Ein Blick auf Meta & das Metaverse Teil 2 – was auf Influencer:innen, Verbraucher:innen und künftige Marken zukommt …

In Teil 1 haben wir uns damit beschäftigt, was das Metaverse eigentlich ist, und einige Vorhersagen zu Fragen wie: „Wird Immersivität dominieren“ und „Wer wird «gewinnen und/oder verlieren»?“ gemacht. In Teil 2 konzentrieren wir uns auf die Auswirkungen des Metaverse auf Brands, Influencer:innen und Konsument:innen.

Auswirkungen des Metaverse auf die Konsument:innen

Ein Artikel im Meta Newsroom beschreibt das Metaversum als „eine Reihe virtueller Räume, in denen man mit anderen Menschen, die sich nicht im selben physischen Raum wie man selbst befindet, etwas erschaffen und erforschen kann“. Die Konsument:innen können neue Kleidung anprobieren, Autos testen oder zum Beispiel mit neuen Frisuren experimentieren. Metaverse-Aktivitäten können Menschen dazu ermutigen, aufzustehen und sich zu bewegen, was sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, zu einer höheren Schrittzahl und sogar zu einer besseren Fitness führen kann.

Verity McIntosh, VR-Expertin an der University of the West of England, erklärte gegenüber BBC, dass die Granularität der Daten, die durch die Nutzung von VR/AR zur Verfügung steht, um eine Grössenordnung höher ist, als bei bildschirmgestützten Medien. „Jetzt geht es nicht mehr nur darum, wohin ich klicke und was ich mit anderen teile, sondern auch darum, wohin ich gehe, wie ich stehe, was ich am längsten anschaue, wie ich meinen Körper bewege und wie ich auf bestimmte Reize reagiere. Das ist ein direkter Weg zu meinem Unterbewusstsein, und für eine/n Datenkapitalisten/in Gold wert.“

Die Auswirkungen für Manipulationen von Menschen sind daher ebenfalls um Grössenordnungen höher. Werden die Algorithmen missbraucht und den Nutzer:innen Medien vorgeschlagen, die sie verärgern, könnte das Metaverse negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben und zu einer verstärkten Spaltung führen. Der Schutz der Privatsphäre wird eine schwierige, sich ständig weiterentwickelnde Herausforderung bleiben.

Die verschwimmenden Grenzen zwischen dem Metaverse und der Realität

Die verschwimmenden Grenzen zwischen dem Metaverse und der Realität

Das Metaverse ist eine eigene Welt, in der Menschen im Gegensatz zum passiven Betrachten einer Webseite, existieren und interagieren. Die Ähnlichkeiten zwischen dem Metaverse und der realen Welt sind viel grösser, und die Grenzen, zwischen den beiden werden zunehmend verschwimmen.

  • Voraussage: Brands werden in der Lage sein, Cross-Over-Effekte zu erzeugen und das Verhalten in der realen Welt durch Metaverse-Marketing und sogar umgekehrt voranzutreiben. Spillover-Effekte könnten dazu führen, dass digitale Produkte, die im Metaverse beworben werden, auch im echten Leben beliebter werden.

Die Rolle der Brands bei der Definition des Metaverse

Laut einer Studie von The Drumwissen wir, dass Marketeers eine grosse Rolle bei der Definition der Zukunft des Metaverse spielen. Von der Schaffung von Event Spaces innerhalb von Plattformen bis hin zum Verkauf von Technologien, die es den Konsument:innen ermöglichen, diese zu erleben“. Luxusmarken verkaufen im Metaverse ausschliesslich digitale Produkte. Morgan Stanley zufolge wird die digitale Nachfrage nach Mode- und Luxusmarken voraussichtlich wachsen und könnte bis 2030 50 Milliarden US-Dollar erreichen.

Die Nutzer:innen haben das Potenzial, zu dem zu werden, was sie werden wollen. In Teil 3 werden wir uns mit der verlockenden Freiheit des Metaverse befassen. Erfolgreiche Brands träumen mit den Konsument:innen und werden zu deren Partnern, die ihnen helfen, die gewünschte Metaverse-Identität zu erreichen.

Veränderte Möglichkeiten zur Interaktion

Werbung wird oft als etwas Negatives und meist als Unterbrechung empfunden. Es ist möglich, dass veraltete, lästige Werbung in das Metaverse kopiert und eingefügt wird und die Nutzer:innen mit irritierenden digitalen Werbetafeln und fliegenden Bannern bombardiert werden. Tom Mitchelhill der für Cointelegraph schreibt, beschreibt die düsteren Möglichkeiten: „Stephensons eindrucksvolle fiktive Schilderung eines Metaverse, das mit dem Neonlicht kommerzieller Werbung übersättigt ist, klingt heute wahrer denn je, da sich Web3-Designer:innen und -Marketeers darauf vorbereiten, in den aufstrebenden Metaverse(n) zu werben.» Die digitale Unterhaltungs- und Medienplattform Azerion ist kürzlich eine Partnerschaft mit Bidstack eingegangen, einer Plattform für In-Game-Werbung und Monetarisierung von Videospielen. Der Gründer und CEP von Bidstack sagte, der Vertrag „signalisiert die Erkenntnis, dass Brand Werbung im Metaverse wirklich angekommen ist.“

Das Metaverse bietet Brands jedoch eine ganze Reihe neuer Tools, um mit Kund:innen in Kontakt zu treten. Derzeit sind digitale und physische Erlebnisse oft sehr voneinander getrennt. Das Metaverse schafft neue Möglichkeiten, um den Kund:innen einen Mehrwert zu bieten – mit immersiven, ansprechenden Erlebnissen und neuen Produkten in Form von NFTs. Influencer:innen haben auch mehr Möglichkeiten, mit ihren Communities in Kontakt zu treten, z.B. indem sie bei einem Konzert oder einem virtuellen Geschäft anwesend sind.

  • Voraussage: Der Verkauf von digitalen Gütern wird für Brands und Influencer:innen gleichermassen wichtig werden. Digitale Güter können, um neue Einnahmequellen zu erschliessen, sowohl in Marketingkampagnen eingesetzt als auch verkauft werden.

Was sollten Brands tun?

Neue Funktionen werden entwickelt, Investitionen werden getätigt und es wird experimentiert. Das Metaverse ist derzeit ein riesiges grünes Feld mit vielen Möglichkeiten, aber auch vielen bislang unbekannten Bereichen. Meta Reality Labs (ein Schwesterunternehmen von Facebook) hat sich verpflichtet, mindestens 10 Milliarden US-Dollar pro Jahr für die Entwicklung von Erlebnissen auszugeben, die Augmented Reality (AR)- und Virtual Reality (VR)-Hardware mit Software und Content verschmelzen.

Marken fragen sich vielleicht, ob sie wirklich bereits Pläne für den Einstieg in das Metaverse entwickeln sollen. Die intensive Erfahrung des Metaversums ermöglicht es Marken, ihre Produkte auf neue und innovative Weise zu bewerben. Beispielsweise können Modemarken digitale Versionen ihrer Kleidung und Accessoires verkaufen und/oder verschenken. Unternehmen aus dem Bereich des Gastgewerbes können zum Beispiel die Architektur ihrer Lokale nachbilden und virtuelle Veranstaltungen durchführen.

Metaverse

Zeit zu Experimentieren

Die Reality Labs-Abteilung von Meta

Die Reality Labs-Abteilung von Meta, der Teil des Unternehmens, der mit dem Aufbau des Metaverses beauftragt ist, verlor im Jahr 2021 mehr als 10 Milliarden US-Dollar und die Verluste wachsen weiter. Die Führungskräfte sagten, dass es bis zu 15 Jahre dauern könnte, ihre Vision vollständig zu verwirklichen. Bei einem Zeitrahmen von „bis zu 15 Jahren“ ist keine grosse Eile geboten. Nichtsdestotrotz ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um mit dem Prozess von Metaverse-Erfahrungen zu beginnen.

Im Metaverse haben Brands und Influencer:innen die Möglichkeit, innovativ zu sein, zu experimentieren und sich anzupassen, um die Ergebnisse zu verbessern und eine führende Position einzunehmen, bevor das Metaverse zum Mainstream wird.

Obwohl NFTs bereits auf bestehenden Social Media Plattformen verkauft werden, dürfte die Interaktion in einer virtuellen Welt die Nachfrage nach NFTs erhöhen und Influencer:innen und Marken gleichermassen die Möglichkeit bieten, ihre Einnahmen zu steigern.

  • Voraussage: NFTs werden sowohl für Marken als auch für digitale Künstler:innen und Creators eine grosse Chance sein, Content auf eine neue Art zu monetarisieren und neue Einnahmequellen zu erschliessen. Die Entwicklung intelligenter Strategien wird für Marken und Influencer:innen entscheidend sein.

Bist du bereits hinter der Kurve?

Damit ein Marketingkanal einen positiven ROI erzielen kann, muss eine Brand in der Lage sein, ihr Zielpublikum zu erreichen. Um dieses Ziel im Metaverse zu erreichen, ist eine Sättigung mit einer bestimmten Anzahl aktiver Nutzer:innen erforderlich. Mach dir keine Sorgen, dass du noch nicht so weit bist – fange lieber direkt an dir Wissen anzueignen und Prozesse in Richtung Metaverse bereits jetzt in den Marketing Mix mit einzubeziehen.

  • Voraussage: Wir sind noch nicht an diesem Punkt angelangt, doch liegt er auch nicht in allzu ferner Zukunft. Wir stehen erst am Anfang und die kritische Masse an Nutzer:innen wird erst in drei bis fünf Jahren zu sehen sein.

Dennoch ist es gut, mit der Planung zu beginnen. Jetzt ist es an der Zeit, sich Wissen anzueignen und diese Fähigkeiten aufzubauen, einschliesslich der Unterstützung durch fachspezifische Marketeer, damit du bereit bist für das Metaversum.

Eines ist sicher: Das Metaverse wird von den Marketeers verlangen, sich anzupassen und sich neu zu organisieren. Die Auswahl von Influencer:innen und der Aufbau eines Influencer-Netzwerks wird deutlich komplexer werden.

  • Voraussage: Die Beratung durch Expert:innen und die Unterstützung durch Agenturen wird wichtiger denn je sein.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

TikTok Marketing: Die 13 Schritte Strategie zur Stärkung deines Brands

TikTok Marketing – Wie es für deinen Brand funktioniert

Informiere dich hier über die TikTok Marketingdienste von Kingfluencers.

1. Beginne mit deiner Zielgruppe

Zunächst einmal solltest du wissen, dass, während ältere Generationen beginnen, die Plattform zu übernehmen, ein Viertel der TikTok Nutzer:innen unter 20 Jahre alt ist- nur 11% sind über 50. TikTok ist ein grossartiger Marketingkanal, und wir empfehlen dir, ihn zu nutzen. Sei dir auch bewusst, dass die meisten Nutzer:innen Gen Z und Millennials sind. Wenn dein Produkt oder deine Dienstleistung also eine ältere Bevölkerung anspricht, ist TikTok möglicherweise nicht die beste Plattform, um deinen Brand zu vermarkten. (Exploding Topics, 2023)

2. Recherchiere deine Konkurrent:innen

Du solltest wissen, was deine Konkurrent:innen bereits auf der Plattform tun, damit du die beste Strategie für dein eigenes TikTok Marketing entwickeln kannst. Wenn du siehst, dass sie in TikTok Content investieren, bestätigt das, dass du dabei bist, einen aufnahmefähigen Markt zu erschliessen. Du kannst damit beginnen, herauszufinden, welche Art von Videos die grossen Akteur:innen in deiner Branche erstellen.

Suche nach Branchenbegriffen

Mit der Suchfunktion von TikTok kannst du auch weniger bekannte Brands finden, die versuchen, sich zu etablieren. Indem du nach verschiedenen Begriffen rund um die Nische deines Brands suchst, kannst du Einblicke gewinnen und dich von diesen Konkurrent:innen inspirieren lassen – die mit ihrem Content oft kreativer als die Big Players sind.

Lerne von ihren beliebten Beiträgen und Hashtags

Was macht die Top TikToks deiner Konkurrenz beliebter als andere? Wenn du ihre Erfolgselemente herausfinden kannst, weisst du, dass du mit ähnlichem Content erfolgreich sein kannst. Das bedeutet nicht, dass du ihre Videos kopieren musst – doch du kannst daraus lernen, welche Formate funktionieren, ihnen deinen eigenen Dreh geben und sie dann für dich selbst umsetzen.

Überprüfe die Kommentare der Konkurrenz

Indem du beobachtest, wie die Menschen auf den Content deiner Konkurrenz reagieren, erhältst du wertvolle Informationen darüber, was bei ihnen funktioniert – und wo sie möglicherweise versagen. Du kannst dann deine eigenen TikToks in den Bereichen verbessern, die das Publikum für verbesserungswürdig hält. Die Kommentare der Followers geben dir oft auch neue Ideen für andere Stile, die du ausprobieren könntest.

3. Setze auf die neuesten Trends

Wenn du dich einem aufkommenden Trend auf TikTok anschliessen kannst, dann erhöht sich die Chance, dass dein Content viral geht. Dies kann ein grosser Gewinn für deine Marketingbemühungen sein. Mit dem Algorithmus von TikTok ist es möglich, dass du Hunderttausende von Aufrufen für ein einziges deiner Videos erhältst, selbst wenn du dein Konto gerade erst eröffnet hast – einfach, indem du Teil eines neuen Trends bist.

Recherche zu Audio Trends

Auf TikTok sind Sounds Teil des Spasses, und es gibt immer bestimmte Sounds, die viral gehen. Finde heraus, welche das sind, füge sie zu deinen Videos hinzu, und der Algorithmus von TikTok wird deinen Content wahrscheinlich einem breiten Publikum zeigen.

Achtung: Als Unternehmen darfst du nur die urheberrechtsfreie Musik aus der „Commercial Library“ von TikTok verwenden – es sei denn, du erwirbst die Rechte von den Herausgeber:innen. Kostenlose Sounds können jedoch genauso viral gehen!

Nimm Teil an Hashtag Challenges

Hashtag Challenges sind auf TikTok sehr beliebt. Die Leute lieben es, ein Teil davon zu sein, da sich ein guter Hashtag schnell verbreiten kann. Wenn dein Brand auf diesen Zug aufspringen kann, wirst du von der organischen Präsenz profitieren.

Um über beliebte Hashtags auf dem Laufenden zu bleiben, solltest du die App regelmässig durchsuchen: Gehe auf die „For You“ Seite und suche nach aktuellen Videos und den entsprechenden Hashtags.

TikTok Content Ideen für Brands

4. Studiere Beispiele für ein erfolgreiches TikTok Marketing

Du möchtest bei deinem TikTok Marketing kreativ sein. Aber – es ist in Ordnung, sich von dem inspirieren zu lassen, was bei anderen funktioniert. Wenn du einen grossartigen kreativen Input hast, mit dem du arbeiten kannst, wird das die Qualität deiner eigenen Arbeit erhöhen.

Spass ist die # 1 auf TikTok. Finde lustige Aspekte für deinen Content, die deinen Sinn für Humor zeigen und deinen Brand für deine Followers sympathisch erscheinen lässt. Es ist gut, die Grenzen ein wenig zu verschieben. Im Allgemeinen solltest du stets einen Ansatz wählen, der zu deinem Markenimage passt.

Mondelez und Warner Bros. bewarben den neuen Batman Film und die Oreo Kekse mit der Kampagne „Batman x Oreo. Die Kampagne wurde populär und die Nutzer:innen schlossen sich der Herausforderung an und erstellten ihre eigenen Batman und Oreo TikToks.

5. Starte deine eigene Brand Hashtag Challenge

Starte deine eigene Hashtag Challenge: Veröffentliche ein TikTok Video, das dich bei einer bestimmten Aktion zeigt, die dein Produkt oder die Dienstleistung, die du vermarktest, betrifft. Das kann ein Tanz, eine sportliche Bewegung, ein Gespräch, ein Make-up-Stil sein… es gibt viele Möglichkeiten, eine virale Hashtag Challenge zu erstellen.

Ermutige deine Followers dazu, an der Challenge teilzunehmen. Wenn es gut ankommt, erreichst du ein grosses neues Publikum und gewinnst an Markenbekanntheit, was sich in der Folge in mehr Verkäufen niederschlägt.

6. Beziehe deine Fans mit nutzergeneriertem Content in den Account deines Brands ein

Eine grossartige Möglichkeit, loyale Fans und Markenbefürworter:innen zu gewinnen und gleichzeitig dein Unternehmen auf TikTok zu vermarkten, ist die enge Einbindung deiner Followers in deinen eigenen Content. Die TikTok App macht dir dies mit zwei einzigartigen Funktionen leicht: Duets und Stitch.

Duets

Mit Duets können deine Fans wählen, ob sie ihr eigenes Video neben deinem im selben Rahmen abspielen möchten – wie ein echtes Duett. Das ist spannend für sie, denn sie können neben dir oder deinen Markenbotschafter:innen erscheinen. Es verschafft dir eine kostenlose organische Reichweite für ihre Followers.

Stitch

Wenn du die Stitch Funktion von TikTok aktivierst, können Nutzer:innen bis zu 5 Sekunden deine Videos in ihrem eigenen TikTok verwenden und dann ihre eigenen Content davor oder/und danach hinzufügen. Indem du deine Fans ermutigst, kreativ zu werden und dabei deinen Branded Content zu verwenden, schaffst du dir auch ein loyaleres Publikum und hilfst, dein Unternehmen bekannt zu machen.

7. Verwende TikTok Influencer Marketing

Influencer:innen sind die Eckpfeiler des TikTok Marketings: Sie haben Erfahrung darin, hochwertige TikToks zu erstellen. Menschen schauen zu ihnen auf und sie sind in einer einzigartigen Position, um deine Produkte und Dienstleistungen bei einem aufgeschlossenen Publikum zu bewerben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du Influencer:innen in deinem TikTok Marketing einsetzen kannst:

Sende dein Produkt

Es macht einen Unterschied, ob du dein Produkt selbst zeigst oder ob du vertrauenswürdige Influencer:innen beauftragst, dein Produkt kreativ in ihren Content einzubinden. Eine Vereinbarung mit Influencer:innen, bei dem du ihnen ein Produkt kostenlos zur Verfügung stellst und sie so zu Partner:innen machst, so dass sie einen Prozentsatz an jedem Verkauf verdienen kann sowohl profitabel sein als auch deine Markenbekanntheit steigern.

An einem Video mitarbeiten

Du kannst dir auch Ideen ausdenken, die du gemeinsam mit deinen Influencer:innen in die Tat umsetzen kannst. Zum Beispiel, dass sie einen Tag lang in deinem Unternehmen arbeiten, dass du in einem ihrer Videos auftrittst oder dass du einfach dein Produkt gemeinsam auf kreative Art und Weise präsentierst.

Partnerschaft für eine neue Produktreihe

Wie bekommst du möglichst viele relevante Blicke auf dein neues Produkt? Indem du Influencer:innen auswählst, deren Followers mit deiner Zielgruppe übereinstimmen, und sie bittest, es ihren TikTok Fans vorzustellen. Die Reichweite, der Status und das Vertrauen, das sie aufgebaut haben, werden dazu beitragen, das Bewusstsein und den Umsatz deines neuen Produkts oder deiner Dienstleistung zu steigern.Bist du bereit, mit TikTok Influencer Marketing zu beginnen? Sieh dir die TikTok Dienste von Kingfluencers an und kontaktiere uns.

Umsetzung deiner TikTok Marketing Strategie

8. Beginne mit der Erstellung von gutem Content

Nachdem du recherchierst und eine Strategie entwickelt hast, ist es an der Zeit, deine TikTok Videos zu erstellen. Dazu kannst du zwischen verschiedenen Formaten für deinen Content wählen:

  • Präsentieren von Produkten. Kannst du ein lustiges, fesselndes TikTok erstellen, in dem dein Produkt eine Rolle spielt? Das würde dein Publikum unterhalten und gleichzeitig die Nachfrage nach deinem Angebot steigern.
  • «Day in the Life» Videos. Indem du deine Persönlichkeit zeigst und einen realen, bodenständigen Einblick in das gibst, was hinter den Kulissen vor sich geht, fühlen sich deine Followers stärker mit deinem Brand verbunden und identifizieren sich mehr mit dir. Mit der Zeit führt dies zu einem hohen Engagement auf deinen TikToks und deine Followers werden zu Markenbefürworter:innen.

Tanz Challenges. Wenn dein Team dazu bereit ist, ist die Teilnahme an oder sogar das Starten einer Tanzherausforderung, eine der unterhaltsamsten und kreativsten Möglichkeiten, um Markenbekanntheit zu erlangen. Sollte sich deine Herausforderung durchsetzen und viral gehen, hast du Hunderttausende von kostenlosen Impressionen auf den Content deines Brands generiert – und dabei noch Spass gehabt, ihn zu erstellen.

9. Poste regelmässig

TikTok ist die am schnellsten wachsende App für Social Media. Um ganz oben zu bleiben, solltest du dir überlegen, etwas häufiger zu posten. Du kannst mit 1-3 TikToks pro Tag beginnen – das sollte deine Fangemeinde bereits gut wachsen lassen.

Grössere Brands, die mehr in das TikTok Marketing investieren, posten bis zu zehn Mal pro Tag. Das musst du anfangs nicht tun – aber du solltest dich nach und nach steigern, denn TikTok ist im Moment ein wertvoller Marketingkanal.

10. Interagiere mit deinem Publikum

Engagement ist der Schlüssel für die TikTok Demografie – und es wird erwartet. Betrachte dies jedoch nicht als lästige Pflicht, die du abhaken musst: Der Austausch mit deinen Followers kann Spass machen, eine tiefere Verbindung aufbauen und dir vor allem unschätzbare Erkenntnisse darüber vermitteln, was deine Zielgruppe will.

11. Verfolge dein Engagement mit Analysen

Um zu wissen, was in deiner Marketingstrategie funktioniert, solltest du die Engagement Metriken auf deinen TikToks verfolgen. Dein TikTok Geschäftskonto zeigt dir eine breite Palette verschiedener Metriken, von Likes, Kommentaren und Shares bis hin zur durchschnittlichen Verweildauer und dem Wachstum von Trendvideos

Verwerfe oder ändere die Content Ideen, die nicht funktionieren. Identifiziere die Gewinner:innen. Dann kannst du dich auf das konzentrieren, was dein Publikum will, um deine Anhängerschaft so effektiv wie möglich zu vergrössern.

12. Ziehe TikTok Werbung in Betracht

TikTok Anzeigen sind eine neue Funktion der Plattform. Sie ermöglicht es dir, deine eigenen Videos oder die Videos deiner Influencer:innen als gesponserten Content in den Feeds von Nutzer:innen anzuzeigen, die von den Algorithmen als deine Zielgruppe identifiziert wurden.

13. Hab keine Angst zu experimentieren

Kreativer Content, die die Betrachter:innen überraschen – und dabei auch noch Spass machen und schön anzusehen sind – gewinnen auf TikTok.

Lass dich von deiner natürlichen Kreativität leiten, suche nach dem, was du aufregend findest, und behalte dabei natürlich aktuelle Trends und die Vorlieben deiner Zielgruppe im Auge.

Mit zunehmender Erfahrung bei der Erstellung von TikTok Content wirst du deinen ganz eigenen Stil entwickeln und dich auf Content konzentrieren, die für deine Zielgruppe und deine Geschäftsziele geeignet sind.

Arbeite mit einer TikTok Marketing Agentur zusammen

Das ist eine Zusammenfassung des TikTok Marketings, mit dem du deinen Brand ausbauen kannst! Du kannst dein Team nun dazu bringen, diese Strategien zu befolgen und deine TikTok Präsenz als profitablen Marketingkanal für deinen Brand zu nutzen.

Wenn du deine Zeit und Energie lieber auf andere wichtige Aufgaben in deinem Unternehmen verwenden möchtest, kannst du auch eine erfahrene TikTok Agentur beauftragen, die die Arbeit für dich erledigt.

Du erhältst dann Zugang zu deren bewährten Prozessen für die Entwicklung solider Strategien, die Erstellung von Content, die Verfolgung von Metriken und die Zusammenarbeit mit Influencer:innen.

Wir von Kingfluencers sind seit 2016 Pioniere im Influencer Marketing. Wenn du dich für eine Zusammenarbeit mit uns entscheidest, profitierst du von unserem mehr als 3.000 Personen starken Netzwerk von überprüften Influencer:innen sowie von unserer Expertise, die mit TikTok Marketing grossartige Ergebnisse für bekannte Brands erzielt hat.

Informiere dich über unsere TikTok Dienste und kontaktiere uns hier.

Author: Yoeri Callebaut, @Kingfluencers

Gratis Guide – 13 Social Media & Influencer Marketing Trends, auf die Sie jetzt achten sollten

Wenn man sich den Titel dieses Guides ansieht, denkt man vielleicht: Trends kommen und gehen so schnell, wie Instagram Stories verschwinden. Warum sollte meine Marke mit den Trends im Bereich Social Media/Influencer Marketing Schritt halten?

Wie der Gründer von Facebook (jetzt Meta), Mark Zuckerberg, einmal sagte: „Wenn wir herausfinden, was die nächsten grossen Trends sind, wissen wir, worauf wir uns fokussieren sollten“. Die Vorhersage kommender Trends kann einer der wichtigsten Faktoren bei der Planung Ihrer nächsten digitalen Marketingkampagnen sein. Die Kingfluencers-Expert:innen und ihre Content-Ersteller:innen haben die 13 wichtigsten Social-Media-Trends ausgewählt, auf die Marken achten sollten.

Finde mehr über unsere Influencer Marketing und Social Media Services heraus.

Influencer Marketing vs. Legacy Advertising – Bring deine Brand in den engsten Kreis

Traditionell betrachtet war Werbung schon immer eine Abweichung von den Inhalten, welche das Publikum konsumieren wollten. Eine Pause in der Fernsehsendung. Ein Abbruch im Artikel. Ein Stopp der Musik oder des Podcasts. Werbung und Content waren unterschiedlich.

Influencer Marketing (IM) durchbricht dieses Paradigma. IM ist etwas völlig Neues und dient nicht nur als weiterer Medienkanal, um dein Publikum zu erreichen – sondern vieles mehr.

Influencer Marketing lässt Content und Werbung miteinander verschmelzen

Influencer Marketing gibt die traditionelle Abweichung auf und lässt Werbung in den Content einfliessen, so entsteht Content, welches von dem Publikum wirklich gesucht wird.   In Anbetracht dessen rät TikTok: «Mach keine Werbung, mach TikToks.» Der Social Media Riese beschreibt diese Anleitung als «eine Aufforderung [an Brands], kreativer und authentischer zu sein und Content zu produzieren, der die Menschen wirklich anspricht.» Das anhaltende Wachstum des Influencer Marketings ist Teil einer kontinuierlichen Verlagerung weg von traditionellen Kanälen und hin zur digitalen Werbung. Laut der Jahresübersicht 2021 von Media Focus ist das Internet mit einem Anteil von 30% am Medienmix 2021 nun die dominierende Mediengruppe in der Schweiz und ersetzt somit das Fernsehen.

Influencer Marketing ist nie eine eigenständige Massnahme. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, ist es entscheidend, die Zeitpläne von Medien- und Influencer-Marketing Kampagnen sorgfältig aufeinander abzustimmen.

-Martina Klieber, Publicity Manager bei Universal Pictures Schweiz 

Die unmittelbare Nähe zu Influencer:innen macht sie sympathischer

Menschen folgen Influencer:innen, weil sie die Person oder ihren Content wirklich mögen. Unsere Social-Media-Freunde sind vielleicht nicht immer in unmittelbarer Nähe, doch fühlen wir uns ihnen ziemlich nahe. Connections schaffen digitale Freunde und die sozialen Medien dienen als direkter Kommunikationskanal. Viele Influencer:innen führen ein normales Leben, mit dem sich die Follower:innen identifizieren können. Sie kaufen vielleicht in denselben Geschäften ein, besuchen dieselben Restaurants und tragen dieselbe Kleidung. Wir könnten uns sogar vorstellen, ihnen im wirklichen Leben zu begegnen.

Influencer:innen sind zwar Menschen, die wir bewundern, doch führen sie ein Leben, das im Gegensatz zu den grossen Stars nahbarer ist. «Influencer:innen sind per se schon authentischer als klassische Prominente, weil sie mit ihren Communities interagieren und sich mit ihnen verbunden fühlen», so Anja Lapčević, Co-CEO & Chief Influencer Officer bei Kingfluencers. 

Klassische Prominente führen Monologe, während Influencer:innen Dialoge führen. 

“Mit klassischer Werbung können Engagements und Interaktivität nie so gut erreicht werden, wie mit Influencer Marketing”, so Yoeri Gabriel Callebaut, Co-CEO und Chief Growth & Marketing Officer bei Kingfluencers. Für die eigene Community können sich Influencer:innen wie ein Teil ihres Freundeskreises fühlen und dazu beitragen, ein hohes Mass an Engagement zu fördern. TikTok Influencer:innen stehen sich besonders nahe. Selbst kleinere Influencer:innen haben Engagement-Rates von 17,97% auf TikTok, im Gegensatz zu 3,86% auf Instagram und 1,63% auf YouTube.

“Obwohl Prominente aufgrund ihres Wiedererkennungswerts beliebter für Werbungen sind, würden Influencer:innen zum Beispiel direktes Feedback von ihren Communities erhalten, egal ob positiv oder negativ.”

– Anja Lapčević, Co-CEO & Chief Influence Officer

Alles in allem: “Mit Influencer-Marketing kann man spezifische Communities erreichen, die mit normaler Werbung schwer zu erreichen wären,” so Yoeri.

Influencer:innen integrieren Brands in den engsten Kreis der Menschen

In traditionellen Anzeigen wird immer ein Produkt zum Kauf angeboten. In der Regel handelt es sich bei den dargestellten Personen um Schauspieler:innen und selbst wenn echte Sprecher:innen eingesetzt werden, handelt es sich meist um offensichtliche Werbung.

Aber IM bedient sich einem anderen Ansatz als normaler Werbung. 

Durch die Zusammenarbeit mit Influence:innern erhalten Brands authentische und glaubwürdige Repräsentant:innen. Influencer:innen können als echte Gesichter einer Marke angesehen werden, reale Personen in einem Umfeld, zu dem die Menschen einen Bezug aufbauen oder bereits haben. Diese Eigenschaften machen IM zu etwas Besonderem und das Ergebnis ist, dass sie Brands in den inneren und engsten Kreis der Menschen integrieren. 4 von 10 Millennials, die YouTube abonniert haben, sagten, dass ihre Lieblings-Influencer:innen sie besser verstehen als die eigenen Freunde. Influencer:innen sind bemerkenswerte Storytellers, die auf einzigartige Weise in der Lage sind, eine Brücke zwischen Brands und Menschen zu bauen und somit starke Beziehungen zu schaffen. Brands haben die Möglichkeit, Influencer:innen auszuwählen, die bereits über ihre Art von Produkt sprechen. Denn erst eine sorgfältige Auswahl führt zu idealen Übereinstimmungen für nahtlose Brand- und Influencer:innen Connections. 

Influencer Marketing. Influencer:innen integrieren Brands in den engsten Kreis der Menschen

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den man als Brand zwingend in Betracht ziehen sollte, ist die Zielgruppe der Influencer:innen. Wenn die Zielgruppe einer weiblichen Influencerin zu 80% männlich ist, würde eine Influencer Marketing Kampagne für ein Damenparfüm nicht sinnvoll sein. Wenn die Zielgruppe eines Influencers zu 70% aus Teenagern und Studierenden besteht, würde eine Influencer Marketing Kampagne für eine Designertasche keinen grossen ROI erzielen. Influencer:innen, die keinen Alkohol trinken, würden ein Angebot für eine Bierkampagne nicht annehmen. Die Zielgruppe der Brand sollte so gut wie möglich mit der Zielgruppe der ausgewählten Influencer:innen übereinstimmen. 

Influencer:innen stärken das Vertrauen, indem sie Authentizität im Umgang mit Werbung zeigen

Die dänische Influencerin Kellylouisekilljoy hat das Stigma der Influencer Werbung eingeräumt und ihre Wertschätzung für die positive Aufnahme von Werbung durch ihre Community zum Ausdruck gebracht. «Es macht mich sehr glücklich, denn um weiterhin hauptberuflich Content erstellen zu können, muss ich Werbung mit einbringen… In Dänemark und den anderen nordischen Ländern gibt es keinen Creator Fund. Selbst wenn wir einen hätten, würde er nicht ausreichen, um ein Standard Gehalt zu verdienen, mit dem ich meine Rechnungen bezahlen kann.»

Kelly versprach, dass die Brands, mit denen sie zusammenarbeitet, sorgfältig ausgewählt werden und erklärte: «Mein Ziel ist es, Ads zu machen, die wie mein regulärer Content aussehen und sich auch so anfühlen. Ich möchte nicht, dass du als mein Zuschauer oder meine Zuschauerin das Gefühl hast, dass es Werbeunterbrechungen gibt, wenn du durch meinen Content scrollst.» Ein solch ehrlicher Überblick über ihre Herangehensweise mit Werbungen trägt zur Authentizität bei. In einem Schreiben für MarTech erklärt Kim Davis: «Das wachsende Interesse an Kurzvideos und das Engagement in sozialen Kanälen, die sie hosten … Wenn man das mit der steigenden Bedeutung von Social Commerce und dem Interesse des Publikums auf authentische Inhalte statt Werbung adaptiert, ist es einfach, Influencer Marketing als einen Mainstream Marketingkanal und nicht nur als interessantes Add-on zu sehen.»

Anjas Top 9 Tipps: Worauf Brands bei der Auswahl von Influencer:innen achten sollten

  1. Hauptbotschaft: Was sind die wichtigsten Botschaften der Influencer:innen und stimmen sie mit der Mission und Vision deiner Brand überein?
Anjas Top 9 Tipps: Worauf Brands bei der Auswahl von Influencer:innen achten sollten

2. Die Zielgruppe: So offensichtlich dies auch klingt, ist es für den Erfolg der Kampagne entscheidend, dass die Zielgruppen der Influencer:innen und deiner Brand so gut wie möglich übereinstimmen. Schau dir die aktiven Follower:innen genau an und frag die Influencer:innen nach ihren Insights. Achte auch darauf, dass die Standorte der Follower:innen mit den Standorten deiner Zielgruppe übereinstimmen. Es gibt viele tolle Schweizer Influencer:innen, die eine grosse internationale Fangemeinde haben. Wenn du ein Schweizer Unternehmen bist, das seine Produkte nur in der Schweiz verkauft, solltest du unbedingt Influencer:innen mit einer hohen Schweizer Reichweite auswählen.

3. Authentizität: Ein grosser Vorteil, den die Influencer:innen gegenüber klassischen Prominenten haben, ist ihre Authentizität. In den meisten Fällen nutzen Influencer:innen tatsächlich die Produkte der Dienstleistungen, für die sie branded Content erstellen. Mach dir dies zunutze und lass deine Brand mit der entsprechenden Zielgruppe in Verbindung treten

4.Brand fit: Würden Influencer:innen deine Produkte und Dienstleistungen nutzen oder nutzen sie sie bereits? Es muss nicht einmal eine offensichtliche Wahl sein, wie z.B. eine Beauty Influencerin, die für eine Gesichtscreme wirbt. Ein Comedian könnte beispielsweise ebenso an einer Kampagne für die neueste Gesichtscreme mitwirken. Sei mit deinen Ansätzen einzigartig und stelle gleichzeitig sicher, dass die Ziele und Vorgaben immer übereinstimmen.

5. Content und Style: Halte Ausschau nach Influencer:innen, die qualitativ hochwertigen Content veröffentlichen, der auch zur Brand oder der Kampagne passt. Meistens ist die Qualität des Contents besser als die Anzahl der Followers, die ein/eine Influencer:in hat. Du wirst überrascht sein: Wir kennen viele Mikro- und Nano Influencer:innen, die grossartigen brandend Content veröffentlichen, welcher dann in anderen Medien der Brands, z.B. in Newslettern, verwendet wird.

6. Community Engagement: So wichtig wie die Übereinstimmung der Zielgruppe der Influencer:innen mit deiner Brand, so wichtig ist es auch, deine Engagement-Rates zu berücksichtigen. Was nützt es dir, wenn die Zielgruppe der Influencer:innen zwar perfekt zu dir passt, aber nicht sonderlich aktiv ist und daher den brandend Content dieser Influencer:innen vielleicht gar nicht wahrnimmt?

7. KPIs & Statistiken: Bevor Kund:innen Influencer:innen suchen und diese auswählen, sollte man wissen, mit welchen Anforderungen und Erwartungen man an die Influencer:innen geht. Diese müssen klar definiert und vor allem auf das Medium Influencer Marketing abgestimmt sein und nicht einfach aus der klassischen Werbung übernommen werden. Denn beim Influencer Marketing arbeitet man mit Menschen und einer Community, nicht mit Maschinen.

8. Format und Medium: Ist der/die Influencer:in auf den Plattformen vertreten, auf denen deine Brand präsent sein möchte? Ist der/die Influencer:in in der Lage, den gewünschten Content in der richtigen Form zu erstellen? Möchte deine Brand, den durch die Influencer Marketing Kampagne generierten Content in anderen Medien nutzen? Wenn ja, dann sollten die Brands den Influencer:innen entsprechende Anweisungen geben, um so das richtige Format und die richtige Qualität der Bilder/Videos sicherzustellen. Stelle also klar, dass der/die Influencer:in mit dem jeweiligen Format vertraut ist, d.h. erwarte keine hochwertigen und künstlerischen Bilder von Influencer:innen, die hauptsächlich Reels oder TikToks posten und vice versa.

Format und Medium

9. Wiedererkennbarkeit (bei grösseren Kampagnen): Wie bereits erwähnt, haben prominente Persönlichkeiten gegenüber vielen Influencer:innen den Vorteil, dass ihre Gesichter von der breiten Masse erkannt werden. Heutzutage sind aber auch viele Makro-Influencer:innen bekannter, haben gar einen Prominentenstatus in ihren Bereichen oder sind multinational bekannt. Mach dir das zunutze und nimm unbedingt auch paar Makro-Influencer:innen in deine Influencer:innen Auswahl auf, die zu deiner Brand passen, um sie schnell und effektiv bekannt zu machen. Makro Influencer:innen haben ihren Erfolg schliesslich nicht ohne Grund erlangt. Auch dank Plattformen wie TikTok, tauchen wöchentlich neue Breakout Stars auf, da viraler Content von den Algorithmen der Plattformen gepusht wird.

FALLSTUDIE: Wohlfühlgeschichten, die im inneren Kreis geteilt werden

FALLSTUDIE: Wohlfühlgeschichten, die im inneren Kreis geteilt werden.

Kingfluencers arbeitete an Kampagnen, um für V6-Kaugummi zu werben. Um die einzigartigen Vorteile von V6 für Gesundheit und Wohlbefinden hervorzuheben, wählte das Team Influencer:innen aus, die sich auf Gesundheit, Natur und eine insgesamt positive Einstellung konzentrieren. In einer Kampagne erzählten die Influencer:innen eine Geschichte, in der sie das schönste Kompliment erhalten haben und warum es sie zum Lächeln gebracht hat. Anschliessend ermutigten sie ihre Community, ihre eigenen Geschichten zu teilen und erreichten damit auf Instagram und Facebook eine überdurchschnittlich hohe Engagement-Rate.

Foto: Zoe Torinesi für die V6 Kampagne

Die Zukunft der Werbung

In den letzten Jahren hat es eine deutliche Veränderung bei den Werbemedien gegeben: Die Werbetreibenden investieren weniger in traditionelle Medien und mehr in digitale, insbesondere mobile Medien. Laut dem globalen Halbjahresbericht von GroupM (Juni 2020) werden die Ausgaben für traditionelle Werbeformate voraussichtlich um 20,7 % sinken, während der Marktanteil der digitalen Werbung bis 2024 vermutlich bereits bei 67 % liegen wird.

Während die digitalen und mobilen Werbungen sich stetig weiterentwickeln, haben sich bereits auch neue Formate durchgesetzt. Live-Shopping und Social Selling sind die aktuellen Trendthemen. Wenn du mehr über diese beiden digitalen Werbeformate sowie über andere Prognosen im Bereich Social Media und Influencer Marketing erfahren möchtest, klicke hier, um unseren kostenlosen Trend Guide herunterzuladen.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Ein Blick auf Meta und das Metaverse – Teil 1

Facebook änderte seinen Namen vergangenen Oktober zu Meta. Wenn man diese Neuigkeit hört, könnte man vermuten, dass die Namensänderung ein Versuch ist, den jüngsten Problemen der Plattform zu entgehen, so ein Whistleblower. Natürlich macht eine Namensänderung den Schaden aber nicht ungeschehen. Chriss Ross, Vizepräsident und Analyst bei Gartner, bezeichnete diesen Akt als «klassisches lipstick-on-the-pig Szenario». Ob dies tatsächlich so ist oder nicht, wird die Zukunft zeigen. Eines ist jedenfalls sicher: Hinter dem Metaverse steckt eine Strategie, denn abgesehen von der Namensänderung ist etwas Grosses geplant, was uns noch weiter begleiten wird. 

Das soziale Netzwerk Facebook an sich änderte jedoch nicht seinen Namen. Stattdessen hat lediglich das Unternehmen, welches hinter Facebook Inc. steckt, seinen Namen geändert, um insbesondere die Reichweite ihrer Services besser zu repräsentieren. Facebook CEO Mark Zuckerberg sagte in seiner Grundsatzrede auf dem jährlichen «Connect»-Event des Unternehmens am 28. Oktober: «Von nun an werden wir an erster Stelle das Metaverse sein und erst danach Facebook. Facebook ist eines der meistgenutzten Produkte der Welt. Allerdings umfasst es heute nicht mehr all das, was wir tun. Im Moment ist unsere Brand so eng mit einem spezifischen Produkt verbunden, dass unmöglich alles repräsentiert werden kann, was wir tun.»

Derzeit umfasst Meta Instagram, WhatsApp, Messenger, sowie Online Zahlungs- und Hardware-Unternehmen …

Was also ist das Metaverse?

Meta und das Metaverse

«Der Begriff Metaverse wurde ursprünglich von dem Science-Fiction Autor Neal Stephenson geprägt, um eine virtuelle Welt zu beschreiben, in die Menschen aus einer dystopischen, realen Welt fliehen.» Das Wort Metaverse «ist bei einigen Venture Capitalists in Silicon Valley populär geworden [und] bezieht sich auf technische Dienstleistungen als virtuelle, miteinander verbundene Welten.»

Wenn man den letzten Spider Man Film gesehen hat, sollte man nicht das Metaverse mit dem Multiversum verwechseln. Sie sind sich insofern ähnlich, da man in beiden Begriffen den Beginn einer Welt zu sehen scheint, in der zwei Realitäten parallel nebeneinander existieren, wobei die eine in der anderen lebt. Hat man den Film nicht gesehen, sollte man vielleicht an Matrix denken. Es fühlt sich ein wenig so an, als würde die Realität mit der Erfindung  des Metaverse eine neue Wendung annehmen, und genau das könnte auch passieren.

Ein Artikel im Meta Newsroom beschreibt das Metaverse als «eine Reihe virtueller Räume, in denen man mit anderen Menschen, die sich nicht im selben physischen Raum wie man selbst befindet, etwas erschaffen und erforschen kann.» The Verge beschreibt das Metaverse als «einen Traum für die Zukunft des Internets und ebenfalls eine nette Art, einige aktuelle Trends in der Online-Infrastruktur, einschliesslich des Wachstums von Echtzeit 3D-Welten, zusammenzufassen.»

Das Wachstum von immersiven Erlebnissen – Mittendrin, statt nur dabei

Über die Entwicklung des Internets schrieb Zuckerberg: «Die nächste Plattform wird noch immersiver sein – ein verankertes Internet, bei dem man mittendrin ist und nicht nur zusieht. Wir nennen dies das Metaverse, in dem kein Produkt unberührt bleiben wird.”

«Die bestimmende Eigenschaft des Metaverse wird ein Gefühl von Präsenz sein – als würde man direkt neben einer anderen Person oder an einem anderen Ort sein. Sich mit einer anderen Person psychisch, aber nicht physisch auf eine sehr realitätsnahe Art zu vernetzen, ist der ultimative Traum von Social Technology. Das ist der Grund, weshalb wir uns darauf konzentrieren, dies zu schaffen.»

Das Schreiben des Gründers enthält einen Link zu einem Film, in dem es darum geht, wie man das Metaverse eines Tages nutzen könnte, einschliesslich der Möglichkeit, sich selbst als Hologramm zu teleportieren.

Das Metaverse wird nicht von einem Unternehmen geschaffen, sondern von mehreren Creators & Developers

Zuckerberg schrieb: «Das Metaverse wird nicht von einem einzigen Unternehmen geschaffen …. Unsere Rolle auf dieser Reise ist es, die Entwicklung der grundlegenden Technologien, sozialen Plattformen und kreativen Tools zu beschleunigen, um das Metaverse zum Leben zu erwecken und diese Technologien durch unsere Social Media Apps mit einzubeziehen.»

Facebook beschäftigt bereits mehr als 10.000 Mitarbeitende, die an Consumer Hardware wie AR-Brillen arbeiten, von denen Zuckerberg glaubt, dass sie irgendwann so präsent sein werden  wie Smartphones. Um ihre Dienste so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen, plant Meta, deren Geräte zum Selbstkostenpreis oder subventioniert zu verkaufen. Meta hat bereits über die Eröffnung physischer Geschäfte diskutiert, um so ihre Virtual Reality(VR)- und Augmented Reality(AR)-Geräte zu präsentieren.

Zuckerberg betonte, dass Datenschutz, Sicherheit, offene Standards und Kompatibilität  vom ersten Tag an in das Metaverse integriert werden müssen. 

Meta und das Metaverse. Zuckerberg

Wird Unmittelbarkeit dominieren?

Wird Unmittelbarkeit dominieren?

Es ist seltsam, TikTok und Instagram als «traditionelle» oder «alte» Medien zu betrachten. Trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass diese Plattformen in ihren aktuellen Versionen nicht die Unmittelbarkeit des Metaverse bieten. Wird es in Zukunft noch Platz für solche Plattformen geben oder müssen sie Neues bieten? Kann es sein, dass TikTok Videos beinahe schon veraltet sind?

Als erfolgreiche internationale Social-Media-Juggernauten erwarten wir natürlich, dass TikTok relevant bleibt. Die eigentliche Frage ist also, wie sehr sie sich anpassen werden müssen, um ihre Präsenz aufrechtzuerhalten. Mit TikTok’s derzeitigen Vorteilen – wie ihren hohen Einnahmen und einem grossen Publikum – könnte TikTok das Metaverse möglicherweise sogar mit seinen eigenen Services überbieten.

  • Voraussage: TikTok wird zunehmend allumfassende Erlebnisse anbieten und ein starker Konkurrent von Meta bleiben. TikTok wird weder seinen grossen Anteil an der Nutzungszeit, noch seine engagierte Gemeinschaft von Content Creators aufgeben.

Das Bestreben um die Kunden

Während sich das Bestreben weiterhin ändern wird, bleibt der Preis, um den konkurriert wird, derselbe:

Die Aufmerksamkeit der Kunden:innen 

Sowohl Content Creators als auch Brands müssen sich die Aufmerksamkeit der Kunden:innen verdienen und ihr Vertrauen und ihre Zuneigung gewinnen, um diese Aufmerksamkeit auf Dauer zu erhalten. Wenn es dem Metaverse gelingt, einen bedeutenden Teil der Kundenaufmerksamkeit zu gewinnen, dann müssen auch alle anderen Brands in dieser Thematik konkurrieren. 

Werden mindestens AR und VR erforderlich sein, um das Publikum zu gewinnen? Selbst wenn es Raum für verschiedene Plattformen gibt, sollten sie ihre Formel entsprechend anpassen oder ihre eigene Version des Metaverse starten? Werden insbesondere Brands in der Lage sein, weiterhin auf den Social-Media-Plattformen zu werben, wie bisher? 

  • Voraussage: Anstatt, dass eine Plattform die andere dominiert, wird sich das Publikum zunehmend aufteilen. Innerhalb verschiedener enger «Stämme» mag eine bestimmte Plattform am beliebtesten sein – doch die zunehmende Fragmentierung wird trotzdem genügend Raum für den Erfolg mehrerer Plattformen zulassen.

Wer wird “gewinnen und verlieren” [oder wird es Platz für alle geben]?

Die Vorlieben der Konsument:innen ändern sich im Laufe der Zeit, und wer dies falsch angeht, verliert wichtigen Boden und muss mit schwindenden Publikumszahlen rechnen. Während sich das Bestreben und die Konkurrenz verlagert, wird es sich auch erweitern. Neue Social-Media-Formate werden neue Zielgruppen erschliessen. 

Aber natürlich wird es auch zu gewissen Spannungen im bestehenden Publikum kommen. 

  • Voraussage: Einige werden verlieren. Es mag Platz für alle geben, aber nur diejenigen, die sich anpassen und weiterhin Content und Erlebnisse anbieten, welche sich deren Publikum wünscht, werden überleben.
Platz für alle

Die Definition von Social Media Engagement überdenken

Die Definition von Social Media Engagement überdenken

Derzeit werden die Engagement-Raten anhand von Interaktionen wie Likes und Kommentaren gemessen. Das Metaverse wird diese Metriken jedoch zwangsläufig verändern. Das Metaverse ermöglicht andere Arten des Engagements, die sensorischer und intensiver sind. Unsere gesamte Vorstellung von der Messung von Social-Media-Aktivitäten, Engagement und Erfolg muss neu überdacht werden.

  • Voraussage: Es besteht kein Zweifel daran, dass die Erfolgsmessung in den sozialen Medien komplexer und schwieriger sein wird. Diese Komplexität wird dazu führen, dass Brands zunehmend auf Agenturen zurückgreifen und alle Akteure auf robuste SaaS-Analyse-Plattformen (Software-as-a-Service) setzen werden. DIY-Tabellen werden hier nicht mehr ausreichen.

Die wachsende Spaltung 

Die Spaltung zwischen dem Metaverse und anderen Plattformen wird ein viel grösserer Unterschied sein als die derzeitigen Unterschiede zwischen Facebook, Instagram und TikTok. In Teil 2 und 3 werden wir untersuchen, was dies für die Social-Media-Landschaft und das Influencer-Marketing allumfassend bedeuten wird. Vor allem, welche Auswirkungen dies für die verschiedenen Akteure wie Brands, Influencer:innen und Konsument:innen haben könnte.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Im Influencer Marketing ist grösser nicht unbedingt gleich besser

Die Followeranzahl von Influencer:innen reicht von Nischen mit einer relativ kleinen Community, bis hin zu Makros mit grosser Reichweite. Influencer:innen mit unterschiedlichen Community Grössen bieten verschiedene Vorteile. Zudem gibt es klare Gründe, warum deine Brand eine gesunde Mischung aus Influencer:innen, einschliesslich Nischen Influencer:innen, in Betracht ziehen sollte.

Wähle die richtigen Influencer:innen, um dein Ziel zu erreichen

Es mag verlockend sein zu denken: «Je grösser die Followeranzahl, desto besser.» Viele Brands zahlen ungeheuer hohe Gebühren, um vor Millionen von Zuschauenden zu werben, beispielsweise während der Fussballwelt- und der Europameisterschaft. Aber auch Nischen Influencer:innen wie z.B. Nischenpublikationen und -veranstaltungen, bieten für Brands einen hervorragenden Mehrwert.   

Die Realität des Influencer Marketings (IM) ist, dass die Grösse der Followeranzahl nur einer von vielen Faktoren ist, welche berücksichtigt werden sollten. Das wichtigste ist Influencer:innen auszuwählen, welche am besten zu deiner Brand, deinen Werten und den Zielen deiner Kampagne passen.

Wähle die richtigen Influencer:innen, um dein Ziel zu erreichen

Von der Grösse bis hin zur Verbindung

Der Einfachheit halber können Influencer:innen nach der Gesamtzahl ihrer Follower:innen kategorisiert werden. Obwohl dies der einfachste Weg ist, um Klassifizierungen und Selektionen zu erstellen, unterscheiden sich Influencer:innen in vielen weiteren Aspekten, welche zu beachten gelten. Auch wie man die Grösse der Audience kategorisiert, ist von Land zu Land unterschiedlich. Was in Deutschland oder Grossbritannien als mittelgrosse/r Influencer:in gilt, würde in der Schweiz angesichts der unterschiedlichen Grösse des Gesamtmarktes wahrscheinlich als Makro Influencer:in angesehen werden. Grösse ist also relativ, wenn es um Influencer Marketing geht. Das aber ist nicht der Hauptpunkt, wo die wichtigste Abwägung stattfindet. Das Schlüsselwort ist Engagement. Oft haben die Nano- und Mikro Influencer:innen eine engere Verbindung zu ihrer Community, was sich dementsprechend auch in einem höheren Community Engagement zeigt.

Schweizer Makro Influencer:innen mit mehr als 100.000 Follower:innen bieten eine grosse Reichweite und Bekanntheit. Die Zusammenarbeit mit Influencer:innen mit weniger Followers, kann zum Beispiel den Fokus und die Verbindung zur Community viel intensiver erhöhen als grosse Influencer:innen – Beziehungen zur Community spiegeln sich in einer hohen Engagement-Rate wider.

Die Zusammenarbeit mit Nischen Influencer:innen ermöglicht deiner Brand ein hohes Mass an Targeting. Kelly Ehlers, Mitglied des Forbes Councils, schrieb: «Ein/e Mikro-Influencer:in bedient sich eher einem Nischenpublikum und kann für deine Brand von Vorteil sein, da er die intensive Beziehung zu einer kleinen Teilmenge einer an deinem Unternehmen interessierten Zielgruppe hat» In einigen Fällen sind Nischen-Influencer:innen notwendig, um dein Zielpublikum richtig zu erreichen, wie z.B. mit Schweizer Brands, die nur französischsprachige Schweizer:innen ansprechen.

Vor- und Nachteile von Makro Influencer:innen

Natürlich kann die Zusammenarbeit mit Makro-Influencer:innen deine Reichweite erhöhen, allerdings auch zu höheren Gesamtkosten. Mit höheren Gesamtkosten, kann man Millionen von Menschen erreichen und daher einen niedrigeren Cost per Mille (CPM) erzielen. Da Makro-Influencer:innen sehr gefragt sind, haben sie dementsprechend auch weniger freie Kapazitäten. Sie sind weniger in der Lage flexibel zu sein und Kampagnen sofort wahrzunehmen, so dass eine Vorausplanung hier das A und O ist.

Auf der anderen Seite sind die Kosten pro Engagement (CPE) bei Nischen-Influencer:innen tendenziell niedriger. Die Engagement-Raten sind oft höher als bei Makro-Influencer:innen, was sie zu einer kosteneffizienteren Strategie zur Generierung von Engagement macht. Mikro-Influencer:innen haben in der Regel eine engere Verbindung zu ihrer Community, was zu einem höheren Engagement und damit zu einem insgesamt niedrigeren CPE führt.

Beide Attribute können von Vorteil sein. Brands müssen demnach ihre eigene Strategie entwickeln, um ein Gleichgewicht zu erreichen, das zu jeder einzelnen Kampagne passt. Schliesslich wollen alle Influencer:innen ihre Community schützen und dies erfordert eine Begrenzung an bezahlter Werbung, um somit Authentizität bewahren zu können und nicht für Überflut an Werbungen zu sorgen.  

Niche influencers. Vor- und Nachteile von Makro Influencer:innen

Fokus auf gezieltes Engagement

Ähnlich wie beim Veranstalten einer kleineren Party bei jemandem zu Hause, haben Influencer:innen mit weniger Followers ein höheres Mass an Engagement. Sie können eher auf die Vorlieben ihrer Community eingehen und sich an Diskussionen mit einer höheren Anzahl an Menschen beteiligen. Dieses höhere Mass an Engagement fördert die Loyalität und führt dazu, dass das Publikum die Ratschläge der Influencer:innen eher in Betracht zieht. Laut Social Bakers, «weisen Mikro Influencer:innen im Vergleich zu Makro-Influencer:innen eine bis zu 60% höhere Engagement-Rate auf.»

Nischen Influencer:innen gelten als Expert:innen in ihren spezifischen Nischen und profitieren von hohem Vertrauen und Respekt ihrer Follower:innen. Nachdem sie das Vertrauen und die Bindung zu ihren Follower:innen aufgebaut haben, können sie eine persönliche Note hinzufügen. Eau Thermale Avène arbeitete beispielsweise mit Kingfluencers an einer Kampagne, in der Influencer:innen erzählten, was sie ihrem Jüngeren Ich sagen würden. Die Kampagne, die für die PhysioLift Anti-Age Produkte warb, umfasste 13 Mikro-, 5 Mid-Tier- und 2 Makro Influencer:innen, die auf Instagram und Facebook Content veröffentlichten. Die Impressions-Rate war 40% höher als prognostiziert, mit einem 74% höheren Engagement und einer Gesamt Engagement Rate von 3,4%, war die Kampagne sehr erfolgreich. Influencerin Valentine sagte: «Mir gefiel die Idee, meinem jüngeren Ich Ratschläge zu geben! Ich denke, dass es sehr persönlich war und das meine Followers es lieben, wenn ich vertrauter zu ihnen spreche.»

Der Wert von Nano Influencer:innen im Erstellen von Content mit einem persönlichen Touch

Während Influencer:innen ein effektives Mittel sind, um mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten, können sie auch ihr Fachwissen einbringen – mit dir zusammenarbeiten und kreative Kampagnenideen entwickeln. Die meisten Influencer:innen haben einen Beruf mit einem hohen Mass an Fachwissen. Als Fachexpert:innen können sie deiner Brand dazu verhelfen, kreativer zu sein und frische, kreative Ideen einzubringen.

Niche influencers. Nano- und Mikro-Influencer:innen

Nano – und Mikro-Influencer:innen haben nicht die Reichweite, um das Massenbewusstsein zu fördern, wie es Makro-Influencer:innen tun. Trotzdem sind sie besonders effektiv darin, Content in ihrem eigenen spezifischen Stil und mit viel Liebe zum Detail zu erstellen. Aufgrund ihres hohen Engagements sind Nano-Influencer:innen sehr gut darin Content zu produzieren, welches bei ihrem Publikum Anklang findet.

In den schwierigsten Momenten der Pandemie wollte Sunrise, das grösste, nicht staatlich kontrollierte Telekommunikationsunternehmen in der Schweiz, Positivität verbreiten und die Menschen dazu inspirieren, in die Zukunft zu blicken. In Zusammenarbeit mit Kingfluencers lancierte Sunrise eine Kampagne mit 5 Influencer:innen: 1 Mikro, zwei kleinere und zwei Makro-Influencer:innen. Die Impressions-Rate war 129% höher als prognostiziert. Die Kampagne zählte 1’276 Link-Klicks und 3’215 Stickers-Taps.

Beachte die Unterschiede zwischen den jeweilligen Plattformen

Influencer:innen konzentrieren sich im Allgemeinen auf einen bestimmten Bereich. Nischen-Influencer:innen hingegen haben oft einen engeren Fokus. Viele Influencer:innen konzentrieren sich beispielsweise auf Reisen und Beauty, doch Nischen Influencer:innen legen ihren Fokus dann zum Beispiel auf das Reisen mit Kindern oder auf ihr natürliches Haar legen. Gerade Instagram Influencer:innen haben oft einen speziellen Fokus. Auf TikTok sind die Grenzen jedoch fliessender und so stellt Comedy einen wichtigen Faktor dar. Während diejenigen, die auf Instagram Beauty-Influencer:innen folgen und üblicherweise keinen Humor erwarten, ist auf TikTok ein humorvoller Ansatz bei einer ganzen Reihe von Themen üblich.

TikTok’s einzigartiger Ansatz für die Feeds der Nutzer:innen

Die Algorithmen von TikTok unterscheiden sich stark von Facebook, Instagram und YouTube. Wenn Nutzer:innen die App öffnen, zeigt der «For-You»-Feed von TikTok Videos an, die auf deine eigenen individuellen Interessen zugeschnitten sind. Im Juni 2020 erläuterte TikTok detailliert die Faktoren, die zum «For-You»-Feed beitragen, sowie was sie tun, um sicherzustellen, dass das System keine homogenen Filterblasen erzeugt. Die App berücksichtigt Videos, die man mag oder teilt, Kommentare, die man auf Posts hinterlässt, Content den man erstellt, sowie den Fakt, wenn man sich ein längeres Video von Anfang bis Ende anschaut. 

TikTok erklärt: «Es kann daher vorkommen, dass du in deinem Feed auf ein Video stösst, das nicht zu deinen Interessen zu passen scheint oder eine grosse Anzahl an Likes hat. Das ist eine wichtige und beabsichtigte Komponente unseres Empfehlungsansatzes: Eine Vielfalt an Videos in deinem «For-You»-Feed gibt dir zusätzliche Möglichkeiten über neue Content-Kategorien zu stolpern, neue Creators zu entdecken und neue Perspektiven und Ideen zu erleben, während du durch deinen Feed scrollst.»

Die Algorithmen von TikTok

Dieses eher auf Entdeckungen basierte Ansatz bedeutet, dass TikTok-Posts von Nischen-Influencer:innen die Möglichkeit haben, viral zu gehen.

Influencer:innen jeder Grösse können deiner Brand auf vielfältige Weise zugutekommen. Das Wichtigste ist, Influencer:innen auszuwählen, die gut zu deiner Brand passen und dir helfen können bestimmte Kampagnenziele zu erreichen. Wende dich an Kingfluencers, wenn du Hilfe bei der Festlegung von Kampagnenzielen benötigst und auf der Suche nach den besten Matches bzgl. Influencer Marketing  und TikTok-Services bist.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Influencer:innen und Politik: Sollten man sich äussern?


Soziale Medien werden nicht nur dazu genutzt, Urlaubsbilder oder das Outfit des Tages zu posten. Viele Nutzer:innen, darunter auch Influencer:innen, machen auch auf gesellschaftspolitische Themen aufmerksam und ermutigen ihre Follower:innen zu Aktionen wie Wahlen oder der Teilnahme an Protesten. Was sind die Vor- und Nachteile, wenn man auf Social Media Stellung bezieht oder sich politisch neutral verhält? 

Ob es dir gefällt oder nicht, die Politik ist überall um uns herum und beeinflusst unser tägliches Leben auf viele direkte und indirekte Arten. Sie ist ein Gesprächsthema in der Familie und unter Freund:innen. Im Vergleich zu unseren Nachbarländern ist es in der Schweiz immer noch ein Tabu, über Politik zu sprechen. Dieses Phänomen lässt sich auch online beobachten, unter anderem im Verhalten von Influencer:innen. Ein gutes Beispiel ist das Abstimmungsverhalten. Alle paar Monate, während der Initiativsaison, teilen immer mehr Creators und Influencer.innen Informationen über die verschiedenen Initiativen. Viele teilen keine Pro- oder Kontra-Informationen, sondern fordern ihre Communities auf, abzustimmen. Vielen ist auch klar, dass sich die Politik gerade jetzt auf unser tägliches Leben auswirkt. „Gerade jetzt, wo die Pandemie uns alle betrifft, ist es für alle klar, dass die Politik einen grossen Einfluss auf unser persönliches Leben hat“, sagt Andri Silberschmidt, Mitglied des Schweizer Nationalrats (FDP).

Influencer und Politik

Influencer:innen können einen erheblichen Einfluss auf den Ausgang von Abstimmungen haben. So könnte man sogar sagen, dass das Referendum für die gleichgeschlechtliche Ehe und das Adoptionsrecht, das am 26. September 2021 stattfand, von den Schweizer Wähler:innen dank der Marketingkampagnen des Komitees Ehe Für Alle und Social Media mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde. Viele Schweizer Influencer:innen, darunter auch solche, die sich normalerweise nicht am gesellschaftspolitischen Dialog beteiligen, wie Steven Epprecht, haben sich zu Wort gemeldet und ihre Community ermutigt, mit „Ja“ zu stimmen. Auch Autor:innen von Inhalten und gelegentliche Social-Media-Nutzer:innen haben ihre Meinung geäussert und ihre Unterstützung gezeigt. Selbst normalerweise politisch neutrale Marken wie Ikea Schweiz haben ihre Unterstützung für das Referendum sowohl online als auch offline gezeigt. 

Sollten Influencer:innen zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung beziehen?

Einerseits sind die meisten Influencer:innen, genau wie viele von uns, keine politischen Experten:innen. Andererseits haben Influencer:innen die Macht und eine indirekte Verantwortung, ihre grosse Reichweite zu nutzen und auf bestimmte Themen aufmerksam zu machen. Diese Debatte wird schon seit Jahren geführt und wurde im letzten Jahr durch die Black-Lives-Matter-Bewegung deutlich, bei der sich viele Influencer:innen und Content Creator:innen weltweit mit grossen und kleinen Communities zu Wort meldeten. Tatsache ist, dass Influencer:innen, egal ob sie über politische Themen sprechen oder nicht, kritisiert werden.

Natürlich sind Influencer:innen nicht verpflichtet, über politische Themen zu sprechen, genauso wenig wie Politiker:innen verpflichtet sind, „einen Lifestyle-Blog zu führen oder Reiseberichte zu schreiben“, wie Michael Walter es so schön formuliert. Als Faustregel empfiehlt Andri Silberschmidt, dass sich nur diejenigen online engagieren sollten, die sich dafür begeistern können. Jede:r hat das Recht und das Privileg, sich in der Schweiz eine eigene Meinung zu bilden und abzustimmen. 

Die Vorteile von Influencer:innen, die zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung beziehen

Influencer:innen haben eine grosse Reichweite und können die Wahrnehmung von Tausenden, wenn nicht Hunderttausenden von Menschen beeinflussen. Wenn sie ihr Publikum dazu bewegen können, ein Produkt zu kaufen, warum sollten sie es dann nicht auch dazu bewegen, positive Veränderungen in der Welt zu bewirken und politische Themen zu diskutieren? Wie die Lifestyle-Bloggerin und digitale Unternehmerin Slavia Karlen sagte: „Sich nicht zu politischen Themen zu äussern, ist eine verpasste Gelegenheit, einen politischen Dialog zu führen.“ Der Schweizer Politiker und Nationalrat Andri Silberschmidt pflichtet dieser Aussage bei: „Ich finde es cool und freue mich immer, wenn sich Influencer:innen an politischen Diskussionen beteiligen. Auch wenn sie nicht die gleiche Meinung haben wie ich, ist es bereichernd, weil es die Diskussion fördert.“ 

Ein weiterer Grund, warum sich Influencer:innen gesellschaftspolitisch engagieren sollten, vor allem, wenn sie sich für bestimmte Themen begeistern, ist, dass sie die Welt auf positive Weise verändern können. Sagte die Musikerin und freimütige Influencerin Moo Malika in unserem Clubhouse-Talk im April 2021: „Ich denke mir eigentlich immer, dass wütende Menschen die Welt verändert haben. Es waren nicht die, die sich nicht getraut haben, etwas zu sagen, sondern die, die sich getraut haben und auf die Strasse gegangen sind. Ich bin der Meinung, dass man auf Missstände aufmerksam machen muss.“ Gerade die Generation Z hört nicht unbedingt auf Politiker:innen oder traditionelle Prominente, aber sie lässt sich von ihren Lieblingsinfluencer:innen beeinflussen. 

Influencer:innen haben eine einzigartige Position, um zu informieren und aufzuklären, und müssen bei der Ausübung dieser Macht verantwortungsvoll handeln. Influencer:innen können ihren Communities eine Plattform bieten und ihre Stimmen für Anliegen, die ihnen am Herzen liegen, verstärken.  

Von den fast 5,5 Millionen stimmberechtigten Schweizer:innen haben im Jahr 2020 49,3 % an den Abstimmungen teilgenommen. Nach Angaben der Abteilung Schweizer Jugendparlamente geht fast die Hälfte der Schweizer Stimmberechtigten zwischen 66 und 75 Jahren immer an die Urne, während fast zwei Drittel der Stimmberechtigten zwischen 18 und 35 Jahren nie oder nur selten abstimmen. Jüngere Wähler:innen neigen dazu, selektiv abzustimmen und sich nur an Initiativen zu beteiligen, die ihnen wirklich am Herzen liegen. Wie bei den jüngsten Initiativen in der Schweiz zu beobachten war, z. B. bei der Volksabstimmung über die gleichgeschlechtliche Ehe und das Adoptionsrecht im September 2021, haben die sozialen Medien einen grossen Einfluss gehabt und die Beteiligung junger Wähler:innen erheblich gesteigert. Influencer:innen, Content Creator:innen und Casual-Social-Media-Nutzer:innen haben ihre Communities ermutigt, zur Wahlurne zu gehen, und es hat funktioniert: Die Beteiligung der Schweizer Stimmberechtigten ist auf 52,6 % gestiegen und 64,10 % haben mit Ja gestimmt.

Influencer und Politik. Von den fast 5,5 Millionen stimmberechtigten Schweizer:innen haben im Jahr 2020

Die Schattenseiten des Engagements von Influencer:innen

Influencer und Politik

Andererseits kann das Äussern der eigenen Meinung, wenn es nicht sorgfältig gehandhabt und richtig kommuniziert wird, zu etwas führen, das viele Influencer:innen fürchten: gecancelt zu werden. So geschehen zum Beispiel bei der ehemaligen Freestyle-Skifahrerin Miriam Jäger, die aufgrund ihrer Beiträge im Juni 2020, in denen sie sich kritisch zu den Black-Lives-Matter-Demonstrationen in zahlreichen Schweizer Grossstädten äusserte, bis heute in ihren Kommentaren eingeschränkt ist. Dies kostete sie auch einen Influencer-Deal mit der Schweizerischen Post

Ein einfacher Grund, warum sich Influencer:innen nicht in politische Themen einmischen sollten, ist die Tatsache, dass sie keine politischen Experten:innen sind. Wie Anastasia Casaluci, Content Creatorin von Beauty- und Lifestyle-Inhalten, sagte: „Dafür sind Politiker:innen da. Wir können nicht alles machen. Viele Leute wissen einfach nicht genug über das Thema, und ich denke, dass man bestimmte Dinge einfach den Experten:innen auf dem Gebiet überlassen sollte.“

Darüber hinaus haben Influencer:innen mehr als nur ihre Community, die jeden ihrer Schritte beobachtet. Wichtige Interessengruppen wie Agenturen, Arbeitgeber:innen und die Presse sind immer auf dem Laufenden, was die Online-Aktivitäten ihrer Influencer:innen betrifft. Eine falsche Bewegung und die Karriere eines oder einer Influencer:in kann sich negativ auswirken. Aus diesem Grund hält sich der Unternehmer, Model und Content Creator Michael Walter meist zurück, wenn es darum geht, sich zu gesellschaftspolitischen Themen zu äussern: „Ich frage mich immer wieder, wie weit ich in den sozialen Medien gehen sollte und inwieweit ich meine Meinung zu gesellschaftspolitischen Themen äussern sollte.“

Ein weiterer einfacher Grund, warum sich Influencer:innen nicht in politische Themen einmischen, ist die Tatsache, dass sie ein sehr geschäftiges Leben mit mehreren Jobs und den verschiedenen Hüten führen, die sie als Influencer:innen tragen, d. h. Administrator:innen, Buchhalter:innen, Marketer:innen, Autor:innen, Fotograf:innen usw. Die meisten Influencer:innen in der Schweiz arbeiten nebenberuflich als Influencer:innen. Das Influencer-Dasein besteht aus mehr als dem Posten von Bildern und Videos und dem Beantworten von Kommentaren auf sozialen Medien. Es stecken viele Stunden Arbeit hinter einem Beitrag. „Und mit (einem) Job(s), Familie, Hund, etc. bleibt nicht viel Zeit zum Politisieren“, wie der digitale Creator Fabio Zerzuben offen sagt.  

Influencer und Politik. Ein weiterer einfacher Grund

Wer hat Recht, wenn er Recht hat?

Damit sprechen wir die Tatsache an, dass die Frage aller Fragen lautet: Was ist RICHTIG? Du magst zum Beispiel denken, dass Donald Trump ein schlechter Mensch ist und keine Wahlen gewinnen sollte, weil sein Programm schlecht ist, aber das ist alles sehr persönlich, abgesehen von universellen Werten, und für jemand anderen mag er die richtige Wahl sein. Oder Abtreibung mag für dich ein Mord sein, aber nicht für ein Vergewaltigungsopfer … ein sehr wichtiger Punkt, den man berücksichtigen muss, ist also, dass man, bevor man sich zu Wort meldet und Menschen beeinflusst, besser zu 100 % sicher sein sollte, dass man auf der richtigen Seite der Geschichte steht, und wenn nicht, oder wenn man nicht alle Informationen hat, um eine fundierte Aussage zu machen, sollte man als jemanden, der die Macht hat, dies zu tun, die Menschen überhaupt beeinflussen? Es handelt sich um eine ethische Frage, die man bedenken sollte! 

Im Laufe der Geschichte haben mächtige Menschen auf eine Art und Weise gehandelt, die sich als falsch informiert und sogar gefährlich erwiesen hat, wie z. B. Ärzte, die für das Zigarettenrauchen warben. Wenn Influencer:innen erwägen, zu einem Thema Stellung zu beziehen, ist es wichtig, dass sie gut informiert sind. Aus ethischer Sicht haben Influencer:innen Macht und müssen sicher sein, dass sie verantwortungsbewusst handeln.

Tipps und Tricks direkt von den Influencer:innen

Wenn du dich für einen Dialog über gesellschaftspolitische Themen entscheidest, haben wir einige Tipps für Influencer:innen sowie für alle, die sich in den sozialen Medien engagieren zusammengestellt. Im Anschluss findest du exklusive Tipps von unseren Influencer:innen sowie von Andri Silberschmidt und eine Anleitung des Conscious Influence Hub (CIH).

  1. Informiere dich, bevor du deine Meinung veröffentlichst
TikTokerin wemmse

TikTokerin wemmse erklärte: „Online äussere ich mich nur zu einem Thema, wenn ich mich gut informiert fühle und von meinem Standpunkt überzeugt bin. Aber ich stelle oft aufschlussreiche Beiträge in meine Story, damit diejenigen, die sich informieren wollen, dies auch tun können.“

Prüfe immer die Fakten. Prüfe deine Informationsquellen und informiere dich, bevor du andere informierst.

  1. Humor einbringen

Zieh Humor in Betracht, insbesondere wenn du normalerweise keine ernsten Inhalte veröffentlichst. Der Satiriker Hamza Raya sagt: „Indirekt beteilige ich mich, indem ich als Satiriker zur Meinungsbildung beitrage.“

  1. Bedenke, dass Worte Konsequenzen haben können

Als Influencer:in können deine Worte Konsequenzen haben, wenn du nicht aufpasst. Die Bloggerin und Nachhaltigkeitsaktivistin Anina Mutter hat sich von Beginn ihrer Karriere als Bloggerin an einige Grundregeln gesetzt: „Meine Grundregeln sind, dass ich mich nur dann äussere, wenn ich mir wirklich sicher bin, dass ich hinter meiner Aussage stehen kann und weiss, wovon ich spreche (natürlich kann ich mich da auch irren). Ich hole mir auch den Rat von Experten:innen, wenn ich unsicher bin. Oder ich erlaube mir (vorerst), nichts zu sagen, wenn ich mir nicht sicher bin.“ Slavia warnt: „Man muss aufpassen, was man sagt, denn wenn man auch nur eine minimal andere Meinung hat, kann das leider sehr schnell in einem Shitstorm enden.“

  1. Lass den Leuten ihre eigene Meinung.

Informiere und schlage vor, aber dränge dich nicht auf. Verstehe, dass das, was für dich das Richtige ist, für jemand anderen vielleicht nicht das Richtige ist, unabhängig von dessen Motiven.

  1. Fakten gegenüber Emotionen hervorheben

Sprich hauptsächlich mit Fakten und nicht mit Emotionen. Sprich nur dann mit Emotionen, wenn die objektiven Fakten deine Behauptungen unterstützen.

  1. Aggression vermeiden

Greif nicht aggressiv oder beleidigend an. Respektiere die Meinung anderer, aber suche konstruktiv nach einer gemeinsamen Basis, anstatt zu kämpfen. 

Andri Silberschmidts exklusive Grundregeln für alle Nutzer:innen sozialer Medien:

  1. Sei respektvoll und bewahre den Anstand

So etwas wie eine falsche Meinung gibt es nicht. Auch wenn du anderer Meinung bist, verhalte dich mit guten Manieren und Anstand.

Sei respektvoll und bewahre den Anstand
  1. Hören deinem oder deiner Gesprächspartner:in zu

Auch wenn sie oder er nicht dieselbe Meinung hat wie du.

  1. Sei transparent in Bezug auf deine eigenen Interessen

Wenn du z.B. ein:e Influencer:in für einen Biobauern bist und eine klare Meinung zum Umweltschutz hast, dann sage das von Anfang an, damit es nicht jemand später herausfindet und deine Meinung dann nicht ernst nimmt. Es muss klar sein, dass du deine Meinung aus ideologischen Gründen und nicht aus finanziellen Gründen vertrittst.  

  1. Förderung von Diskussionen

Nutze die Plattformen nicht nur, um deine Meinung zu äussern, sondern um Diskussionen zu fördern und Lösungen zu finden.

Welche Initiativen stehen an?

Am 28. November stimmen wir über die Richterinitiative und die Krankenpflege-Initiative ab, für die viele Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger sowie Angehörige der Gesundheitsberufe in den sozialen Medien werben, damit die Menschen mit JA stimmen. Auch über die Änderung des COVID-19-Gesetzes wird abgestimmt. Das Gesetz ist sehr umstritten und wird in den sozialen Medien und sogar auf Plakatwänden breit diskutiert.

Schlussfolgerung

Es gibt viele Vor- und Nachteile, sich an politischen Debatten zu beteiligen, und es ist letztlich eine persönliche Entscheidung. Es ist vernünftig, wenn sich Influencer:innen aus dem Geschehen heraushalten wollen, aber für diejenigen, die sich mutig einmischen, ist es wichtig, dass sie dies verantwortungsvoll und ethisch korrekt tun. Du musst dir über die möglichen Auswirkungen deines Handelns im Klaren sein und andere Ansichten respektieren.

Und an alle Schweizerinnen und Schweizer da draussen: Deine Stimme ist deine Stimme, also geh wählen! Auch wenn es sich so anfühlt, als ob deine Stimme nicht wirklich zählt, wird sie immer einen Unterschied machen.

Schlussfolgerung

Author: Sherriene Redha, Junior Social Media and Community Manager

Co-Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Verwalten von Metriken – Erfahre, ob deine Social Media-Massnahmen erfolgreich sind

Heutzutage ist es möglich, Marketing genauer und effizienter zu messen als in den vergangenen Jahrzehnten. Zudem ist die Messung der Ergebnisse viel weniger kostspielig geworden. Es ist nicht mehr nötig, Konsument:innen für Fokusgruppen heranzuziehen. Social-Media-Plattformen und Google Analytics geben dir kostenlos Einblicke.

Woher weisst du also, ob deine Social-Media-Aktivitäten erfolgreich sind und warum oder warum vielleicht nicht? Um den grösstmöglichen Nutzen aus deinen Social-Media-Aktivitäten zu ziehen, ist es wichtig herauszufinden, wie man vorgeht, was funktioniert und was nicht.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters und der „Erfolg“ der sozialen Medien liegt in der Bewertung des jeweiligen Unternehmens. Es gibt keine einheitlichen Benchmarks, die den Erfolg explizit definieren, jedoch kann dir Kingfluencers einige Anhaltspunkte und Leitlinien bereitstellen.

Wir haben zu viele Marken gesehen, darunter etablierte, globale Marken, denen eine echte Strategie für ihr Social Media fehlt. Die Ausführung von bestimmten Vorgehensweisen, wie z.B. das Verfassen von Posts, impliziert nicht, dass der Beitrag mit Strategie entsteht. Stattdessen sind die Taktiken oft ad hoc und willkürlich, manchmal sogar veraltet und schädlich, was zu negativen Folgen und verpassten Chancen führen kann. Marken können sich jedoch in die richtige Richtung bewegen, indem sie ihr Fachwissen nutzen, um Ziele festzulegen und strukturierte Pläne zu erstellen, sodass die angestrebten Ziele entlang einer Strategie zu Erfolgen führt. 

Lege deine Ziele fest

Messe deine SoMe-Ergebnisse an deinen individuellen Zielen. Vielleicht möchtest du eine bestimmte und messbare Aktion auslösen, wie z.B. Newsletter-Anmeldungen oder Verkaufszahlen generieren. Zudem kann deine Strategie mit Social-Media-Kampagnen auch die Bekanntheit steigern und zu weiteren Zielen wie Impressions und Reichweite leiten. 

Definiere passende Plattformen

Wenn sich deine Inhalte von Natur aus für amüsante Beiträge eignen und sich deine Kommunikation an eine jüngere Generation richtet, hast duauf TikTok vermutlich mehr Erfolg als auf Instagram. Ceylor Schweiz zum Beispiel, der beliebteste Kondomhersteller hier in der Schweiz, nutzt Humor und Popmusik, um die Öffentlichkeit über die Bedeutung von Safer Sex zu informieren.

Wenn du jedoch etwas anbietest, das von Natur aus eher visuell ausgerichtet ist, wie z.B. Mode oder Wohnaccessoires, dann ist Instagram vielleicht die bessere Wahl für deine Marke. Instagram wird auch stärker von Frauen genutzt, so dass Produkte wie Make-up auf dieser Plattform eher funktionieren.

Das bedeutet aber nicht, dass du andere Plattformen aus deiner Kommunikationsstrategie ausschliessen solltest. Unterscheide vielmehr zwischen deinen Kernplattformen, auf die du dich konzentrieren möchtest und schränke deine Erwartungen an „zusätzliche“ Plattformen ein, die nicht so eng miteinander verknüpft sind.

Berücksichtige deine Mitbewerber:innen

Metrics. Berücksichtige deine Mitbewerber:innen

Wenn du eine Bekleidungsboutique mit einem einzigen Standort bist, solltest du dich nicht mit einer grossen Kette wie H&M, Chicorée oder Tally Weijl vergleichen. Wenn du ein Nischenprodukt für die Küche anbietest, wie z.B. die AeroPress, solltest du dich nicht mit einer Mega-Marke wie KitchenAid vergleichen. Suche nach Benchmarks für deine Branche und überlege dir, was am ehesten zu deinem Unternehmen passt. Letztendlich ist die Überwachung des Fortschritts das Wichtigste. Sammle Daten, um eine Ausgangsbasis zu schaffen, damit du beginnen kannst, Veränderungen zu messen.

Vergleiche dich mit dir selbst

Es ist immer wichtig, deine Kennzahlen im Laufe der Zeit zu verfolgen und zu sehen, wohin sie sich entwickeln. Wenn sich deine Kennzahlen als Reaktion auf deine Massnahmen in eine positive Richtung entwickeln, dann solltest du dich über diesen Fortschritt freuen und nach Möglichkeit die Faktoren, die zu dem Erfolg beigetragen haben verstärken und weiter ausbauen. Trends und Fortschritte sind äusserst wichtige Erfolgsindikatoren und zeigen dir, dass deine Aktivitäten Wirkung zeigen.

Wenn du feststellst, dass sich die Trends in die entgegengesetzte Richtung bewegen, solltest du zum einen herausfinden, woran das liegen könnte, aber auch das Gesamtbild in Betracht ziehen. Möglicherweise ist deine Reichweite zurückgegangen, jedoch gleichzeitig das Engagement gestiegen, was je nachdem, welche Ziele du definiert hast, ein Erfolg sein könnte. Natürlich könnte dies auch auf einen Misserfolg hindeuten, z.B. auf eine Botschaft, die nicht ankam. Selbst dann hast du echte Daten zur Untermauerung deiner Hypothesen gewonnen und weisst, was du in Zukunft vermeiden oder besser machen solltest. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass du verstehst, in welche Richtung du dich entwickelst, sondern vor allem, warum das so ist und welche Auswirkungen das auf dein Unternehmen haben könnte. Sobald du diese Dinge verstanden hast, kannst du bei Bedarf schnell eingreifen und korrigieren.

Manchmal hilft es auch, auf vergangene Erfolge und Misserfolge zurückzublicken und nachzuschauen, ob sich eventuell bestimmte Muster schon einmal bemerkbar gemacht haben. Überprüfe, was du daraus lernen oder wie du damals die Kontrolle übernehmen konntest.

Die falschen Messgrössen für Social Media

Metrics. Die falschen Messgrössen für Social Media

Die Kingfluencers-Autorin Megan Bozman hat uns ein tolles Beispiel gegeben, um diesen Punkt zu veranschaulichen: „Einer meiner Kund:innen bezahlte eine Social-Media-Beraterin, die regelmässig sein Twitter-Konto sperren liess, weil er einer grossen Anzahl von Konten folgte und sie wieder löschte. Twitter setzt technische Grenzen dafür, wie vielen Twitter-Konten man folgen kann.”

„Das erschien mir als Warnsignal, weshalb ich der Sache auf den Grund ging und entdeckte, dass die SoMe-Beraterin, obwohl sie im Namen eines B2B-Tech-Unternehmens postete, unterschiedlichen Konten wie Nachtclubs für Erwachsene, Einzelpersonen, die Seife verkaufen und Konten, die sich politischen Tiraden widmen, folgte. Obwohl diese „Follow-for-Follow-Back“-Techniken tatsächlich die Anzahl der Follower:innen auf Twitter und Instagram erhöhte, konnte dies nicht als erfolgreich angesehen werden. Das wurde deutlich, als ich vorschlug, sich die Engagement- und Klickraten anzusehen.“

Die Moral der Geschichte ist ganz einfach: Wenn du die falschen Kennzahlen misst oder die richtigen, aber unter dem falschen Blickwinkel, z.B. indem du dich auf Quantität statt auf Qualität konzentrierst, gibt es keine effizienten Auskünfte darüber, wie die Leistung ist. So könntest du sogar glauben, dass du auf dem richtigen Weg bist, während du in Wirklichkeit das Gegenteil tust oder deiner Marke sogar schadest.

Die Relevanz, sich an geeigneten Metriken zu orientieren

Es gibt noch viele andere Aspekte des Marketings, bei denen sich die falschen Kennzahlen als die Richtigen ausgeben können und so den Unternehmen ein falsches Bild vermitteln, und zwar jenes, dass die Marketingaktivitäten erfolgreich sind. Bei der Betrachtung der Webseitenbesucher:innen ist die Gesamtzahl der Besucher:innen in der Tat wichtig aber auch Kennzahlen wie Absprungrate, Verweildauer auf der Website, wiederkehrende Besucher:innen und Seiten pro Besuch sollten dabei berücksichtigt werden. Eine hohe und wachsende Klickrate ist ebenfalls wichtig, doch sollte auch die nachfolgenden Conversion-Rates betrachtet werden. Es bringt nichts, wenn zwar viele Menschen auf deine Anzeigen klicken, doch niemand von ihnen jemals etwas kauft.

Social-Media-Teams können nicht einfach nur die „Follower:innen“ beachten. Stelle sicher, dass du den Erfolg auf der Grundlage von Metriken misst, welche tatsächlich mit deiner relevanten Performance korrelieren und sich auf diese auswirken. Absolute Zahlen oder Topline-Kennzahlen wie „Follower:innen“ oder „Webseitenbesucher:innen“ sagen oft nur sehr wenig darüber aus, wie du als Unternehmen oder Marke wirklich abschneidest. Es ist eine differenzierte Messung erforderlich, bei der qualitative und quantitative Aspekte kombiniert werden müssen.

KPIs, an die du vielleicht noch nicht gedacht hast

Wir haben bereits einige der gängigsten Social-Media-Kennzahlen erwähnt, die auf jeden Fall überwacht werden sollten, darunter:

Eine der wichtigsten Kennzahlen in diesem Zusammenhang ist definitiv das Engagement. Auch wenn man einwenden könnte, dass das Engagement überstrapaziert wird und noch immer für viele unklar ist, was es wirklich bedeutet, sind die Chancen gross, dass eine Person, welche sich mit deinen Inhalten beschäftigt hat, die Botschaft die du zu vermitteln versuchst oder zumindest einen Teil davon aufgenommen hat. Somit hat der Inhalt einen „Moment“ zwischen deiner Marke und der Person geschaffen. Diese Momente sind wichtig, denn je mehr positive Momente du erreichst, desto mehr Menschen fühlen sich mit deiner Marke verbunden. 

Wir schlagen jedoch vor, dass du auch einige andere Leistungsindikatoren zur Bewertung der Leistung auf Social Media in Betracht ziehst. Einige davon sind schwer zu quantifizieren, aber es lohnt sich dennoch, sie zu überwachen. Hier sind einige Vorschläge:

Zusammensetzung der Follower:innen: Berücksichtige die Zusammensetzung deiner Community. Im Idealfall stimmt sie eng mit der Zielgruppe überein, mit der du in Kontakt trittst und die du pflegen möchtest, sodass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich deine Ziele und die deiner Kund:innen decken.

Plattform-Anpassung: Wie bereits erwähnt, gibt es für dich Kanäle, die besser geeignet sind als andere, jedoch musst du diejenigen, die nicht perfekt passen, nicht aufgeben. Passe deine Inhalte und Kommunikation an jede Plattform an, auf der du postest.

User-Generated Content (UGC): Es ist toll, treue Fans zu haben, aber sind sie auch engagiert und wie viele erwähnen deine Marke? Machst du Gebrauch von UGC? Von Markenfans und -befürwortern erstellte Inhalte können sehr wertvoll sein und das Engagement der Community fördern.

Kampagnen-Ergebnisse: Bewerte die Standard KPIs, aber auf der Basis jeder einzelnen Kampagne.

Kreativität und Abwechslung: Prüfe deine Massnahmen auf Abwechslung und stelle sicher, dass nicht alles eintönig ist. Experimentiere mit einer Vielzahl von Attributen, wie z.B.:

  • Themen: Aktuelle Ereignisse, Ferien, Freizeitaktivitäten
  • Inhalt/Motivation: Individualität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit
  • Medien: Text, Videos, Bilder
  • Social Media Formate: Lives, Stories, IGTV, TikTok, Reels Videos, interaktive Umfragen, Foren
  • Interaktivität: Binde dein Publikum durch Herausforderungen, Wettbewerbe, Umfragen, Diskussionen, usw. aktiv ein.

Markenkonsistenz über alle Kanäle hinweg: Bleibst du mit deinen Markenwerten und -botschaften konsistent, auch wenn du andere Kanäle berücksichtigst? Untersuchungen zeigen, dass die Einheitlichkeit deiner Markenbotschaft über alle Kanäle hinweg das Vertrauen in die Marke und die Kaufabsicht der Kund:innen deutlich erhöht. Die Bedeutung der Markenkonsistenz wird oft (zu unrecht) unterschätzt.

Agilität und Abstimmung: Synchronisierst du Social Media erfolgreich mit deinem gesamten Marketing-Mix und weiteren Kanälen (z.B. Newsletter, Website, Veranstaltungen, Werbeaktionen, usw.)? Reagierst du zügig auf neue Trends und eingehende Kommentare? Verwendest du Content wieder, um den Wert zu maximieren? Führst du neue Kampagnenideen innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens effektiv aus? Richtig eingesetzt kann Social Media deine Marketingaktivitäten in anderen Bereichen, z.B. bei Förderung des Verkaufs und Kampagnen, die auf Conversion abzielen, erheblich verstärken. Die Beibehaltung einer ganzheitlichen Sichtweise hat viele Vorteile, da sie natürlich auftretende Synergien zwischen verschiedenen Bereichen im Marketing nutzt.

Interne Beteiligung: Wie viele Mitarbeiter treten öffentlich für deine Marke ein? CEOs und andere Führungskräfte bilden einen Teil des Gesichts deiner Marke. Sie sollten ihre Begeisterung wecken und steigern.

Es dreht sich alles um die Wahrnehmung! 

Du fragst dich vielleicht, warum diese Dinge wichtig sind oder was die Folgen davon sind. Dafür gibt es eine Reihe von Antworten – die wahrscheinlich Wichtigste ist, dass all dies einen Einfluss darauf hat, wie deine Marke oder dein Unternehmen online wahrgenommen wird. Erzeugst du eine positive Wahrnehmung deiner Marke? Stimmt die Wahrnehmung deiner Marke durch die Verbraucher:innen mit dem überein, was du kommunizierst? Werden deine Massnahmen in den sozialen Medien als authentisch wahrgenommen? Die Markenwahrnehmung ist der Schlüssel dazu, dass die Menschen deine Marke respektieren, ihr vertrauen und schliesslich Produkte oder Dienstleistungen bei dir kaufen wollen. Wenn du die oben genannten Punkte richtig angehst, stehen die Chancen gut, dass du die richtige Markenwahrnehmung erschaffst, die deine gewünschte Positionierung stärkt und dir dabei hilft, deine Botschaft zu vermitteln. Wenn du dies erreicht hast, ist ein grosser Teil deiner Marketingaufgabe erfüllt und deine Aktivitäten auf Social Media erzielen tatsächlich eine echte Wirkung für dein Unternehmen.

Einige zusätzliche Tipps, um deine Ziele zu erreichen

Wenn alle oben genannten Punkte geklärt sind und du deine Leistung auf die richtige Weise misst, ist es an der Zeit zu bewerten, wie deine Social-Media-Aktivitäten tatsächlich performen  und wo du Änderungen vornehmen solltest. Wenn du siehst, dass die Aktivitäten deine Ziele nicht generieren, kannst du eine Reihe von Massnahmen ergreifen um dich zu verbessern, wie z.B.:

Einige zusätzliche Tipps, um deine Ziele zu erreichen
  • Erstellung einer klaren und breit gefächerten Strategie sowie eines Kalenders für Social-Media-Content 
  • Verwende bei deinem Content die richtigen Formate
  • Storytelling!!: Erzähle eine Geschichte – poste nicht einfach nur Dinge, sondern erzähle Geschichten, kreiere Handlungsstränge und halte diese im Laufe der Zeit aufrecht. Beziehe Kund:innen und Mitarbeiter:innen ein und arbeite, wenn möglich, auf emotionaler Basis
  • Arbeite mit einer Vielzahl von Content Creators zusammen, die die Wahrnehmung deiner Marke steigern können, einschliesslich Influencer:innen
  • Setze dir ein Ziel und setze dich dafür ein – unterstütze die Gesellschaft und lokale Communities
  • Booste deine Inhalte, damit auch Personen, die du nicht direkt erreichst, deine Inhalte sehen und sich veranlasst fühlen, dir zu folgen oder mehr über deine Marke zu erfahren
  • Arbeite mit einer Social-Media-Agentur zusammen, um deine Ziele auf möglichst kostengünstige, effektive und problemlose Weise zu erreichen

Schaffe einen Rahmen für deine Marke und dein Team

Eine Möglichkeit, die Leistung deiner sozialen Medien anhand der richtigen Kennzahlen zu bewerten, besteht darin, einen Bewertungsrahmen für dein Unternehmen zu erstellen. Du weisst nicht wo du anfangen sollst? Nachstehend findest du ein Beispiel, welches für eine erste qualitative Bewertung deiner Leistung und der Bereiche, in denen du dich verbessern musst, verwendet werden kann, bevor du dich mit den konkreten Zahlen befasst.

Während dem Erzielen eines hervorragenden ROI’s den Umsatz steigern und die Kundenbindung stärken

Es gibt eine Vielzahl von Analysetools für Social-Media, die dir dabei helfen. Social-Media Marketing und insbesondere Influencer Marketing sind leistungsstarke Instrumente, die deine Marke in die Lage versetzen können, emotionale Bindungen aufzubauen, den Umsatz zu steigern und die Kundenbindung zu stärken. Mit einem strukturierten Ansatz kannst du jeden Teil deiner Kampagnen optimieren und einen hervorragenden ROI erzielen. Die Zusammenarbeit mit einer Agentur wie Kingfluencers kann deine Effizienz durch Fachwissen und innovative Technologien steigern.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

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Da Influencer Marketing die besten ROI-Zahlen aufweist, wird es für Unternehmen immer attraktiver. IM hat sich als effizienter Weg erwiesen, um Ihre Zielgruppe zu erreichen, und als leistungsstarkes Instrument, um Ihre Marke noch näher an die Verbraucher:innen heranzubringen.

Laut dem Schweizer Influencer Marketing Report 2020 schätzt rund die Hälfte der befragten Marketingverantwortlichen den Return on Investment ihrer bisherigen Influencer-Kampagnen höher ein als bei alternativen Werbeformen. Influencer- und User-Generated-Content gehören für eMarkterer zu den transformativen Entwicklungen, die Sie 2021 auf Ihrem Radar haben sollten.

Influencer Marketing kann dazu führen, dass sich Menschen Ihrer Marke näher fühlen und eine starke Vorliebe für sie entwickeln.

  • 92 % der Verbraucher:innen vertrauen einem Influencer mehr als jeder anderen Form von Werbung
  • 87 % der Verbraucher:innen haben aufgrund von Empfehlungen von Influencer:innen eingekauft

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Triff im Sommer keine kontraproduktiven Marketingentscheidungen! 10 Tipps für den sommerlichen Erfolg

Wir plädieren nicht dafür, ununterbrochen zu arbeiten. Urlaub ist gesund und nützlich und alle Arbeitnehmer:innen brauchen eine Pause. Das bedeutet aber nicht, dass deine Marke ihre Bemühungen im Bereich Social Media und Influencer Marketing über den Sommer einstellen sollte. Mit einer gewissen Vorausplanung, einer Staffelung der Urlaubszeiten der Mitarbeiter:innen und der Unterstützung durch externe Agenturen oder Spezialist:innen können Marken auch während der Ferienzeit aktiv bleiben. 

In diesem Artikel gehen wir darauf ein, warum das so wichtig ist, und geben die besten Tipps für deine erfolgreiche Sommerzeit.

Benutzer:innen connecten und engagieren sich mehr während ihrem Urlaub und ihrer Freizeit

Das Engagement auf Social Media kann kumulativ sein und baut oft auf einer kontinuierlichen Dynamik auf. Je mehr du in gute Social-Media-Inhalte investierst, desto mehr Follower:innen gewinnst du und desto mehr Engagement kann deine Marke erzielen. Leider kann dies auch in die entgegengesetzte Richtung laufen. Sobald du aufhörst, dich mit deiner Zielgruppe zu beschäftigen, während dein gesamtes Team eine Pause einlegt, werden andere Marken die Lücke füllen, die du in den Feeds deiner Nutzer:innen hinterlassen hast. Der Aufbau des Rufs deiner Marke ist ein langfristiges, kontinuierliches Unterfangen und Unterbrechungen können es erschweren, später wieder damit anzufangen oder das gleiche Mass an Wirkung zu erzielen.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass für diejenigen unter uns, die im B2C-Marketing tätig sind, Social Media Marketing ein Teil unserer Arbeit ist. Die angesprochenen Nutzer:innen sind in ihrer Freizeit jedoch auf Social Media und lässt sich dort inspirieren.

Dein Arbeitsaufwand = die Freizeit deiner Kund:innen

Eine Studie von Sprout Social dass die Verbraucher:innen während Feiertagen deutlich häufiger über Social Media mit Marken in Kontakt treten.

Verpasse keine Gelegenheit, um zu inspirieren

Wenn du im Hotel- und Gaststättengewerbe tätig bist, brauchen wir dir sicher nicht zu sagen, dass die Sommerferien keine Zeit ist, um deine Bemühungen auf Social Media zu unterbrechen. Die Verbraucher:innen recherchieren und planen nicht nur ihren Urlaub, sondern nutzen die Social Media auch als Inspirationsquelle für eine Vielzahl von Einkäufen, Reisen bis hin zu Mode, Accessoires und sogar bestimmter Elektronik – mehr dazu findest du auch in unserem Study Report über Digital Influence.

Sommer Tipps. Verpasse keine Gelegenheit, um zu inspirieren

Kurz gefasst: Möglichkeiten im Überfluss. Laut Facebook Insights steigen die Beiträge in sozialen Netzwerken im Sommer um fast 30 %. Es hat sich sogar gezeigt, dass Beiträge, die das Wort „Reisen“ enthalten, um 46 % ansteigen.

Unsere „Always-on“-Gesellschaft macht nie Feierabend. Auch wenn die Nutzung von Technologien im Sommer insgesamt zurückgeht, nimmt die Nutzung von Smartphones zu, ebenso wie die Aktivität auf Social Media. Juli und August sind eine gute Zeit, um die Aufmerksamkeit der Kund:innen mit attraktiven Angeboten zu gewinnen, das  Markenimage zu stärken oder die Bekanntheit deiner Produkte und Dienstleistungen zu steigern. Wir glauben auch, dass es einen guten Grund gibt, warum die Prime Days von Amazon Ende Juli stattfinden. Die Verbraucher:innen kaufen eher, wenn sie entspannt sind und sich nicht gestresst oder gehetzt fühlen. Für Marken in den meisten Branchen lohnt es sich, diese Gelegenheiten zu nutzen.

Die 10 besten Tipps für die Entwicklung von Sommerkampagnen

Nachdem wir uns nun mit dem Warum von Sommerkampagnen beschäftigt haben, folgen nun einige Tipps für deren Erfolg.

Die 10 besten Tipps für die Entwicklung von Sommerkampagnen
  1. Die Verbraucher:innen vor dem Sommerurlaub und ihrer Freizeit ansprechen

Für viele Marken kann es von Vorteil sein, eine Sommerreise-Kampagne zu entwickeln, die sich entweder kurzfristig während den Sommermonaten auszahlt oder im Herbst an Fahrt gewinnt. Wenn du dies nicht tust oder deine Aktivitäten plötzlich einstellst, kann dies zu Geschäftseinbussen im Sommer und den Rest des Jahres führen. Dies ist in Branchen wie Tourismus, Unterhaltung und im Gastgewerbe offensichtlich. Aber auch für Unternehmen wie Haus- und Gartengeräte, Mode und viele andere ist es wichtig, der Zeit voraus zu sein, um nicht den Anschluss zu verlieren. Wenn du die Sache noch ein wenig weiter treiben willst, kannst du auch ein neues Treueprogramm aufziehen, um die Verbraucher:innen für die absehbare Zukunft zu begeistern. Eine kontinuierliche Kommunikation und Pflege zahlt sich oft am meisten aus.

  1. Veranstalte sommerliche Wettbewerbe auf Social Media

Erstelle Gewinnspiele wie „Teile dein tollstes Sommererlebnis“ und gib den Nutzer:innen einen Grund, dir den ganzen Sommer über zu folgen. Austen von SocialToaster hat einige tolle Ideen für Wettbewerbe zusammengestellt:

  • Ein Bild oder Video mit einer Bildunterschrift versehen
  • Veröffentlichung eines lustigen Worträtsels (Scramble oder Anagramm)
  • Aufforderung an Kunden:innen, Textlücken zu füllen
  • Den Kontext eines Bildes erraten
  1. Mach den Content für dein Zielpublikum relevant

Nimm dir zunächst die Zeit, den Sommerrhythmus deines Zielpublikums zu verstehen. Überlege dir, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung deinen Kund:innen in dieser Zeit nützt, und biete ihnen konkrete Ideen und Handlungen an.

  • Video-Tutorials mit Rezepten und Dekorationsideen für Aktivitäten im Freien
  • Demonstriere die Verwendung deines Produktes auf Reisen, z.B. eine Modemarke, die von Hand gewaschen werden kann und dann schnell auf einem Kleiderbügel im Hotelzimmer trocknet
  • Zeige, wie die Zeit, die du im Mietwagen, im Flugzeug oder im Zug auf der Reise zu einem Urlaubsziel verbringst, mit unbegrenztem, werbefreiem Musik-Streaming, Podcasts oder Hörbüchern mehr Spass macht

Eine weitere sehr effektive Möglichkeit, Inhalte und Kampagnen relevanter und ansprechender zu gestalten, ist die Verwendung von User generated Content (UGC). UGC macht deine Marke menschlich und schafft ein Gefühl von Spass. Es ist auch erwiesen, dass er viel besser funktioniert als von der Marke erstellte Inhalte. Die Wahrscheinlichkeit, dass Verbraucher:innen User generated Content für authentisch halten, ist 2,4 Mal höher als bei von Marken erstellten Inhalten, und sie beschäftigen sich viel mehr mit ihnen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht beispielsweise darin, die Menschen dazu anzuregen, ihre Erfahrungen oder Lieblingskäufe in Form von Bildern, kurzen Videos und Bewertungen auf unterhaltsame und kreative Weise zu teilen. Wettbewerbe, Herausforderungen und Belohnungen können dazu beitragen, dass die Menschen mehr über ihre Marke teilen.

  1. Fokus auf Influencer Marketing

Mit zunehmender Freizeit verbringen die Verbraucher:innen noch mehr Zeit auf Social Media und engagieren sich wiederum stärker mit Influencer:innen. Der Sommer ist die perfekte Zeit, um mit IM zu experimentieren, falls du dies noch nicht getan hast. Influencer:innen sind im Sommer ebenfalls sehr motiviert und kreativ, wodurch Marken diese Begeisterung für Urlaub, Events, Essen, Trinken, saisonale Trends und Reiseziele nutzen können.

Das Zielpublikum ist bereit, mehr soziale Inhalte zu konsumieren und ist folglich empfänglicher für Marketing und gesponserte Beiträge. Das bedeutet, dass nicht nur die Autor:innen, sondern auch die Marken einen noch grösseren Grund haben, einen stetigen Strom von Beiträgen zu veröffentlichen.

“In der Schweiz folgen 65 % der Verbraucher Influencer:innen, wobei die überwiegende Mehrheit der Verbraucher:innen angibt, dass sie sich von Influencer-Posts zum Kauf inspirieren lassen.”

Sind deine Produkte auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet? Dann vergesse nicht, Mikro-Influencer:innen in deine Influencer-Strategie einzubeziehen, denn sie haben ein engagiertes Nischenpublikum, das sich speziell für ihre Inhalte und ihren Lebensstil interessiert. In der Regel sind ihre Follower:innen sehr engagiert und bereit, ihren Empfehlungen zu folgen, was deiner Marke Zugang zu einem bereits aktivierten Pool potenzieller Kund:innen verschafft.

  1. Erstelle saisonale Inhalte für Reisen, Freizeit usw.

Fördere die kontinuierliche Beteiligung, indem du deine Inhalte „sommerlich“ gestaltest. Verwende frische Themen, die sich auf lustige Sommerthemen wie Schwimmen, Reisen, Kochen und Essen im Freien beziehen. Im Hotel- und Gastgewerbe werden aktuelle Fotos natürlich Menschen zeigen, die bei warmem Wetter im Freien essen aber auch Dienstleistungen wie Autovermietungen können glückliche Familien auf dem Weg zu ihren Urlaubszielen als Inspiration integrieren.

Verleihe deinen Inhalten ein ansprechendes sommerliches Aussehen und überlege, ob du auch dein Titelbild aktualisieren solltest. Saisonale Inhalte, die sich mit dem Sommer befassen, sorgen dafür, dass sich die Menschen in diesen Monaten mehr mit dem Inhalt identifizieren, da er aktueller und zeitbezogener erscheint.

  1. Shopping-Funktionen aktivieren

Nachdem du schöne saisonale Produktbilder erstellt hast, kannst du deinen Kund:innen den Kauf noch mehr erleichtern, indem du auf Social Media z.B. durch Shoppable Posts Werbung erstellst. Auf Instagram kannst du zum Beispiel Produkte auf die gleiche Weise markieren wie Personen, sodass die Nutzer:innen auf einen Beitrag tippen können, der ihnen gefällt und der Produktname und der Preis angezeigt werden. Du kannst dich dann zur Produktseite in deinem Online Store durchklicken und wie gewohnt über den Warenkorb einkaufen.

  1. Posts promoten

Wärmeres Wetter kann bei den Menschen warme Emotionen und eine positive Einstellung hervorrufen, und laut dem Journal of Consumer Psychology überträgt sich die positive Einstellung zum Sommer auch auf die Gedanken der Verbraucher zu Produkten. Verbraucher:innen, die ein Produkt in den kälteren Monaten ignorierten oder nicht beachtet haben, sind im Sommer möglicherweise eher bereit, es auszuprobieren, was zu höheren Konsumausgaben im Sommer führt.

Mit gesponserten Beiträgen kannst du mehr potenzielle Neukund:innen erreichen und etwas von dieser Wärme auf deine eigene Marke übertragen.

  1. Biete eine limitierte Sonderaktion an

Mach dir FOMO zunutze, indem du zeitlich begrenzte Aktionen anbietest, z.B. zwei zum Preis von einem, 10 % Rabatt auf neue Bestellungen oder einem Gratisversand. Du kannst einen Rabattcode erstellen, der sowohl in organischen als auch in gesponserten Beiträgen geteilt werden kann. Schaffe ein Gefühl der Dringlichkeit, indem du das Zeitlimit hervorhebst.

  1. Profitiere von Social Media Retargeting

Mit Retargeting kannst du Anzeigen für Personen schalten, die bereits deine Website besucht oder deine mobile App genutzt haben. Das ist eine praktische Strategie, mit der Unternehmen ein Publikum erreichen können, das bereits ein gewisses Mass an Interesse gezeigt hat, wodurch deine Werbeaktionen effizienter werden.

“Nach Angaben von Facebook werden im Sommer auf der Plattform über Mobilgeräte 26 % mehr Inhalte geteilt als in anderen Jahreszeiten. Der Anstieg bei Videoinhalten ist mit 43 % sogar noch höher. Mit Retargeting kannst du die erhöhte Verweildauer auf Social Media nutzen.”

  1. Verwende einen Content-Kalender und Planungs-Tools

Es ist ein grossartiges Gefühl, Beiträge und Werbemassnahmen im Voraus fertig zu stellen, zu genehmigen und zu planen aber wir wissen, dass es schwierig ist, dies konsequent umzusetzen. Jetzt im Frühjahr ist ein idealer Zeitpunkt, um vorauszuplanen. So kannst du die Chancen des Sommers nutzen und gleichzeitig eine Auszeit nehmen und dich entspannen.

Verwende Tools wie HubSpot, Hootsuite, Zoho oder auch einfach Excel-Tabellen, um dein Team zu organisieren. Wenn Mitarbeiter:innen in den Urlaub gehen, können eine Agentur oder die verbleibenden Kolleg:innen weiterarbeiten, ohne dass etwas vergessen geht.

Bonus #11: Mix and Match

Es gibt keine Pauschallösung für alle. Jede Organisation, jeder Sektor und jede Zielgruppe ist anders, und deshalb ist es wichtig, die ideale Mischung zu finden, die für deine Marke funktioniert und für dich den grössten Nutzen bringt. Die 10 oben genannten Tipps lassen sich leicht kombinieren, zum Beispiel auf folgende Weise:

Wenn du Unterstützung benötigst, um mit deinen sommerlichen Social Media Aktivitäten oder Influencer Marketing zu beginnen, deine bestehenden Kampagnen zu erweitern oder die Arbeit einfach abzugeben, damit du dich am Strand entspannen kannst, kannst du jederzeit mit flexiblen Full-Service-Anbietern wie Kingfluencers zusammenarbeiten, welche deine Wünsche und Ziele erfolgreich umsetzt.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing