermarkter unter Beweis stellen und einen Beitrag zum Umsatz und Gewinn leisten. 

In der heutigen hochvolatilen Welt müssen Marketeers besonders agil sein und ein Gleichgewicht zwischen einem budgetbewussten Ansatz und dem Bedürfnis nach einer wirkungsvollen Kommiunikation finden. Influencer Marketing bietet Brands eine strategische Lösung für diese Herausforderung – eine Lösung, die auch auf taktischer Ebene und mit der heute erforderlichen Vorsicht funktioniert.

«Als Marketeers wissen wir, dass es gerade in unruhigen Zeiten umso wichtiger ist, die Botschaft weiter zu verbreiten. Dies kann sehr effektiv ohne grosse Budgets oder monatelange Planung mit kreativen Influencer Marketing- und Influencer Content geschehen, die über TV-Werbung und Performance Marketing wiederverwendet werden.»

Khartoon Weiss, Head of Global Agency und Accounts bei TikTok, beschrieb die App kürzlich während ihrer Keynote auf der Gathering Marketing Konferenz auf interessante Weise. „Das Publikum, das TikTok liebt und baut und kreiert und sich mit TikTok verbindet, sagt, dass sie Facebook, Instagram, Twitter, Snap und andere Dinge checken. Aber sie “checken” TikTok nicht nur. TikTok schauen sie regelrecht.“ Weiss argumentierte, dass man nicht tiktoken und etwas anderes tun kann, was bedeutet, dass die Nutzer:innen nicht in der Lage sind, gleichzeitig TikTok Zoom, Fernsehen usw. zu nutzen – im Gegensatz zu Instagram oder Twitter, wo sie nebenher zum Beispiel noch TV schauen. 

Die im Oktober 2022 veröffentlichten Zahlen zeigen einen Anstieg der TikTok-Anzeigenreichweite um 14,6% im Vergleich zum Vorjahr.

TikTok hat dieses Paradigma erkannt und rät: „Macht keine Werbung. Macht TikToks“ und fordert Brands dazu auf, kreativer und authentischer zu sein und Content zu erstellen, der die Menschen wirklich anspricht. Offensichtlich beherzigen viele Brands diesen Rat und erzielen grosse Erfolge. Im Media Reactions Report von Kantar wurde TikTok auf Platz 1 für Ad Equity eingestuft und führt die Liste für die Bereitstellung von Brand Content an, der bei den Online Konsument:innen tatsächlich Anklang findet.

24% der befragten Personen in Deutschland haben im letzten Jahr mindestens ein Produkt oder eine Dienstleistung gekauft, weil es von einem/r YouTuber:in beworben wurde, und 19% aufgrund der Werbung von Influencer:innen auf Instagram. Selbst Ads auf Social Media Plattformen haben nicht die Authentizität von Creators Content.

Schaffe mehr Vertrauen und letztendlich Markenliebe

Menschen vertrauen und connecten sich mit anderen Menschen… auch mit solchen, die sie nicht kennen. Laut Nielsen vertrauen 92% der Befragten Menschen mehr als Marken (auch wenn sie die Person nicht kennen!). Wie zudem in Forbes veröffentlicht wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen einem Unternehmen vertrauen, dessen CEO und leitende Mitarbeitende in den sozialen Medien aktiv sind, deutlich höher.

Verbreite Liebe, indem du mehr glaubwürdige, authentische Stimmen einbeziehst. Bereichere deine Brand Advocacy bzw. Markenfürsprache mit leistungsstarken Tools wie User-generated Content (=nutzergenerierten Content), coolen Creators und Markenbotschafter:innen. Die Einbindung mehrerer Stimmen, die unterschiedliche Blickwinkel und Stories präsentieren, erhöht nicht nur die Sichtbarkeit, sondern auch die Glaubwürdigkeit deiner Marke. IM ist ein wirksames Instrument zur Steigerung der Bekanntheit und des Umsatzes und trägt gleichzeitig zu dem viel grösseren Ziel des Markenwerts bei. Sobald die Konsument:innen deine Marke lieben, teilen sie diese Liebe in einem sich selbst verstärkenden Kreislauf.

Erhöhe deine Reichweite und verbinde dich mit deiner Audience… auch bei Budgetkürzungen

Dank seiner Effektivität und dem hohen Return on Investment (ROI) kannst du mit IM (Influencer Marketing) deine Ziele auch ohne grosses Budget erreichen. Mehr als 50% der im Swiss Influencer Marketing Report befragten Marketeers besagen, dass Unternehmen, die IM im Vergleich zu anderen Werbeformen einsetzen, einen höheren ROI erzielen.

Mit gut verwalteten Kampagnen von Kingfluencers kannst du die richtigen Leute in grossem Umfang ansprechen, ohne ein grosses Budget aufzuwenden. Die Werbeausgaben für Influencer Werbung werden im Jahr 2022 voraussichtlich 94,29 Mio. US-Dollar erreichen, wobei die Analysten von Statista zu dem Schluss kommen, dass „Influencer Werbung wichtiger denn je geworden ist, um eine Brand mit Konsument:innen zu verbinden und den Umsatz zu steigern.“ Wenn du ein gewisses Budget für IM reservieren kannst, kannst du für jeden ausgegebenen Marketing Franken die gleichen oder sogar bessere Ergebnisse erzielen.

Maximiere den ROI durch effiziente Nutzung von Content

Influencer Marketing an sich ist eine effektive Markt-Taktik und Kingfluencers verfügt über viele Tools zur Optimierung der Ergebnisse. Mit einem Omnichannel Ansatz kannst du bestehenden IM Content neu nutzen, um deine Ziele zu erreichen und gleichzeitig Geld zu sparen.

Du kannst auf der Wirksamkeit von IM aufbauen, um noch effektiveres Marketing zu generieren.

Verbreite deine Stories über verschiedene, zusätzliche Kanäle, um die Reichweite zu erhöhen und zu vergrössern. Nutze Content, den du bereits mit verschiedenen Influencer:innen erstellt hast, und verstärke die Ergebnisse mit den leistungsstärksten Assets. Durch den Einsatz von IM werden deine Anzeigen von langweiligen, anonymen Werbemassnahmen zu ansprechendem Content, auf den Menschen reagieren und mit ihm interagieren.

Kombiniere die Kraft von Video, TV & Influencer Marketing

Mit dem neuen exklusiven Werbeformat „Influencer TV-Spot“ bieten Kingfluencers und Admeira allen Brands die Möglichkeit, deinen Influencer Marketing Content als TV-Spot auszustrahlen. Kombiniere die Kraft von TV mit der Vertrauenswürdigkeit und Attraktivität von IM, um eine unschlagbare Reichweite zu einem erschwinglichen Preis zu erzielen.

Der erste Influencer TV-Spot wurde am 13. Juli 2022 auf SRF2 mit Content von Ochsner Shoes ausgestrahlt. Laut Frank Zelger, CEO des TV-Vermarkters Admeira, „konnte diese neue Werbeform die Social Media Kampagne optimal verlängern und zudem zusätzliche Reichweite mit hoher Kaufabsicht generieren“.

In unsicheren Zeiten ist IM eine sichere Lösung

Da Influencer Marketing eine effektive und erschwingliche Möglichkeit ist, kannst du dich in guten und in schlechten Zeiten darauf verlassen. 

Kingfluencers bringt alles auf eine Weise zusammen, was für deine Brand wirkungsvoll ist. Während es bei grösseren Initiativen mit hohen Preisen und mehrmonatigen Vorlaufzeiten schwieriger sein kann, ein Budget genehmigt zu bekommen, ist IM zugänglich und agil. Wenn die Geschäftsleitung eine Kürzung deines Marketingbudgets in Erwägung zieht, ist IM ein hervorragender Posten, den du beibehalten oder sogar aufstocken kannst. Wende dich an uns, wenn du weitere Unterstützung bei der Rechtfertigung des Budgets wünschst, einschliesslich der Projektion von Kampagnenergebnissen. Wir haben zudem spannende Insights und erfolgreiche Case Studies, welche dir einen noch tieferen Einblick gewähren können.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Was können wir gegen toxische Schönheitsideale auf Social Media tun?

«Ogilvy UK wird nicht mehr länger mit Influencer:innen zusammenarbeiten, die ihren Körper oder ihr Gesicht für Brand Kampagnen verzerren oder retuschieren, um so die „systemischen“ Gesundheitsschäden auf Social Media zu bekämpfen».

Diese Regel ist zwar zweifellos gut gemeint, doch erlaubt sie es Influencer:innen immer noch, ihr Aussehen durch zahlreiche andere Mittel wie Contouring Make-Up, Push-up-BHs, falsche Wimpern und Haarverlängerungen zu verändern. Daher die Frage, wie effektiv dieser Schritt sein wird, wennes darum geht unrealistische Schönheitsideale zu reduzieren.

Die meisten sind sich einig, dass Social Media unrealistische, toxische Schönheitsidealefördert, die sich negativ auf die psychische Gesundheit der Menschen auswirken. Was kanngegen dieses komplexe Problem unternommen werden? Und wer sollte etwasunternehmen?

Nun, wir haben einige Ideen.

Wachsendes Bewusstsein für die Auswirkungen von Social Media auf die psychische Gesundheit 

«Als Gen X kamen die Schönheitsideale meiner Kindheit in den 80er Jahren von MTV (schaut es euch an, Kinder) und Zeitschriften. Ich erinnere mich noch gut an die dünnen Beine der Frauen im „Legs“-Video von ZZ Top. Meine eigenen Beine waren nie so dünn, doch habe ich gelernt, sie zu lieben und ihre Fähigkeit zu schätzen, steile Hügel im Wald hinaufzufahren», sagt Megan Bozman, Content Creator bei Kingfluencers.

Körperdysmorphie und Depressionen sind sicherlich keine neuen Entwicklungen, die allein durch Social Media entstanden sind. Eine Vielzahl von Untersuchungen zeigt jedoch, dass die Nutzung sozialer Medien die Prävalenz solcher Krankheiten erhöht und die Zustände verschlimmert.

Die BBC stellt fest: «Die Nutzung von Social Media scheint mit der Sorge um das Körperbild zusammenzuhängen». Die Auswirkungen sind bei heranwachsenden Mädchen besonders gravierend. Der Sozialpsychologe Jonathan Haidt schrieb: «Die Teilmenge der Studien, die es den Forschenden ermöglichen, Social Media und insbesondere Instagram zu isolieren, zeigen einen viel stärkeren Zusammenhang mit schlechter psychischer Gesundheit. Das Gleiche gilt für diejenigen, die sich eher auf Mädchen als auf alle Teenager konzentrieren. Mädchen, die Social Media intensiv nutzen, geben mit zwei- bis dreimal höherer Wahrscheinlichkeit an, depressiv zu sein, als Mädchen, die Instagram nur wenig oder gar nicht nutzen.»

Immer mehr Menschen greifen zu medizinischen Eingriffen, um ihr Gesicht dauerhaft zu verändern, inspiriert von retuschierten oder gefilterten Fotos von sich selbst. Eine Umfrage der American Academy of Facial Plastic and Reconstructive Surgery (AAFPRS) aus dem Jahr 2020 ergab «einen Anstieg der chirurgischen Nachfrage, der in den letzten Jahren nicht zu beobachten war», gefolgt von einer «explosionsartigen Zunahme der Nachfrage nach plastischer Gesichtschirurgie und ästhetische Verfahren» im Jahr 2021.

Führt geringes Selbstvertrauen zu vermehrten Beauty Käufen? 

Profitieren Beauty Brands von diesen toxischen Schönheitsidealen? Es ist durchaus möglich, dass Frauen, die ein negatives Selbstbild haben, mehr Geld für Beauty Produkte ausgeben. Haben Brands daher einen Anreiz, Kampagnen durchzuführen, die dem Selbstbild schaden?

Natürlich sollte der Umsatz nicht das einzige Ziel sein. Wir hoffen, dass die meisten Brands den Menschen nicht absichtlich ein schlechtes Gewissen machen wollen. Aber das Thema ist es wert, angesprochen zu werden, da gewinnorientierte Unternehmen den Shareholder Value Priorität einräumen müssen. 

Die gute Nachricht ist, dass ethisches Verhalten den Einnahmen nicht schadet (zumindest in diesem Fall!) «Einige Studien zeigen, dass Frauen mit geringerem Selbstwertgefühl mehr Make-up verwenden, wahrscheinlich um Unvollkommenheiten zu verbergen. Aber auch Frauen mit einem höheren Selbstwertgefühl nutzen Make-up, zum Beispiel um Aufmerksamkeit zu erregen.»

Von toxischen Schönheitsidealen profitiert auf Dauer niemand.

Wo liegt die Verantwortung?

Wenn wir als Gesellschaft wollen, dass sich Schönheitsideale hin zu natürlichen Darstellungen und einer umfassenden Wertschätzung der Vielfalt des menschlichen Aussehens verschieben, bleibt die Frage bestehen: wie erreichen wir das?

Ähnlich wie bei der Bekämpfung gegen Fehlinformationen erfordert die Bewältigung dieser Herausforderung, dass mehrere Einheiten mehr Verantwortung übernehmen. Jede Gruppe sollte eine Rolle spielen und dazu dienen, die Unzulänglichkeiten der anderen auszugleichen.

Ha Vy Nguyen, Social Media Marketing Spezialistin bei Kingfluencers und Influencerin, sagte:

„Als Influencerin belastet mich dieses Thema, denn eine unserer Aufgaben ist es, unsere Community zu inspirieren und ein Vorbild zu sein. Und wenn man seine Fotos dann stark bearbeitet, trägt man natürlich zu diesem Problem bei. Gleichzeitig habe ich den inneren Druck die perfekte Version meines Selbst zu präsentieren und ein gewisses Aussehen zu repräsentieren. Wenn ich das nicht schaffe,  wäre mein Engagement nicht so gross oder mein Account würde nicht mehr so stark weiterwachsen. Ich würde einen Hinweis, beispielsweise in der Caption begrüssen, der besagt, dass das Foto bearbeitet wurde. Aber jegliche Fotobearbeitung zu verbieten, würde meiner Meinung nach zu grossen Auswirkungen haben, die nicht unbedingt positiv sein müssen.”

Staatliche Bemühungen zur Bekämpfung toxischer Schönheitsideale

Der konservative Abgeordnete Dr. Luke Evans hat im britischen Parlament einen Gesetzentwurf eingebracht, der eine Kennzeichnung von Bildern fordert, auf denen Influencer:innen ihren Körper digital verändert oder bearbeitet haben. Dr. Evans sagte, die Menschen seien «gefangen im Wettrüsten um das perfekte Selfie», was sich auf die psychische Gesundheit auswirke. Er hofft, «dass wir eine Gesellschaft fördern können, die eine positive Körperwahrnehmung anstrebt, ohne Körperbilder, die ohne digitale Manipulation buchstäblich unmöglich sind».

Mit Sicherheit ein gut gemeintes Ziel.

Es gibt ein bekanntes Sprichwort darüber, wohin ein Weg führt, der mit «guten Absichten gepflastert» ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich der Behauptung von Dr. Evans zustimme, dass sein Gesetzentwurf zu digital veränderten Körperbildern kein Beispiel für den „Nanny-Staat“ in Aktion ist. Die Durchsetzung wird komplex sein und es stellen sich zahlreiche Fragen, z.B. ob eine Bearbeitung zu künstlerischen Zwecken dennoch zulässig wäre.

Brands zur Förderung gesunder Schönheitsideale

Brands sollten Trendsetter sein, die zu dieser Thematik die Führung übernehmen und ein positives Beispiel geben können. Um auf das Beispiel am Anfang des Artikels zurückzukommen: «Ogilvy UK wird nicht mehr mit Influencer:innen zusammenarbeiten, die ihren Körper oder ihr Gesicht verzerren oder retuschieren.» Dove zum Beispiel arbeitet nur mit Influencer:innen zusammen, die ihr Aussehen auf Social Media nicht verzerren und hat auch Kampagnen entwickelt, die keine digitale Verzerrung zelebrieren.

Dove hat zudem eine «#DetoxYourFeed» Kampagne ins Leben gerufen, die ein herunterladbares «Confidence Kit» und einen «Elternleitfaden» mit wissenschaftlich geprüften Ressourcen und Tools umfasst. 

Influencer:innen zur Verkörperung natürlicher Schönheit

Wie Brands können auch Influencer:innen bestrebt sein, mit positivem Beispiel voranzugehen. Influencer:innen können auch unsere folgenden Tipps in die Praxis umsetzen, einschliesslich der Zusammenarbeit mit anderen Influencer:innen, die sich in ihrem Aussehen unterscheiden.

Anja Lapčević, Co-CEO & Chief Influence Officer, Kingfluencers, sagte: «Dieses Thema sollte auch von Agenturen aufgegriffen werden. Das Problem „falscher“ Schönheitsideale ist weder ein neues Phänomen, noch ist es nur auf Social Media vertreten. Es ist ein gesellschaftliches Problem, das uns schon seit Jahren begleitet. Einerseits verschärft Social Media dieses Problem, andererseits könnte es auch eine Lösung sein. Trotz aller Retuschen findet man unbearbeitete, aufregende Gesichter und ungefilterte Geschichten zu Themen wie Schönheitswahn, psychische Gesundheit und Sexualität.»

«Etwas zu verbieten, löst das Problem in der Regel nicht. Wir sollten mehr Wert auf Transparenz legen. Die Offenlegung von Bearbeitungen und die Diskussion des Themas sind die einzigen Möglichkeiten, wie wir ein Bewusstsein entwickeln und uns als Gesellschaft gemeinsam weiterentwickeln können.»

Einer der Kund:innen von Kingfluencers sagte: «Ich persönlich begrüsse diese Entwicklungen. Ich glaube, dass die vorherrschende Situation mit stark bearbeiteten Selfies viele Menschen unter Druck setzt, unrealistischen Idealen zu entsprechen und dass dies der psychischen Gesundheit schaden kann.»

Ein weiterer Kunde von Kingfluencers sagte: «Als Eau Thermale Avène Brand wollen wir jeden dazu ermutigen, sich in seiner Haut wohl zu fühlen. Unser Slogan ‚Gesunde Haut ist Selbstvertrauen‘ verdeutlicht dies. Seit über 30 Jahren werden unsere Hautpflegeprodukte von Wissenschaftler:innen und Dermatolog:innen entwickelt, die sich dem Leben der Haut widmen, insbesondere der empfindlichen Haut. Beruhigt, geschützt und repariert, können Menschen mit empfindlicher Haut auf unser dermatologisches Fachwissen vertrauen, das ihnen hilft, ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Zu unserem Manifest gehört die Tatsache, dass sogenannte “Mängel” uns einzigartig machen. Das ist die Schönheit des Lebens.»

Ein Verhaltenskodex als Leitfaden für verantwortungsvollen Einfluss

Der Conscious Influence Hub (CIH) mit Sitz in der Schweiz ist eine gemeinnützige NGO, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, «die Grundwerte Respekt, Empathie und Transparenz im Bereich der Social Media Influence Sphäre zu fördern».

Gemeinsam haben Kingfluencers und der CIH einen Verhaltenskodex mit Best Practice Richtlinien und Beispielen veröffentlicht. Die Verhinderung der Verbreitung unrealistischer Schönheitsideale steht im Einklang mit den Richtlinien des CIH für Influencer:innen, zu denen auch die Transparenz gegenüber der eigenen Community gehört. 

Frankreich schreibt seit 2017 vor, dass retuschierte Werbebilder als solche gekennzeichnet werden müssen. Ein neues Gesetz in Norwegen verlangt von Social Media Influencer:innen ebenfalls, dass sie angeben, ob sie ihre Fotos in bezahlten Posts verändert haben. Die Schweizer Influencerin Nives Arrigoni unterstützt das Gesetz: «Generell bin ich für mehr Realität auf Instagram».

In der Schweiz gibt es kein solches Gesetz, obwohl die Schweizerische Compliance Commission (SLK) 2019 in die Vorschriften für faire und ehrliche Werbung folgendes aufgenommen hat: «Es ist unfair, in der kommerziellen Kommunikation computer-bearbeitete Bilder von Körpern in irreführender Weise zu verwenden, um eine Wirkung oder ein Ergebnis zu behaupten, das nicht erreicht werden kann.» Bei der SLK sind diesbezüglich aber bislang noch keine Beschwerden eingegangen.

Top-Tipps für Brands zur Förderung gesunder Schönheitsideale

1. Arbeite mit Influencer:innen, die sich im Aussehen unterscheiden

Es ist allgemein bekannt, dass Frauen mit Hilfe von Filtern und digitaler Bearbeitung Veränderungen wie grössere Lippen, dichteres Haar, grössere Brüste und glattere, faltenfreie Haut erzielen können. Natürlich gibt es aber auch viele Frauen, die diese Eigenschaften von Natur aus haben. Es nützt nichts, digital bearbeitete Bilder zu verbieten, wenn man dann nur noch mit Influencer:innen zusammenarbeitet, die von Natur aus genau das Aussehen haben, das alle digital nachbilden wollen.

Gib der Person mit der kleineren Oberweite eine Chance. Arbeite mit Influencer:innen zusammen, die Falten haben. Lass die Frau mit den kürzeren Beinen Kleider vorführen. Jeder sieht sich gerne vertreten. Menschen sind so individuell, zeige die Individualität eines jeden Individuums, welches auf seine eigene Art und Weise ganz speziell ist.

2. Sei transparent in Bezug auf deine Richtlinien

Mach deutlich, dass du «Gesichtsveränderungen» entweder verbietest oder zumindest davon abrätst. Kläre deinen Standpunkt bei der Verwendung von Models und Influencer:innen, die sich im Aussehen unterscheiden.

3. Zeige die Macht der nicht-digitalen visuellen Veränderungen auf

Make-up, Beleuchtung und Körperhaltung können das Erscheinungsbild von Menschen erheblich beeinflussen. Zeige einige «Vorher-Nachher» Bilder, um der Community auch einen Blick hinter die Kulissen zu geben. Eine solche Transparenz verleiht deiner Präsenz auf Social Media zusätzliche Authentizität.

4. Fördere aktiv die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden

Ermutige deine Community, Massnahmen zur Verbesserung und Erhaltung ihres Wohlbefindens zu ergreifen, z.B. Zeit in der Natur zu verbringen, Sport zu treiben und persönliche Kontakte zu pflegen. Lasse deinen Worten Taten folgen. Spende zum Beispiel Geld an Wohltätigkeitsorganisationen wie Girls on the Run oder gib deinen Mitarbeitenden einen bezahlten freien Tag, damit sie ehrenamtlich Parks anlegen können. Sei Teil der Lösung.

Kultiviere Positivität und Brand Love, um langfristige Einnahmen zu erzielen

Die Konsument:innen sind nicht gerade bestrebt, Brands zu unterstützen, die offensichtlich mit allen Mitteln versuchen, an Geld zu kommen, auch indem sie ihnen zum Beispiel absichtlich ein schlechtes Gefühl vermitteln. Glücklicherweise können sich Brands klar gegen diesen Ansatz stellen. Influencer Marketing ist ein effizientes Instrument, um positive Beziehungen und Verbindungen zu ihren Konsument: innen aufzubauen.

Wir bei Kingfluencers sind davon überzeugt, dass das effektive Zusammenbringen von Brands und Influencer:innen einen Mehrwert schafft. Brands profitieren von der Partnerschaft mit Influencer:innen, die sich auf Positivität und Echtheit konzentrieren und die ein Gemeinschaftsgefühl unter ihren Follower:innen aufbauen. Wenn es gut gemacht ist, kann Influencer Marketing dazu beitragen, dass Konsument:innen das Gefühl haben, dass eine Brand einen Mehrwert für ihr Leben darstellt und sie versteht. Letztendlich kann die Kultivierung von Positivität die Brand Love fördern, was zu langfristigem Umsatzwachstum führen kann.

Gehe diesen Weg – das fühlt sich nicht nur gut an, sondern kommt auch deiner Brand zugute.

Der nächste Schritt für Brands?

Wenn du Influencer:innen benötigst, die deine Brands repräsentieren und gleichzeitig authentisch aufstrebende Schönheitsstandards demonstrieren, wende dich an Kingfluencers. Wir helfen dir bei der Auswahl von Influencer:innen und der Gestaltung von Kampagnen, damit du Teil der Lösung wirst und gleichzeitig deine Geschäftsziele, wie z.B. eine höhere Reichweite erzielen kannst.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Kostenloses E-Book – Der Leitfaden für digitales Omnichannel Storytelling für Brands

Obwohl der Begriff “Storytelling” im Marketing permanent (über)genutzt wird, fühlt es sich manchmal an, als wäre es ein Fabelwesen, welches in aller Munde ist, jedoch nur von wenigen wirklich gesehen wird. Was wir dennoch wissen: Geschichten erzählen bzw. Storytelling funktioniert.

In unserem E-Book über Omnichannel-Storytelling findest du alle wichtigen Aspekte, um dein Storytelling-Spiel zu verbessern und noch mehr mit deinem Publikum in Verbindung zu treten.

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Der Leitfaden für digitales Omnichannel Storytelling für Brands

Influencer werden: Dein kompletter Step-by-Step Guide (2022)

Influencer werden: Dein kompletter Step-by-Step Guide (2022)

Das Influencer Marketing als Vermarktungsstrategie wächst kontinuierlich. Es beschränkt sich nicht länger nur auf ausgewählte Marken oder Agenturen, sondern ist zum Marketing-Channel mit Zugang für jedes Unternehmen geworden.

Stand 2021 hatte sich der globale Marktanteil des Influencer Marketing seit 2019 auf ca. 13,8 Milliarden US Dollar mehr als verdoppelt. Immer mehr Unternehmen begreifen dessen Macht und arbeiten mit Influencer:innen zusammen, die ihnen helfen eine engere Beziehung zu ihrer Zielgruppe aufzubauen. 

Das bedeutet mehr Möglichkeiten für Influencer (also für dich!), durch ihre Social-Media-Präsenz ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Du willst also auch Influencer werden? 

Dann bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag lernst du Schritt für Schritt, wie man Influencer wird. 

Viel Erfolg dabei!

Inhaltsübersicht

Ist Influencer werden, die richtige Wahl für dich?
Stell dir diese Fragen, bevor du Influencer wirst
Wie du als Influencer duchstartest
So vermarktest du dich als Influencer
Wie du als Influencer Autorität gewinnst
Wie du weiter populär bleibst und wächst, nachdem du Influencer geworden bist
Bezahlt werden – wieviel verdienst du als Influencer?
Fazit

Ist Influencer werden die richtige Wahl für dich?

Influencer werden klingt nach einer tollen Berufswahl – finde jetzt heraus, ob es wirklich das Richtige für dich ist:

Wärst du gerne jemand, der für Veränderung sorgt?

Wenn du Influencer wirst, hast du die Möglichkeit deinen Fussabdruck auf der Welt zu hinterlassen. Du entscheidest, welche Projekte du unterstützt – sei es Marken, die nachhaltige Produkte verkaufen, oder gemeinnützig handelnde Unternehmen. Du kannst deinen Einfluss dazu nutzen, deine positiven Werte in der Welt zu verbreiten.

Hättest du gerne eine Community, die sich um dich schart? 

Wenn du kein Problem damit hast, im Rampenlicht zu stehen und die Verantwortung für deine treuen Follower zu übernehmen – dann könnte der “Job” Influencer genau richtig für dich sein.

Hättest du gerne die finanzielle Freiheit eines Selbstständigen? 

Anwesenheitspflicht im Büro und Dresscode in der Firma sind nichts für dich?

Werde Influencer und du kannst deine Passion zum Beruf machen: Du wirst dafür bezahlt, Content über deine Lieblingsthemen zu kreieren und mit deiner Community zu teilen!

Das klingt nach einem Plan, oder? 

Es ist zumindest das, was sich jeder von der Karriere als Influencer verspricht.

Aber …

Stell dir diese Fragen, bevor du Influencer wirst

Du bekommst diesen Lifestyle natürlich nicht einfach geschenkt – nur weil du für dich entschieden hast: “Ich mach das jetzt”.

Eins musst du verstehen. Wenn du Influencer wirst, wirst du selbst zum Unternehmen bzw. zu einer Brand.

Wenn du es mit den Vorzügen ernst meinst, musst du es genauso ernst mit der nötigen Arbeit meinen.

Stell dir also bitte folgende Fragen, bevor du als Influencer startest:

Bist du bereit, alles dafür zu tun?

Als Influencer wirst du echt viele Aufgaben haben: 

Deine Social Media Strategie entwerfen. 
Sich richtig kleiden. 
Deinen Content filmen, schneiden, Captions schreiben. 
Einen Zeitplan für deine Posts erstellen. 
Ständig neue TikToks und Reels veröffentlichen. 
Mit deinen Followern interagieren. 
Deine Brand managen und promoten. 
Neue Partnerfirmen akquirieren. 
Mit anderen Influencer:innen networken. 

Und Vieles mehr. Das ist eine Menge Zeit, die du investieren musst! 

Bist du bereit, dieses Investment zu erbringen?

Hast du die Geduld, die du zum Wachsen deiner Brand brauchst?

Nochmals: Du wirst Zeit brauchen, um eine Menge Follower zu gewinnen und dein Social Media Imperium – dein Stück Internet – aufzubauen. 

Dafür ist die Geduld vonnöten, deine Strategie zu verfolgen und weiter Content zu veröffentlichen, obwohl dein Account am Anfang wahrscheinlich noch klein und dein Engagement nicht so hoch ist.

Hast du die Leidenschaft und Motivation, deine Followers kontinuierlich zu unterhalten?

Wenn du ein langfristig erfolgreicher Influencer werden willst, musst du einen Weg finden, motiviert zu bleiben – soviel bist du deinen Followern schuldig. 

Das schaffst du nur, wenn du eine Passion hast für das Thema über das du Content kreierst, und du deiner Community wirklich weiterhelfen und sie unterhalten willst. 

Frag dich: Trifft das für dich zu?

Was braucht es, damit du als Influencer genug Geld verdienst um das zu deinem Vollzeitjob zu machen – oder zumindest einer soliden Nebeneinkunft?

Sei realistisch und setze dir ein vernünftiges Ziel – und du wirst später nicht enttäuscht, falls die Zahlen nicht sofort dem entsprechen, was du dir erhofft hattest.

Die Influencer, mit denen wir arbeiten, verdienen im Durchschnitt mindestens 200 CHF pro gesponsertem Post. (Dies trifft zu, wenn du mehrere Tausend engagierte Follower hast und du und dein Content für Brands attraktiv sind).

Jetzt kannst du dir ausrechnen, wieviel Arbeit du investieren müsstest, um dein Einkommensziel als Influencer zu erreichen. 

Sobald du mit deinem Account mehr Reichweite und Autorität gewinnst, kannst du natürlich auch höhere Sponsorzahlungen erreichen.

Welche Art Influencer willst du werden? Nano-, Micro-, Macro-, oder Mega-Influencer?

Beim Influencer Marketing ist grösser nicht automatisch besser

Viele Brands erkennen bereits die Vorteile der Zusammenarbeit mit kleineren Influencern

Sie haben ein besseres Engagement und das absolute Vertrauen ihrer Follower. 

Das bedeutet dass du heutzutage auch als kleiner Influencer an gut bezahlte Brand Deals kommen kannst!

“Vier experimentelle Studien haben gezeigt, dass Micro-Influencer (mit 10’000 bis 100’000 Followern) überzeugender wirken als Mega-Influencer (mit über 1 Million Followern), weil Empfehlungen von Micro-Influencern der beworbenen Marke mehr Authentizität verleihen, welche von der wahrgenommenen Authentizität des Influencers‘ abfärbt.’” https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00913367.2021.1980470

Du kannst ein Influencer in folgender Grösse werden:

Nano-Influencer: Weniger als 5’000 Followers. 

Hier wirst du wahrscheinlich anfangen. Beispiele: Debora Sarai in der DIY- und Home-Nische. Alenis Lima im Beauty, Fashion und Lifestyle Bereich.

Micro-Influencer: 5k-100k Followers. 

Beispiele: Adela Smajic in Beauty/Fashion, Lifestyle und Travel. Alayah Pilgrim in der Sport-, Gesundheits- und Fitness-Nische. Carlo Janka für Sport, Outdoor und Familie. 

Macro-Influencer: 100k-1 Million Followers. 

Je mehr dein Account wächst, desto mehr gute Chancen für Collabs, Deals und Sponsorships bekommst du auch. Gleichzeitig musst du jedoch auch mehr Zeit und Arbeit investieren, um deine Brand erfolgreich zu managen. 

Beispiele für Macro-Influencer: Kevin Lütolf in der Fashion- und Tech-Nische. Zoë Pastelle in Fashion und Unterhaltung. Zeki aka Zekisworld im Comedy- und Auto-Bereich.

Mega-Influencer: Mehr als 1 Million Followers. 

Das sind normalerweise Schauspieler, Musiker und andere A-List Celebrities. Nur durch Content kommst du wahrscheinlich nie in diese Kategorie. Vielleicht willst du das auch gar nicht – aber falls doch, hey, viel Glück! Dann kannst du auch bis zu 1 Million Dollar pro gesponsertem Post verdienen

Beispiele: Daniela Pintto in der Lifestyle- und Mom Life – Nische. Marco aka swiss.beautiful_ im Bereich Landschaft, Outdoor und Travel. Alisha Lehmann für Sport und Reisen.

Hast du dir alle Fragen beantwortet und dir ist klar, was dich auf deinem Weg zum Social Media Influencer werden erwartet?

Dann bist du bereit durchzustarten!

Wir haben diesen Guide erstellt, um dir auf deinem Weg zu helfen, und dich zu dem Punkt zu bringen, dass du sagen kannst: Mein Job ist Influencer!

Vielleicht arbeitest du in Zukunft ja sogar mal mit uns zusammen.

Lass uns jetzt in dein Influencer Abenteuer eintauchen!

Wie du als Influencer durchstartest

Finde deine Nische

Wenn du deine Karriere auf Social Media startest, empfehlen wir dir eine Nische zu wählen. Es macht Sinn, diese relativ eng zu halten.

Was bedeutet das?

Vor allem am Anfang willst du dafür bekannt sein, dass du in einer ganz bestimmten Sphäre arbeitest. Je mehr Content du darüber postest, desto mehr wird man dich mit dieser Nische verbinden, dich sogar als Experten sehen. 

Und meist folgt man gerne Accounts, bei denen man weiss, was einem erwartet. Deshalb wirst du anfangs wahrscheinlich am meisten Follower gewinnen, wenn du dich auf eines oder nur eine Handvoll Themen beschränkst. 

Welche Nische solltest du als werdender Influencer denn nun für dich wählen?
Passion & Wissen

Falls du schon eine Passion für etwas hast – vielleicht sogar ein gutes Mass an Erfahrung und Können – dann könntest du genau das als deine Nische wählen. 

So hast du direkt einen Vorsprung. Du bist sicher auch motivierter, Content über dein Lieblingsthema zu machen.

Popularität und Monetarisierbarkeit

Vom geschäftlichen Standpunkt aus macht es Sinn eine Nische zu finden, die im Trend liegt – oder die wenigstens stetig wächst – und in die Unternehmen bereit sind, Werbegelder für Influencer Marketing zu investieren. 

Wir haben für dich die 10 populärsten und profitabelsten Nischen für Social Media Influencer gesammelt:

1. Tech

2. Fashion

3. Fitness & Gesundheit

4. Food & Kochen

5. Business & Geld machen

6. Lifestyle

7. Beauty

8. Familie & Elternschaft

9. Haustiere

10. Travel

Finde die Nische, die zu deinen Interessen und deinem Wissen passt, die populär und profitabel ist, und mit deren Community du dir vorstellen könntest dich langfristig auszutauschen.

Starte auf der richtigen Plattform für dich

Auf welcher Plattform solltest du Influencer werden?

Wir empfehlen dir zunächst nur auf einer Plattform zu starten – am Besten die, auf der dein Zielpublikum am meisten Zeit verbringt – damit du dich voll darauf konzentrieren kannst, deine Follower am effektivsten zu vermehren. Später kannst du deine Brand natürlich um zahlreiche Accounts auf anderen Plattformen erweitern!

Versuche erst einmal zu verstehen, wer genau dein Zielpublikum ist:
Auf welche Alterskategorie zielst du als Influencer ab?
Wie hoch ist ihr durchschnittliches Einkommen?
Welches Geschlecht haben sie prozentual?
Wie ist ihr Familienstand?
Was sind ihre Hobbys und Interessen?
In welchen Kreisen und Communitys bewegen sie sich?

Die Antworten zu diesen Fragen werden dich zu der Plattform führen, auf der du am Besten starten könntest. 

Wenn du zum Beispiel Content über Häkeln machen willst, könntest du auf Pinterest starten. Als Gamer könntest du einen Twitch Account erstellen. Für Modelleisenbahnen – Facebook. Und so weiter.

Diese Dinge ändern sich mit der Zeit – und es gibt viele Faktoren, die du bei der Wahl deiner Plattform in Betracht ziehen kannst. 

Folgend findest du einen kurzen Schnappschuss davon, welche Social Media Plattformen für dich Sinn machen, je nachdem in welcher Nische du Influencer werden willst:

Facebook: Facebook hat insgesamt die meisten User aller Altersgruppen, trendet aber zu einer älteren und wohlhabenderen Zielgruppe. Es eignet sich daher gut für Themen, die für Personen mittleren Alters interessant sind.

Twitter: Twitter ist super für eher “intellektuelle” Nischen wie Literatur, Business und Persönlichkeitsentwicklung.

LinkedIn: Die Nummer 1 Plattform, wenn du Influencer in der Welt von Business und “Geld verdienen” werden willst.

Pinterest: Pinterest hat eine hauptsächlich weibliche Zielgruppe. Es ist unter anderem perfekt für Themen wie Design, Kunst und Kunsthandwerk.

Instagram: Eine sehr visuelle Plattform, die für viele Nischen perfekt ist, darunter Fashion, Food, Reisen und Haustiere. Die Zielgruppe ist im Durchschnitt etwas jünger.

TikTok: TikTok hat die jüngste Zielgruppe. Aber mit der Zeit wurde die Plattform auch für ältere Generationen interessanter. TikTok eignet sich für dich am besten, wenn du auf eine bestimmte Zielgruppe fokussiert bist und von neuen Trends profitieren kannst.

Dein Profil fürs Influencen optimieren

Nachdem du deine Nische und die Plattform gewählt hast, auf der du als Influencer starten willst, erstellst und optimierst du dein Social Media Profil:

Switche zum Business Profil

Wenn du Influencer sein willst, solltest du zum Business Profil wechseln, weil dir das viel mehr Möglichkeiten gibt – z.B. um deine Posts zu analysieren oder mit deinem Account Geld zu verdienen.

Entwirf eine fantastische Bio

Kommt jemand auf dein Profil, so ist das erste was er sieht: Deine Bio. 

Du willst auf jeden Fall sofort einen guten Eindruck machen! Deine Bio sollte deine Geschichte ansprechend erzählen. 

Sie sollte ausserdem alle relevanten Infos über dich enthalten, wie deinen vollständigen Namen, wo du herkommst, und andeuten, welche Themen du mit deinem Content aufgreifst. 

Füge ein Profilfoto und Banner hinzu

Du solltest ausserdem ein tolles Profilfoto sowie Coverfoto hinzufügen. So kann jeder deine Brand leicht identifizieren. 

Auf Social Media wird ein Account meist durch das Profilfoto wiedererkannt, also wähle deins mit Bedacht aus! 

Achte darauf, dass dein Gesicht zu erkennen ist und das Foto eine hohe Qualität aufweist.

So vermakrtest du dich als Influencer

Was ist deine Personality als Influencer? 

Du solltest die Qualitäten klar benennen können, die dich auf Social Media von anderen Accounts in deiner Nische unterscheiden. Wer eine starke und interessante Persönlichkeit besitzt, dem folgt man gerne.

Das heisst nicht, dass du zu einer ganz anderen Person werden musst. Am Besten drückst du einfach das aus, was an dir interessant und besonders ist. 

Auf Social Media will man natürlich seine besten Seiten nach aussen kehren – aber du solltest niemals fake sein. 

Betone einfach noch mehr das, was dich von Natur aus schon besonders macht.

Deine Personal Brand

Denk auch darüber nach, wie du deine eigene Personal Brand erschaffen wirst. Das bedeutet, dass du deine Influencer-Persönlichkeit und deine Art, Content zu machen zur wiedererkennbaren Marke werden lässt.

So erschaffst du deine Personal Brand und stichst als Influencer aus der Masse heraus:

  • Vermittle in deinen Posts und Reels den selben Vibe: Deine Fotos/Videos sehen sich untereinander ähnlich, nutzen dieselben Filter, etc.
  • Nutze bewusst dein eigenes, konstantes Farbschema auf deinem Profil und in deinem Werbematerial
  • Erfinde deinen eigenen Stil, wie du in deinem Content & Captions sprichst und deine Follower adressierst – entwickle deine eigene “Brand Sprache”
  • Benenne deine Follower mit einem besonderen Namen
  • Erstelle ein Logo und einen Slogan, die jeder sofort wiedererkennt
  • Das Wichtigste: Erzähle mit deiner Personal Brand eine Geschichte, die für deine Zielgruppe ansprechen ist und mit der sie sich identifizieren kann

Das sagt Antonella Patitucci, Schauspielerin, Coach und Content Creator über die Wichtigkeit von Storytelling als Influencer:

“Der Wert liegt darin, deine eigene Geschichte zu erzählen, und zwar mit Emotion dahinter. Gib dem Produkt ein Gesicht, damit Leute sich damit identifizieren können. Teile deine einzigartige Story und Meinung. Ein Produkt alleine ist nur ein Bildausschnitt. Aber mit dir und deiner Story wird es zu einem ganzen Film.”

Da können wir nur zustimmen.

Fang also an, eine einzigartige Geschichte zu erzählen – und du wirst eine starke Personal Brand erschaffen, der die Leute folgen möchten.

Wie du als Influencer Autorität gewinnst

Du hast deine Nische gewählt, du hast intensiv über dein Branding nachgedacht… Jetzt ist es Zeit, Expertise aufzubauen! 

Dein Ziel sollte sein, in dem Thema über das du Content machst zur Autorität zu werden.

So baust du deine Autorität Schritt für Schritt auf:

Studiere deine Nische

Fange damit an, alle Informationen über dein Thema im Internet zu recherchieren. So bekommst du einen guten Überblick über das, wovon dein Content handelt. 

Folge relevanten Podcasts. Lies alle möglichen Bücher und Print-Veröffentlichungen zu deinem Thema.

Etabliere deine Web-Präsenz

Zusätzlich zu deinem Social Media Profil solltest du auch über eine eigene Webseite nachdenken. Das gibt dir eine weitere Chance dein Portfolio online zu präsentieren und deine Personal Brand zu bewerben.

Beginne in deiner Nische zu networken

Geh auf Konferenzen. Connecte dich mit anderen Influencern in deiner Nische. Kommuniziere, finde Gleichgesinnte und Mentoren, kollaboriere mit Anderen. 

Dadurch wirst du nicht nur zum Insider mit endlos viel Wissen zu deinem Thema, sondern du erreichst auch einen höheren Status in deiner Nische.

Wie du als Influencer arbeiten wirst

Wie wird deine tägliche Arbeit als Influencer nun aussehen? Wie weisst du, was für Posts du machen sollst und wann und wie oft du posten sollst?

Um deine Content-Produktion konstant zu halten und dafür zu sorgen, dass du ein starkes Social Media Profil hast, das ständig wächst, solltest du zunächst eine Content-Strategie erstellen.

Deine Content-Strategie

Lege zuerst einen Zeitplan für deine Posts fest. 

Entscheide dich, wie oft du posten wirst, um deine Followers bei der Stange zu halten – ohne dich dabei in den Burnout zu stürzen. 

Denk daran, wie lange es dauern kann, nur einen einzigen Social Media Post zur Veröffentlichung fertig zu kriegen!

Entscheide dich dann, welche Art von Content du ab jetzt regelmässig posten wirst:

  • Videos (im Langformat, Kurzformat und als Stories)
  • Fotos
  • Audio-Inhalte (z.B. Podcasts)
  • Infografiken
  • Texte

Und zuletzt, das Thema deines Contents: 

Wovon wird dein Content handeln? Welche Sichtweise wirst du mit deinem Content einnehmen?

Notiere dir all diese Dinge in deinem Strategiedokument. Jetzt weisst du genau, was du jede Woche posten wirst.

Studiere deine Analytics

Es ist schon ein super Start, wenn du deinen Content-Zeitplan in die Tat umsetzt – aber das ist nicht alles was zählt.

Ausserdem solltest du bei jedem Post, welchen du kreierst, dazulernen. 

Das tust du indem du immer deine Analytics studierst. Mit deinem Business Account wirst du dazu Zugang haben.

Schau dir jede Woche an, wie jeder deiner Posts performt hat. 
Wieviele User haben deinen Post gesehen? 
Wieviel Mal wurde er geliked? 
Falls es ein gesponserter Post war – kam er bei deinen Followern gut an?
Was kannst du tun, um deinen Content beim nächsten Mal noch besser zu machen?

Wie du weiter populär bleibst und wächst, nachdem du Influencer geworden bist

Neben deiner Kurzzeit-Strategie musst du versuchen, auch auf lange Sicht in Bestform zu sein. Denn nur so bleibst du konkurrenzfähig und kannst dein Profil weiter wachsen.

So bleibst du als Influencer “on top”:
  • Kümmere dich um deine Community. Das machst du, indem du besondere Kampagnen für deine Followers erstellst, wie z.B. Challenges, Umfragen, Giveaways – Initiativen, mit denen du deine Community bespassen kannst, sodass sie sich weiterhin immer auf deinen neuen Content freuen.
  • Lerne deine Zielgruppe genau kennen. Studiere deine Followers: Was sind ihre Ziele? Ihre tiefsten Wünsche? Was treibt sie an? Finde all das heraus… und dann befriedige all das mit deinem Content!
  • Bleib immer im Trend. Sei mit deiner Personal Brand immer höchst relevant – dann brauchst du keine Angst zu haben, dass die Leute von dir gelangweilt sind und dir im schlechtesten Fall unfollowen. Im Gegenteil: Durch deinen frischen Content werden sie immer engagiert bleiben und du wirst nur noch mehr Followers dazu gewinnen.
  • Sei präsent & engagiere dich. Du solltest deine Community wie eine zweite Familie behandeln. Das heisst, dass du immer für sie da sein wirst, um auf ihre Kommentare und Fragen zu antworten und sie soweit du kannst zu unterstützen.

“Es ist leicht, sich von sogenannten ‘Vanity Metrics’ (=Eitelkeits-Massstäben) blenden zu lassen. Es geht nicht darum wieviel Followers du hast. Viel wichtiger ist die Qualität der Connection, die du zu deiner Zielgruppe hast.” – Marvin Sangines, Personal Branding Advisor bei Kingfluencers

Bezahlt werden – wieviel verdienst du als Influencer?

Den spannendsten Teil haben wir uns fürs Ende aufgespart: Wie du als Influencer bezahlt wirst – und hoffentlich bald dein Vollzeit-Einkommen als Influencer machst!

In den meisten Fällen wirst du dafür mit Brands zusammenarbeiten und ihre Produkte oder Services durch deinen Content promoten.

Wie findest du diese Brands? 

Die erste Möglichkeit ist: Mache eine Liste der Marken, mit denen du gerne zusammenarbeiten möchtest. Dann recherchiere ihre Marketingabteilung und kontaktiere sie bezüglich einer potentiellen Partnerschaft.

Die zweite Option ist, dich bei einer Influencer-Agentur zu bewerben. Influencer Marketing Agenturen haben normalerweise ein grosses Netzwerk von Brands, mit denen sie zusammenarbeiten. Sie kontaktieren dann für dich diejenigen Unternehmen, die genau zu dir passen. Dies sollte für dich kostenfrei sein, denn die Agentur wird von den Firmen bezahlt, nicht von dir. 

Dies ist eine gute Option, wenn du dir den Stress sparen willst, die richtigen Brands zu finden, dich ihnen anzubieten und Verhandlungen zu führen – zusätzlich zu all den anderen Aufgaben, die du als Influencer sowieso schon hast.

Wieviel wirst du denn als Influencer genau verdienen? 

Als Influencer wirst du durch Brand Deals zwischen 200 CHF und 1000 CHF pro gesponsertem Post verdienen. Natürlich solltest du zu Beginn deiner Influencer-Karriere damit rechnen, dass du erstmal am unteren Ende dieser Skala einsteigst.

Wieviele Follower brauchst du um als Influencer Geld zu verdienen? 

Dies ist unterschiedlich je nach deiner Nische und anderen Faktoren. Wir empfehlen normalerweise, dass du deinen Account auf mindestens 2500 Follower pushst, und dann anfängst, dich für deine ersten Brand Deals zu bewerben.

Los geht’s

Lohnt es sich Influencer zu werden? Wir sagen absolut ja! Jetzt, wo du weisst was zum Influencer sein dazugehört und wie genau du selbst einer wirst, kannst du selbst entscheiden, ob es was für dich ist.

Denk daran, dass es viel Zeit und Anstrengung braucht, bis du auf Social Media Resultate siehst. Deshalb erwarte bitte nicht, dass du sozusagen über Nacht zum Influencer wirst. 

Wenn du aber die Tipps in diesem Guide genau befolgst, wirst du es sicher schaffen Influencer zu werden und damit Geld zu verdienen. Wir wünschen dir viel Glück bei diesem Abenteuer!

Um up to date mit den neuesten Trends im Influencer Marketing zu bleiben, melde dich für den Kingfluencers Newsletter an. 

Wenn du schon über 2500 Follower hast, kannst du dich hier bei uns als Influencer bewerben.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Gratis Guide – 13 Social Media & Influencer Marketing Trends, auf die Sie jetzt achten sollten

Wenn man sich den Titel dieses Guides ansieht, denkt man vielleicht: Trends kommen und gehen so schnell, wie Instagram Stories verschwinden. Warum sollte meine Marke mit den Trends im Bereich Social Media/Influencer Marketing Schritt halten?

Wie der Gründer von Facebook (jetzt Meta), Mark Zuckerberg, einmal sagte: „Wenn wir herausfinden, was die nächsten grossen Trends sind, wissen wir, worauf wir uns fokussieren sollten“. Die Vorhersage kommender Trends kann einer der wichtigsten Faktoren bei der Planung Ihrer nächsten digitalen Marketingkampagnen sein. Die Kingfluencers-Expert:innen und ihre Content-Ersteller:innen haben die 13 wichtigsten Social-Media-Trends ausgewählt, auf die Marken achten sollten.

Finde mehr über unsere Influencer Marketing und Social Media Services heraus.

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13 Social Media & Influencer Marketing Trends, auf die Sie jetzt achten sollten

Influencer Marketing vs. Legacy Advertising – Bring deine Brand in den engsten Kreis

Traditionell betrachtet war Werbung schon immer eine Abweichung von den Inhalten, welche das Publikum konsumieren wollten. Eine Pause in der Fernsehsendung. Ein Abbruch im Artikel. Ein Stopp der Musik oder des Podcasts. Werbung und Content waren unterschiedlich.

Influencer Marketing (IM) durchbricht dieses Paradigma. IM ist etwas völlig Neues und dient nicht nur als weiterer Medienkanal, um dein Publikum zu erreichen – sondern vieles mehr.

Influencer Marketing lässt Content und Werbung miteinander verschmelzen

Influencer Marketing gibt die traditionelle Abweichung auf und lässt Werbung in den Content einfliessen, so entsteht Content, welches von dem Publikum wirklich gesucht wird.   In Anbetracht dessen rät TikTok: «Mach keine Werbung, mach TikToks.» Der Social Media Riese beschreibt diese Anleitung als «eine Aufforderung [an Brands], kreativer und authentischer zu sein und Content zu produzieren, der die Menschen wirklich anspricht.» Das anhaltende Wachstum des Influencer Marketings ist Teil einer kontinuierlichen Verlagerung weg von traditionellen Kanälen und hin zur digitalen Werbung. Laut der Jahresübersicht 2021 von Media Focus ist das Internet mit einem Anteil von 30% am Medienmix 2021 nun die dominierende Mediengruppe in der Schweiz und ersetzt somit das Fernsehen.

Influencer Marketing ist nie eine eigenständige Massnahme. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, ist es entscheidend, die Zeitpläne von Medien- und Influencer-Marketing Kampagnen sorgfältig aufeinander abzustimmen.

-Martina Klieber, Publicity Manager bei Universal Pictures Schweiz 

Die unmittelbare Nähe zu Influencer:innen macht sie sympathischer

Menschen folgen Influencer:innen, weil sie die Person oder ihren Content wirklich mögen. Unsere Social-Media-Freunde sind vielleicht nicht immer in unmittelbarer Nähe, doch fühlen wir uns ihnen ziemlich nahe. Connections schaffen digitale Freunde und die sozialen Medien dienen als direkter Kommunikationskanal. Viele Influencer:innen führen ein normales Leben, mit dem sich die Follower:innen identifizieren können. Sie kaufen vielleicht in denselben Geschäften ein, besuchen dieselben Restaurants und tragen dieselbe Kleidung. Wir könnten uns sogar vorstellen, ihnen im wirklichen Leben zu begegnen.

Influencer:innen sind zwar Menschen, die wir bewundern, doch führen sie ein Leben, das im Gegensatz zu den grossen Stars nahbarer ist. «Influencer:innen sind per se schon authentischer als klassische Prominente, weil sie mit ihren Communities interagieren und sich mit ihnen verbunden fühlen», so Anja Lapčević, Co-CEO & Chief Influencer Officer bei Kingfluencers. 

Klassische Prominente führen Monologe, während Influencer:innen Dialoge führen. 

“Mit klassischer Werbung können Engagements und Interaktivität nie so gut erreicht werden, wie mit Influencer Marketing”, so Yoeri Gabriel Callebaut, Co-CEO und Chief Growth & Marketing Officer bei Kingfluencers. Für die eigene Community können sich Influencer:innen wie ein Teil ihres Freundeskreises fühlen und dazu beitragen, ein hohes Mass an Engagement zu fördern. TikTok Influencer:innen stehen sich besonders nahe. Selbst kleinere Influencer:innen haben Engagement-Rates von 17,97% auf TikTok, im Gegensatz zu 3,86% auf Instagram und 1,63% auf YouTube.

“Obwohl Prominente aufgrund ihres Wiedererkennungswerts beliebter für Werbungen sind, würden Influencer:innen zum Beispiel direktes Feedback von ihren Communities erhalten, egal ob positiv oder negativ.”

– Anja Lapčević, Co-CEO & Chief Influence Officer

Alles in allem: “Mit Influencer-Marketing kann man spezifische Communities erreichen, die mit normaler Werbung schwer zu erreichen wären,” so Yoeri.

Influencer:innen integrieren Brands in den engsten Kreis der Menschen

In traditionellen Anzeigen wird immer ein Produkt zum Kauf angeboten. In der Regel handelt es sich bei den dargestellten Personen um Schauspieler:innen und selbst wenn echte Sprecher:innen eingesetzt werden, handelt es sich meist um offensichtliche Werbung.

Aber IM bedient sich einem anderen Ansatz als normaler Werbung. 

Durch die Zusammenarbeit mit Influence:innern erhalten Brands authentische und glaubwürdige Repräsentant:innen. Influencer:innen können als echte Gesichter einer Marke angesehen werden, reale Personen in einem Umfeld, zu dem die Menschen einen Bezug aufbauen oder bereits haben. Diese Eigenschaften machen IM zu etwas Besonderem und das Ergebnis ist, dass sie Brands in den inneren und engsten Kreis der Menschen integrieren. 4 von 10 Millennials, die YouTube abonniert haben, sagten, dass ihre Lieblings-Influencer:innen sie besser verstehen als die eigenen Freunde. Influencer:innen sind bemerkenswerte Storytellers, die auf einzigartige Weise in der Lage sind, eine Brücke zwischen Brands und Menschen zu bauen und somit starke Beziehungen zu schaffen. Brands haben die Möglichkeit, Influencer:innen auszuwählen, die bereits über ihre Art von Produkt sprechen. Denn erst eine sorgfältige Auswahl führt zu idealen Übereinstimmungen für nahtlose Brand- und Influencer:innen Connections. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den man als Brand zwingend in Betracht ziehen sollte, ist die Zielgruppe der Influencer:innen. Wenn die Zielgruppe einer weiblichen Influencerin zu 80% männlich ist, würde eine Influencer Marketing Kampagne für ein Damenparfüm nicht sinnvoll sein. Wenn die Zielgruppe eines Influencers zu 70% aus Teenagern und Studierenden besteht, würde eine Influencer Marketing Kampagne für eine Designertasche keinen grossen ROI erzielen. Influencer:innen, die keinen Alkohol trinken, würden ein Angebot für eine Bierkampagne nicht annehmen. Die Zielgruppe der Brand sollte so gut wie möglich mit der Zielgruppe der ausgewählten Influencer:innen übereinstimmen. 

Influencer:innen stärken das Vertrauen, indem sie Authentizität im Umgang mit Werbung zeigen

Die dänische Influencerin Kellylouisekilljoy hat das Stigma der Influencer Werbung eingeräumt und ihre Wertschätzung für die positive Aufnahme von Werbung durch ihre Community zum Ausdruck gebracht. «Es macht mich sehr glücklich, denn um weiterhin hauptberuflich Content erstellen zu können, muss ich Werbung mit einbringen… In Dänemark und den anderen nordischen Ländern gibt es keinen Creator Fund. Selbst wenn wir einen hätten, würde er nicht ausreichen, um ein Standard Gehalt zu verdienen, mit dem ich meine Rechnungen bezahlen kann.»

Kelly versprach, dass die Brands, mit denen sie zusammenarbeitet, sorgfältig ausgewählt werden und erklärte: «Mein Ziel ist es, Ads zu machen, die wie mein regulärer Content aussehen und sich auch so anfühlen. Ich möchte nicht, dass du als mein Zuschauer oder meine Zuschauerin das Gefühl hast, dass es Werbeunterbrechungen gibt, wenn du durch meinen Content scrollst.» Ein solch ehrlicher Überblick über ihre Herangehensweise mit Werbungen trägt zur Authentizität bei. In einem Schreiben für MarTech erklärt Kim Davis: «Das wachsende Interesse an Kurzvideos und das Engagement in sozialen Kanälen, die sie hosten … Wenn man das mit der steigenden Bedeutung von Social Commerce und dem Interesse des Publikums auf authentische Inhalte statt Werbung adaptiert, ist es einfach, Influencer Marketing als einen Mainstream Marketingkanal und nicht nur als interessantes Add-on zu sehen.»

Anjas Top 9 Tipps: Worauf Brands bei der Auswahl von Influencer:innen achten sollten

  1. Hauptbotschaft: Was sind die wichtigsten Botschaften der Influencer:innen und stimmen sie mit der Mission und Vision deiner Brand überein?

2. Die Zielgruppe: So offensichtlich dies auch klingt, ist es für den Erfolg der Kampagne entscheidend, dass die Zielgruppen der Influencer:innen und deiner Brand so gut wie möglich übereinstimmen. Schau dir die aktiven Follower:innen genau an und frag die Influencer:innen nach ihren Insights. Achte auch darauf, dass die Standorte der Follower:innen mit den Standorten deiner Zielgruppe übereinstimmen. Es gibt viele tolle Schweizer Influencer:innen, die eine grosse internationale Fangemeinde haben. Wenn du ein Schweizer Unternehmen bist, das seine Produkte nur in der Schweiz verkauft, solltest du unbedingt Influencer:innen mit einer hohen Schweizer Reichweite auswählen.

3. Authentizität: Ein grosser Vorteil, den die Influencer:innen gegenüber klassischen Prominenten haben, ist ihre Authentizität. In den meisten Fällen nutzen Influencer:innen tatsächlich die Produkte der Dienstleistungen, für die sie branded Content erstellen. Mach dir dies zunutze und lass deine Brand mit der entsprechenden Zielgruppe in Verbindung treten

4.Brand fit: Würden Influencer:innen deine Produkte und Dienstleistungen nutzen oder nutzen sie sie bereits? Es muss nicht einmal eine offensichtliche Wahl sein, wie z.B. eine Beauty Influencerin, die für eine Gesichtscreme wirbt. Ein Comedian könnte beispielsweise ebenso an einer Kampagne für die neueste Gesichtscreme mitwirken. Sei mit deinen Ansätzen einzigartig und stelle gleichzeitig sicher, dass die Ziele und Vorgaben immer übereinstimmen.

5. Content und Style: Halte Ausschau nach Influencer:innen, die qualitativ hochwertigen Content veröffentlichen, der auch zur Brand oder der Kampagne passt. Meistens ist die Qualität des Contents besser als die Anzahl der Followers, die ein/eine Influencer:in hat. Du wirst überrascht sein: Wir kennen viele Mikro- und Nano Influencer:innen, die grossartigen brandend Content veröffentlichen, welcher dann in anderen Medien der Brands, z.B. in Newslettern, verwendet wird.

6. Community Engagement: So wichtig wie die Übereinstimmung der Zielgruppe der Influencer:innen mit deiner Brand, so wichtig ist es auch, deine Engagement-Rates zu berücksichtigen. Was nützt es dir, wenn die Zielgruppe der Influencer:innen zwar perfekt zu dir passt, aber nicht sonderlich aktiv ist und daher den brandend Content dieser Influencer:innen vielleicht gar nicht wahrnimmt?

7. KPIs & Statistiken: Bevor Kund:innen Influencer:innen suchen und diese auswählen, sollte man wissen, mit welchen Anforderungen und Erwartungen man an die Influencer:innen geht. Diese müssen klar definiert und vor allem auf das Medium Influencer Marketing abgestimmt sein und nicht einfach aus der klassischen Werbung übernommen werden. Denn beim Influencer Marketing arbeitet man mit Menschen und einer Community, nicht mit Maschinen.

8. Format und Medium: Ist der/die Influencer:in auf den Plattformen vertreten, auf denen deine Brand präsent sein möchte? Ist der/die Influencer:in in der Lage, den gewünschten Content in der richtigen Form zu erstellen? Möchte deine Brand, den durch die Influencer Marketing Kampagne generierten Content in anderen Medien nutzen? Wenn ja, dann sollten die Brands den Influencer:innen entsprechende Anweisungen geben, um so das richtige Format und die richtige Qualität der Bilder/Videos sicherzustellen. Stelle also klar, dass der/die Influencer:in mit dem jeweiligen Format vertraut ist, d.h. erwarte keine hochwertigen und künstlerischen Bilder von Influencer:innen, die hauptsächlich Reels oder TikToks posten und vice versa.

9. Wiedererkennbarkeit (bei grösseren Kampagnen): Wie bereits erwähnt, haben prominente Persönlichkeiten gegenüber vielen Influencer:innen den Vorteil, dass ihre Gesichter von der breiten Masse erkannt werden. Heutzutage sind aber auch viele Makro-Influencer:innen bekannter, haben gar einen Prominentenstatus in ihren Bereichen oder sind multinational bekannt. Mach dir das zunutze und nimm unbedingt auch paar Makro-Influencer:innen in deine Influencer:innen Auswahl auf, die zu deiner Brand passen, um sie schnell und effektiv bekannt zu machen. Makro Influencer:innen haben ihren Erfolg schliesslich nicht ohne Grund erlangt. Auch dank Plattformen wie TikTok, tauchen wöchentlich neue Breakout Stars auf, da viraler Content von den Algorithmen der Plattformen gepusht wird.

FALLSTUDIE: Wohlfühlgeschichten, die im inneren Kreis geteilt werden

Kingfluencers arbeitete an Kampagnen, um für V6-Kaugummi zu werben. Um die einzigartigen Vorteile von V6 für Gesundheit und Wohlbefinden hervorzuheben, wählte das Team Influencer:innen aus, die sich auf Gesundheit, Natur und eine insgesamt positive Einstellung konzentrieren. In einer Kampagne erzählten die Influencer:innen eine Geschichte, in der sie das schönste Kompliment erhalten haben und warum es sie zum Lächeln gebracht hat. Anschliessend ermutigten sie ihre Community, ihre eigenen Geschichten zu teilen und erreichten damit auf Instagram und Facebook eine überdurchschnittlich hohe Engagement-Rate.

Foto: Zoe Torinesi für die V6 Kampagne

Die Zukunft der Werbung

In den letzten Jahren hat es eine deutliche Veränderung bei den Werbemedien gegeben: Die Werbetreibenden investieren weniger in traditionelle Medien und mehr in digitale, insbesondere mobile Medien. Laut dem globalen Halbjahresbericht von GroupM (Juni 2020) werden die Ausgaben für traditionelle Werbeformate voraussichtlich um 20,7 % sinken, während der Marktanteil der digitalen Werbung bis 2024 vermutlich bereits bei 67 % liegen wird.

Während die digitalen und mobilen Werbungen sich stetig weiterentwickeln, haben sich bereits auch neue Formate durchgesetzt. Live-Shopping und Social Selling sind die aktuellen Trendthemen. Wenn du mehr über diese beiden digitalen Werbeformate sowie über andere Prognosen im Bereich Social Media und Influencer Marketing erfahren möchtest, klicke hier, um unseren kostenlosen Trend Guide herunterzuladen.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Social Media Marketing Agenturen in der Schweiz: Verzeichnis 2022

Es gibt eine Vielzahl an Social Media Marketing Agenturen, doch welche ist die richtige für dein Unternehmen?

Inhaltsverzeichnis:

  • Schweizer Social Media Marketing Agenturen
  • Influencer Marketing Agenturen in der Schweiz
  • Instagram Marketing Agenturen in der Schweiz
  • TikTok Marketing Agenturen in der Schweiz
  • Facebook Marketing Agenturen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es eine Reihe an Social Media Marketing Agenturen – es kann somit schwierig sein, herauszufinden, welche für dein Unternehmen genau die Richtige ist. Schliesslich willst du die richtige Agentur beauftragen, die dir genau die Ergebnisse liefern kann, die du dir wünscht.

Auch wenn verschiedene Agenturen ähnliche Kompetenzen zu haben scheinen, gibt es viele andere wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Social Media Marketing Agentur, wie zum Beispiel die Chemie und die Qualität der Kommunikation.

Bietet Kingfluencers nicht die gleichen Dienstleistungen an? Macht es Sinn, andere Agenturen hier aufzuführen?

Ja, das tun wir! Aber natürlich gibt es auch andere Spezialist:innen, die dir helfen können. Die Wahl einer Agentur ist eine wichtige Entscheidung, und wir möchten, dass du so gut wie möglich informiert bist, bevor du sie triffst. Deshalb haben wir die bekanntesten Social Media Agenturen der Schweiz zusammengestellt, um dir einen besseren Überblick über die Schweizer Social Media Marketing Landschaft zu verschaffen.

Sollten wir eine Agentur übersehen haben, die auf diese Liste gehört, wende dich bitte an uns.

Zusammenarbeit mit einer Schweizer Social Media Marketing Agentur

Wenn du eine Agentur suchst, tauchen vielleicht Fragen auf, wie zum Beispiel:

Woher weiss man, ob eine Social Media Marketing Agentur gut ist?

Eine gute Agentur ist in der Lage, eine Social Media Marketingstrategie zu entwickeln, die genau auf deine Bedürfnisse und Ziele zugeschnitten ist. Du kannst dies erreichen, indem du dein Unternehmen und deine Branche eingehend analysierst und auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse optimale Social Media Marketing Kampagnen entwickelst.

Da dein Unternehmen – jedes Unternehmen – ein Sonderfall ist, wird eine Cookie-Cutter-Strategie im Social Media Marketing nicht gut funktionieren. Die Strategie muss speziell auf dein Unternehmen und deine Ziele zugeschnitten sein.

Wie arbeitet man mit einer Social Media Marketing Agentur zusammen?

Die Agentur lässt dir die Wahl zwischen organischen und bezahlten Strategien – oder einer Kombination aus beidem. Sie erstellen, planen und veröffentlichen für dein Unternehmen, relevanten und ansprechenden Content.

Anschliessend analysieren sie die durch die Marketingkampagne die generierten Kennzahlen, einschliesslich des ROI, und erstellen Berichte – sowohl für die interne Überprüfung als auch für dich, als Kunde/in.

Eine Agentur kümmert sich um das Wachstum, die Verwaltung und die Interaktion mit deiner Follower-Community und kann über Social Media Messaging Kanäle sogar in die Rolle des Kundenservice schlüpfen.

Wie findest du die perfekte Social Media Agentur für dein Unternehmen?

Prüfe zunächst, ob die Agentur genau die Art von Social Media Dienstleistungen anbietet, die du in Anspruch nehmen möchtest, und ob du damit nachweislich erfolgreich sein kannst. Wenn du ausserdem deine Ziele kennst und der Agentur mitteilst, kannst du schnell herausfinden, ob sie für dich geeignet ist.

Nachfolgend findest du eine Liste der bekanntesten Social Media Marketing Agenturen in der Schweiz:

Wenn es dein Ziel ist, deine Sichtbarkeit auf Social Media zu erhöhen, solltest du die professionelle Unterstützung einer Agentur in Betracht ziehen.

Influencer Marketing Agenturen in der Schweiz

Mit dem Wachstum des Influencer Marketing Sektors haben sich auch in der Schweiz einige Agenturen auf Influencer Marketing Dienstleistungen spezialisiert.

Der Vorteil der Zusammenarbeit mit einer Agentur für dein Influencer Marketing liegt darin, dass du dich auf das etablierte Netzwerk der Agentur aus geprüften Social Media Influencer:innen und deren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit ihnen stützen kannst. Agenturen haben Zugang zu den besten Talenten und haben bereits Arbeitsbeziehungen aufgebaut.

Sie bieten verschiedene Arten von Kampagnen an – je nachdem, welche Art von Geschäft du betreibst, wen du erreichen willst und welche Botschaft du vermitteln möchtest.

Sie werden dafür sorgen, dass du die richtigen Influencer:innen einsetzt, die für dein Unternehmen sinnvoll sind. Es ist wichtig, mit jemandem zu arbeiten, der deine Brand und das, wofür sie steht, angemessen repräsentiert.

Der grösste Vorteil der Zusammenarbeit mit Influencer:innen ist, dass sie authentische Geschichten erzählen können, die ihre Zielgruppe auf einer persönlicheren Ebene ansprechen. Ihre Followers tauschen sich gerne mit Influencer:innen aus, weil sie sich mit ihnen identifizieren können und daher ihrem Urteilsvermögen vertrauen.

Die Menschen folgen viel eher der Empfehlung eines Mikro Influencers als der Verkaufsmasche einer Brand oder einer normalen Werbung. Es fühlt sich an, als würden sie dem Rat eines Freundes folgen.

Die besten Influencer Marketing Agenturen in der Schweiz sind:

Die Zusammenarbeit mit einer Agentur erhöht deine Erfolgschancen bei der Zusammenarbeit mit Influencer:innen zur Steigerung der Brand Awareness und erleichtert den Prozess.

Instagram Marketing Agenturen in der Schweiz

Instagram ist eine der Social Media Plattformen mit den höchsten Engagement Raten. Die meisten Nutzer:innen loggen sich nicht nur täglich ein, sondern beschäftigen sich auch bereitwillig mit Content von Unternehmen, wenn diese gut gemacht sind.

Wenn du eine Agentur für Social Media Marketing beauftragst, die weiss, wie man grossartige Instagram Kampagnen erstellt, die auf dein Unternehmen zugeschnitten sind, kannst du viel Zeit sparen. Du kannst dich auf andere Aspekte deines Unternehmens konzentrieren, während die Agentur ihre Marketingkampagnen für dich durchführt.

Wenn sie Expert:innen auf deinem Gebiet sind, werden sie Strategien und Taktiken anwenden, die deine Präsenz auf Social Media effektiv ausbauen und das allgemeine Engagement für deine Brand steigern.

Die erhöhte Anzahl von Berührungspunkten, die durch gutes Instagram Marketing generiert wird, kann zu Geschäftswachstum führen.

Zu den Aufgaben der Agentur gehört auch die Engagement Analyse der Users mit deinem Account, um den passenden Content für dein Publikum zu erstellen und möglicherweise bezahlte Werbekampagnen durchzuführen. Du solltest die Kampagnenleistung überwachen und bereit sein, deine Strategie bei Bedarf anzupassen.

Wenn du eine Agentur für Instagram Marketing beauftragst, vergewissere dich stets, dass sie über ein Portfolio erfolgreicher vergangener Kampagnen verfügt.

In der Schweiz gibt es viele Agenturen, die Instagram Marketing Dienstleistungen anbieten. Nachfolgend haben wir die relevantesten zusammengestellt:

Du möchtest eine professionelle Instagram Marketingkampagne erstellen lassen? Dann wende dich an eine dieser Agenturen.

TikTok Marketing Agenturen in der Schweiz

Nur wenige Schweizer Social Media Marketing Agenturen bieten explizit TikTok Marketing Dienstleistungen an.

TikTok ist in den letzten Jahren schnell gewachsen und gilt als eine der besten Marketingplattformen für ein jüngeres Publikum. 25 % der Nutzer:innen sind in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen und 22 % in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen.

Wenn dein Unternehmen auf diese Zielgruppe abzielt, könnte eine TikTok-Marketingkampagne eine gute Idee sein, um vom wachsenden internationalen Datenverkehr von TikTok zu profitieren.

Weitere Vorteile der Bewerbung deines Unternehmens auf dieser jungen Plattform sind die verschiedenen Anzeigenformate, die beträchtliche Reichweite, die dein Content erzielen kann, und die vielen beliebten Influencer:innen, mit denen du zusammenarbeiten kannst.

Viele deiner Konkurrent:innen sind vielleicht noch nicht auf TikTok. Dies könnte eine Gelegenheit für dich sein, ein Vorreiter zu werden und neue Märkte zu erobern, die deine Konkurrenz vernachlässigt hat.

Eine Social Media Marketing Agentur kann dir helfen, Content zu erstellen, der zur TikTok-Kultur passt – Content, der Spass macht, kreativ ist und virales Potenzial hat. Es ist sinnvoll, eine Agentur zu beauftragen, die nachweislich erfolgreiche Kampagnen auf dieser Plattform durchgeführt hat, da sie in Bezug auf Demografie, Nutzerverhalten und Content Format immer noch ziemlich einzigartig ist.

Mit der richtigen Strategie können sie dir helfen, deine Brand bekannter zu machen, engagierte Followers zu gewinnen und deine Produkte oder Dienstleistungen geschickt zu bewerben und zu verkaufen. Durch die Nutzung der TikTok-Analytik stellst du sicher, dass die Kampagne ihr Ziel erreicht.

Wir haben Agenturen in der Schweiz recherchiert, die gezielt Social Media Marketing Dienstleistungen auf TikTok anbieten:

Um deinen Erfolg zu sichern, solltest du mit jemandem zusammenarbeiten, der nachweisliche Ergebnisse auf der Plattform erzielt hat.

Facebook Marketing Agenturen in der Schweiz

Mit einer Präsenz auf Facebook kann dein Unternehmen ein sehr grosses und vielfältiges Publikum erreichen. Die Users Base umfasst alle demografischen Gruppen, hat aber mehr ältere Users als andere Plattformen. Es ist auch die Social Media Plattform mit den wohlhabendsten Usern.

Die Möglichkeiten, dein Publikum zu erreichen, sind zahlreich. Facebook erlaubt gesponserte Beiträge und viele Werbeoptionen. Eine der wichtigsten Funktionen sind die Möglichkeiten, bestimmte demografische und sogar psychografische Zielgruppen anzusprechen. Potenzielle Kund:innen können nach ihren Vorlieben, Hobbys und Eigenschaften angesprochen werden.

Eine Facebook Marketing Agentur kann diese Tools nutzen, um Ihre besten potenziellen Kund:innen anzusprechen und sie auf die Website deines Unternehmens zu leiten. Sie können auch mit den Followers deiner Brand in Kontakt treten und in die zahlreiche Analyseberichte von Facebook eintauchen, um deine Kampagnen zu optimieren.

Diese Agenturen bieten Facebook Marketing Dienstleistungen in der Schweiz an:

Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du für deine Facebook Marketing Kampagnen mit einer etablierten Agentur zusammenarbeitest.

Fazit zur Schweizer Social Media Marketing Agenturlandschaft

Mit etwas Recherche kannst du die richtige Social Media Marketing Agentur für dein Unternehmen finden. Wir hoffen, dir mit diesem Artikel einen guten Überblick über die bekanntesten Social Media Agenturen in der Schweiz und deren Dienstleistungen gegeben zu haben.

Besuche unseren Blog und folge Kingfluencers für unsere nächsten Artikel.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Im Influencer Marketing ist grösser nicht unbedingt gleich besser

Die Followeranzahl von Influencer:innen reicht von Nischen mit einer relativ kleinen Community, bis hin zu Makros mit grosser Reichweite. Influencer:innen mit unterschiedlichen Community Grössen bieten verschiedene Vorteile. Zudem gibt es klare Gründe, warum deine Brand eine gesunde Mischung aus Influencer:innen, einschliesslich Nischen Influencer:innen, in Betracht ziehen sollte.

Wähle die richtigen Influencer:innen, um dein Ziel zu erreichen

Es mag verlockend sein zu denken: «Je grösser die Followeranzahl, desto besser.» Viele Brands zahlen ungeheuer hohe Gebühren, um vor Millionen von Zuschauenden zu werben, beispielsweise während der Fussballwelt- und der Europameisterschaft. Aber auch Nischen Influencer:innen wie z.B. Nischenpublikationen und -veranstaltungen, bieten für Brands einen hervorragenden Mehrwert.   

Die Realität des Influencer Marketings (IM) ist, dass die Grösse der Followeranzahl nur einer von vielen Faktoren ist, welche berücksichtigt werden sollten. Das wichtigste ist Influencer:innen auszuwählen, welche am besten zu deiner Brand, deinen Werten und den Zielen deiner Kampagne passen.

Von der Grösse bis hin zur Verbindung

Der Einfachheit halber können Influencer:innen nach der Gesamtzahl ihrer Follower:innen kategorisiert werden. Obwohl dies der einfachste Weg ist, um Klassifizierungen und Selektionen zu erstellen, unterscheiden sich Influencer:innen in vielen weiteren Aspekten, welche zu beachten gelten. Auch wie man die Grösse der Audience kategorisiert, ist von Land zu Land unterschiedlich. Was in Deutschland oder Grossbritannien als mittelgrosse/r Influencer:in gilt, würde in der Schweiz angesichts der unterschiedlichen Grösse des Gesamtmarktes wahrscheinlich als Makro Influencer:in angesehen werden. Grösse ist also relativ, wenn es um Influencer Marketing geht. Das aber ist nicht der Hauptpunkt, wo die wichtigste Abwägung stattfindet. Das Schlüsselwort ist Engagement. Oft haben die Nano- und Mikro Influencer:innen eine engere Verbindung zu ihrer Community, was sich dementsprechend auch in einem höheren Community Engagement zeigt.

Schweizer Makro Influencer:innen mit mehr als 100.000 Follower:innen bieten eine grosse Reichweite und Bekanntheit. Die Zusammenarbeit mit Influencer:innen mit weniger Followers, kann zum Beispiel den Fokus und die Verbindung zur Community viel intensiver erhöhen als grosse Influencer:innen – Beziehungen zur Community spiegeln sich in einer hohen Engagement-Rate wider.

Die Zusammenarbeit mit Nischen Influencer:innen ermöglicht deiner Brand ein hohes Mass an Targeting. Kelly Ehlers, Mitglied des Forbes Councils, schrieb: «Ein/e Mikro-Influencer:in bedient sich eher einem Nischenpublikum und kann für deine Brand von Vorteil sein, da er die intensive Beziehung zu einer kleinen Teilmenge einer an deinem Unternehmen interessierten Zielgruppe hat» In einigen Fällen sind Nischen-Influencer:innen notwendig, um dein Zielpublikum richtig zu erreichen, wie z.B. mit Schweizer Brands, die nur französischsprachige Schweizer:innen ansprechen.

Vor- und Nachteile von Makro Influencer:innen

Natürlich kann die Zusammenarbeit mit Makro-Influencer:innen deine Reichweite erhöhen, allerdings auch zu höheren Gesamtkosten. Mit höheren Gesamtkosten, kann man Millionen von Menschen erreichen und daher einen niedrigeren Cost per Mille (CPM) erzielen. Da Makro-Influencer:innen sehr gefragt sind, haben sie dementsprechend auch weniger freie Kapazitäten. Sie sind weniger in der Lage flexibel zu sein und Kampagnen sofort wahrzunehmen, so dass eine Vorausplanung hier das A und O ist.

Auf der anderen Seite sind die Kosten pro Engagement (CPE) bei Nischen-Influencer:innen tendenziell niedriger. Die Engagement-Raten sind oft höher als bei Makro-Influencer:innen, was sie zu einer kosteneffizienteren Strategie zur Generierung von Engagement macht. Mikro-Influencer:innen haben in der Regel eine engere Verbindung zu ihrer Community, was zu einem höheren Engagement und damit zu einem insgesamt niedrigeren CPE führt.

Beide Attribute können von Vorteil sein. Brands müssen demnach ihre eigene Strategie entwickeln, um ein Gleichgewicht zu erreichen, das zu jeder einzelnen Kampagne passt. Schliesslich wollen alle Influencer:innen ihre Community schützen und dies erfordert eine Begrenzung an bezahlter Werbung, um somit Authentizität bewahren zu können und nicht für Überflut an Werbungen zu sorgen.  

Fokus auf gezieltes Engagement

Ähnlich wie beim Veranstalten einer kleineren Party bei jemandem zu Hause, haben Influencer:innen mit weniger Followers ein höheres Mass an Engagement. Sie können eher auf die Vorlieben ihrer Community eingehen und sich an Diskussionen mit einer höheren Anzahl an Menschen beteiligen. Dieses höhere Mass an Engagement fördert die Loyalität und führt dazu, dass das Publikum die Ratschläge der Influencer:innen eher in Betracht zieht. Laut Social Bakers, «weisen Mikro Influencer:innen im Vergleich zu Makro-Influencer:innen eine bis zu 60% höhere Engagement-Rate auf.»

Nischen Influencer:innen gelten als Expert:innen in ihren spezifischen Nischen und profitieren von hohem Vertrauen und Respekt ihrer Follower:innen. Nachdem sie das Vertrauen und die Bindung zu ihren Follower:innen aufgebaut haben, können sie eine persönliche Note hinzufügen. Eau Thermale Avène arbeitete beispielsweise mit Kingfluencers an einer Kampagne, in der Influencer:innen erzählten, was sie ihrem Jüngeren Ich sagen würden. Die Kampagne, die für die PhysioLift Anti-Age Produkte warb, umfasste 13 Mikro-, 5 Mid-Tier- und 2 Makro Influencer:innen, die auf Instagram und Facebook Content veröffentlichten. Die Impressions-Rate war 40% höher als prognostiziert, mit einem 74% höheren Engagement und einer Gesamt Engagement Rate von 3,4%, war die Kampagne sehr erfolgreich. Influencerin Valentine sagte: «Mir gefiel die Idee, meinem jüngeren Ich Ratschläge zu geben! Ich denke, dass es sehr persönlich war und das meine Followers es lieben, wenn ich vertrauter zu ihnen spreche.»

Der Wert von Nano Influencer:innen im Erstellen von Content mit einem persönlichen Touch

Während Influencer:innen ein effektives Mittel sind, um mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten, können sie auch ihr Fachwissen einbringen – mit dir zusammenarbeiten und kreative Kampagnenideen entwickeln. Die meisten Influencer:innen haben einen Beruf mit einem hohen Mass an Fachwissen. Als Fachexpert:innen können sie deiner Brand dazu verhelfen, kreativer zu sein und frische, kreative Ideen einzubringen.

Nano- und Mikro-Influencer:innen haben nicht die Reichweite, um das Massenbewusstsein zu fördern, wie es Makro-Influencer:innen tun. Trotzdem sind sie besonders effektiv darin, Content in ihrem eigenen spezifischen Stil und mit viel Liebe zum Detail zu erstellen. Aufgrund ihres hohen Engagements sind Nano-Influencer:innen sehr gut darin Content zu produzieren, welches bei ihrem Publikum Anklang findet.

In den schwierigsten Momenten der Pandemie wollte Sunrise, das grösste, nicht staatlich kontrollierte Telekommunikationsunternehmen in der Schweiz, Positivität verbreiten und die Menschen dazu inspirieren, in die Zukunft zu blicken. In Zusammenarbeit mit Kingfluencers lancierte Sunrise eine Kampagne mit 5 Influencer:innen: 1 Mikro, zwei kleinere und zwei Makro-Influencer:innen. Die Impressions-Rate war 129% höher als prognostiziert. Die Kampagne zählte 1’276 Link-Klicks und 3’215 Stickers-Taps.

Beachte die Unterschiede zwischen den jeweilligen Plattformen

Influencer:innen konzentrieren sich im Allgemeinen auf einen bestimmten Bereich. Nischen-Influencer:innen hingegen haben oft einen engeren Fokus. Viele Influencer:innen konzentrieren sich beispielsweise auf Reisen und Beauty, doch Nischen Influencer:innen legen ihren Fokus dann zum Beispiel auf das Reisen mit Kindern oder auf ihr natürliches Haar legen. Gerade Instagram Influencer:innen haben oft einen speziellen Fokus. Auf TikTok sind die Grenzen jedoch fliessender und so stellt Comedy einen wichtigen Faktor dar. Während diejenigen, die auf Instagram Beauty-Influencer:innen folgen und üblicherweise keinen Humor erwarten, ist auf TikTok ein humorvoller Ansatz bei einer ganzen Reihe von Themen üblich.

TikTok’s einzigartiger Ansatz für die Feeds der Nutzer:innen

Die Algorithmen von TikTok unterscheiden sich stark von Facebook, Instagram und YouTube. Wenn Nutzer:innen die App öffnen, zeigt der «For-You»-Feed von TikTok Videos an, die auf deine eigenen individuellen Interessen zugeschnitten sind. Im Juni 2020 erläuterte TikTok detailliert die Faktoren, die zum «For-You»-Feed beitragen, sowie was sie tun, um sicherzustellen, dass das System keine homogenen Filterblasen erzeugt. Die App berücksichtigt Videos, die man mag oder teilt, Kommentare, die man auf Posts hinterlässt, Content den man erstellt, sowie den Fakt, wenn man sich ein längeres Video von Anfang bis Ende anschaut. 

TikTok erklärt: «Es kann daher vorkommen, dass du in deinem Feed auf ein Video stösst, das nicht zu deinen Interessen zu passen scheint oder eine grosse Anzahl an Likes hat. Das ist eine wichtige und beabsichtigte Komponente unseres Empfehlungsansatzes: Eine Vielfalt an Videos in deinem «For-You»-Feed gibt dir zusätzliche Möglichkeiten über neue Content-Kategorien zu stolpern, neue Creators zu entdecken und neue Perspektiven und Ideen zu erleben, während du durch deinen Feed scrollst.»

Dieses eher auf Entdeckungen basierte Ansatz bedeutet, dass TikTok-Posts von Nischen-Influencer:innen die Möglichkeit haben, viral zu gehen.

Influencer:innen jeder Grösse können deiner Brand auf vielfältige Weise zugutekommen. Das Wichtigste ist, Influencer:innen auszuwählen, die gut zu deiner Brand passen und dir helfen können bestimmte Kampagnenziele zu erreichen. Wende dich an Kingfluencers, wenn du Hilfe bei der Festlegung von Kampagnenzielen benötigst und auf der Suche nach den besten Matches bzgl. Influencer Marketing  und TikTok-Services bist.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing