Influencer werden: Dein kompletter Step-by-Step Guide (2022)

Influencer werden: Dein kompletter Step-by-Step Guide (2022)

Das Influencer Marketing als Vermarktungsstrategie wächst kontinuierlich. Es beschränkt sich nicht länger nur auf ausgewählte Marken oder Agenturen, sondern ist zum Marketing-Channel mit Zugang für jedes Unternehmen geworden.

Stand 2021 hatte sich der globale Marktanteil des Influencer Marketing seit 2019 auf ca. 13,8 Milliarden US Dollar mehr als verdoppelt. Immer mehr Unternehmen begreifen dessen Macht und arbeiten mit Influencer:innen zusammen, die ihnen helfen eine engere Beziehung zu ihrer Zielgruppe aufzubauen. 

Das bedeutet mehr Möglichkeiten für Influencer (also für dich!), durch ihre Social-Media-Präsenz ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Du willst also auch Influencer werden? 

Dann bist du hier genau richtig. In diesem Beitrag lernst du Schritt für Schritt, wie man Influencer wird. 

Viel Erfolg dabei!

Inhaltsübersicht

Ist Influencer werden, die richtige Wahl für dich?
Stell dir diese Fragen, bevor du Influencer wirst
Wie du als Influencer duchstartest
So vermarktest du dich als Influencer
Wie du als Influencer Autorität gewinnst
Wie du weiter populär bleibst und wächst, nachdem du Influencer geworden bist
Bezahlt werden – wieviel verdienst du als Influencer?
Fazit

Ist Influencer werden die richtige Wahl für dich?

Influencer werden klingt nach einer tollen Berufswahl – finde jetzt heraus, ob es wirklich das Richtige für dich ist:

Wärst du gerne jemand, der für Veränderung sorgt?

Wenn du Influencer wirst, hast du die Möglichkeit deinen Fussabdruck auf der Welt zu hinterlassen. Du entscheidest, welche Projekte du unterstützt – sei es Marken, die nachhaltige Produkte verkaufen, oder gemeinnützig handelnde Unternehmen. Du kannst deinen Einfluss dazu nutzen, deine positiven Werte in der Welt zu verbreiten.

Hättest du gerne eine Community, die sich um dich schart? 

Wenn du kein Problem damit hast, im Rampenlicht zu stehen und die Verantwortung für deine treuen Follower zu übernehmen – dann könnte der “Job” Influencer genau richtig für dich sein.

Hättest du gerne die finanzielle Freiheit eines Selbstständigen? 

Anwesenheitspflicht im Büro und Dresscode in der Firma sind nichts für dich?

Werde Influencer und du kannst deine Passion zum Beruf machen: Du wirst dafür bezahlt, Content über deine Lieblingsthemen zu kreieren und mit deiner Community zu teilen!

Das klingt nach einem Plan, oder? 

Es ist zumindest das, was sich jeder von der Karriere als Influencer verspricht.

Aber …

Stell dir diese Fragen, bevor du Influencer wirst

Du bekommst diesen Lifestyle natürlich nicht einfach geschenkt – nur weil du für dich entschieden hast: “Ich mach das jetzt”.

Eins musst du verstehen. Wenn du Influencer wirst, wirst du selbst zum Unternehmen bzw. zu einer Brand.

Wenn du es mit den Vorzügen ernst meinst, musst du es genauso ernst mit der nötigen Arbeit meinen.

Stell dir also bitte folgende Fragen, bevor du als Influencer startest:

Bist du bereit, alles dafür zu tun?

Als Influencer wirst du echt viele Aufgaben haben: 

Deine Social Media Strategie entwerfen. 
Sich richtig kleiden. 
Deinen Content filmen, schneiden, Captions schreiben. 
Einen Zeitplan für deine Posts erstellen. 
Ständig neue TikToks und Reels veröffentlichen. 
Mit deinen Followern interagieren. 
Deine Brand managen und promoten. 
Neue Partnerfirmen akquirieren. 
Mit anderen Influencer:innen networken. 

Und Vieles mehr. Das ist eine Menge Zeit, die du investieren musst! 

Bist du bereit, dieses Investment zu erbringen?

Hast du die Geduld, die du zum Wachsen deiner Brand brauchst?

Nochmals: Du wirst Zeit brauchen, um eine Menge Follower zu gewinnen und dein Social Media Imperium – dein Stück Internet – aufzubauen. 

Dafür ist die Geduld vonnöten, deine Strategie zu verfolgen und weiter Content zu veröffentlichen, obwohl dein Account am Anfang wahrscheinlich noch klein und dein Engagement nicht so hoch ist.

Hast du die Leidenschaft und Motivation, deine Followers kontinuierlich zu unterhalten?

Wenn du ein langfristig erfolgreicher Influencer werden willst, musst du einen Weg finden, motiviert zu bleiben – soviel bist du deinen Followern schuldig. 

Das schaffst du nur, wenn du eine Passion hast für das Thema über das du Content kreierst, und du deiner Community wirklich weiterhelfen und sie unterhalten willst. 

Frag dich: Trifft das für dich zu?

Was braucht es, damit du als Influencer genug Geld verdienst um das zu deinem Vollzeitjob zu machen – oder zumindest einer soliden Nebeneinkunft?

Sei realistisch und setze dir ein vernünftiges Ziel – und du wirst später nicht enttäuscht, falls die Zahlen nicht sofort dem entsprechen, was du dir erhofft hattest.

Die Influencer, mit denen wir arbeiten, verdienen im Durchschnitt mindestens 200 CHF pro gesponsertem Post. (Dies trifft zu, wenn du mehrere Tausend engagierte Follower hast und du und dein Content für Brands attraktiv sind).

Jetzt kannst du dir ausrechnen, wieviel Arbeit du investieren müsstest, um dein Einkommensziel als Influencer zu erreichen. 

Sobald du mit deinem Account mehr Reichweite und Autorität gewinnst, kannst du natürlich auch höhere Sponsorzahlungen erreichen.

Welche Art Influencer willst du werden? Nano-, Micro-, Macro-, oder Mega-Influencer?

Beim Influencer Marketing ist grösser nicht automatisch besser

Viele Brands erkennen bereits die Vorteile der Zusammenarbeit mit kleineren Influencern

Sie haben ein besseres Engagement und das absolute Vertrauen ihrer Follower. 

Das bedeutet dass du heutzutage auch als kleiner Influencer an gut bezahlte Brand Deals kommen kannst!

“Vier experimentelle Studien haben gezeigt, dass Micro-Influencer (mit 10’000 bis 100’000 Followern) überzeugender wirken als Mega-Influencer (mit über 1 Million Followern), weil Empfehlungen von Micro-Influencern der beworbenen Marke mehr Authentizität verleihen, welche von der wahrgenommenen Authentizität des Influencers‘ abfärbt.’” https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/00913367.2021.1980470

Du kannst ein Influencer in folgender Grösse werden:

Nano-Influencer: Weniger als 5’000 Followers. 

Hier wirst du wahrscheinlich anfangen. Beispiele: Debora Sarai in der DIY- und Home-Nische. Alenis Lima im Beauty, Fashion und Lifestyle Bereich.

Micro-Influencer: 5k-100k Followers. 

Beispiele: Adela Smajic in Beauty/Fashion, Lifestyle und Travel. Alayah Pilgrim in der Sport-, Gesundheits- und Fitness-Nische. Carlo Janka für Sport, Outdoor und Familie. 

Macro-Influencer: 100k-1 Million Followers. 

Je mehr dein Account wächst, desto mehr gute Chancen für Collabs, Deals und Sponsorships bekommst du auch. Gleichzeitig musst du jedoch auch mehr Zeit und Arbeit investieren, um deine Brand erfolgreich zu managen. 

Beispiele für Macro-Influencer: Kevin Lütolf in der Fashion- und Tech-Nische. Zoë Pastelle in Fashion und Unterhaltung. Zeki aka Zekisworld im Comedy- und Auto-Bereich.

Mega-Influencer: Mehr als 1 Million Followers. 

Das sind normalerweise Schauspieler, Musiker und andere A-List Celebrities. Nur durch Content kommst du wahrscheinlich nie in diese Kategorie. Vielleicht willst du das auch gar nicht – aber falls doch, hey, viel Glück! Dann kannst du auch bis zu 1 Million Dollar pro gesponsertem Post verdienen

Beispiele: Daniela Pintto in der Lifestyle- und Mom Life – Nische. Marco aka swiss.beautiful_ im Bereich Landschaft, Outdoor und Travel. Alisha Lehmann für Sport und Reisen.

Hast du dir alle Fragen beantwortet und dir ist klar, was dich auf deinem Weg zum Social Media Influencer werden erwartet?

Dann bist du bereit durchzustarten!

Wir haben diesen Guide erstellt, um dir auf deinem Weg zu helfen, und dich zu dem Punkt zu bringen, dass du sagen kannst: Mein Job ist Influencer!

Vielleicht arbeitest du in Zukunft ja sogar mal mit uns zusammen.

Lass uns jetzt in dein Influencer Abenteuer eintauchen!

Wie du als Influencer durchstartest

Finde deine Nische

Wenn du deine Karriere auf Social Media startest, empfehlen wir dir eine Nische zu wählen. Es macht Sinn, diese relativ eng zu halten.

Was bedeutet das?

Vor allem am Anfang willst du dafür bekannt sein, dass du in einer ganz bestimmten Sphäre arbeitest. Je mehr Content du darüber postest, desto mehr wird man dich mit dieser Nische verbinden, dich sogar als Experten sehen. 

Und meist folgt man gerne Accounts, bei denen man weiss, was einem erwartet. Deshalb wirst du anfangs wahrscheinlich am meisten Follower gewinnen, wenn du dich auf eines oder nur eine Handvoll Themen beschränkst. 

Welche Nische solltest du als werdender Influencer denn nun für dich wählen?
Passion & Wissen

Falls du schon eine Passion für etwas hast – vielleicht sogar ein gutes Mass an Erfahrung und Können – dann könntest du genau das als deine Nische wählen. 

So hast du direkt einen Vorsprung. Du bist sicher auch motivierter, Content über dein Lieblingsthema zu machen.

Popularität und Monetarisierbarkeit

Vom geschäftlichen Standpunkt aus macht es Sinn eine Nische zu finden, die im Trend liegt – oder die wenigstens stetig wächst – und in die Unternehmen bereit sind, Werbegelder für Influencer Marketing zu investieren. 

Wir haben für dich die 10 populärsten und profitabelsten Nischen für Social Media Influencer gesammelt:

1. Tech

2. Fashion

3. Fitness & Gesundheit

4. Food & Kochen

5. Business & Geld machen

6. Lifestyle

7. Beauty

8. Familie & Elternschaft

9. Haustiere

10. Travel

Finde die Nische, die zu deinen Interessen und deinem Wissen passt, die populär und profitabel ist, und mit deren Community du dir vorstellen könntest dich langfristig auszutauschen.

Starte auf der richtigen Plattform für dich

Auf welcher Plattform solltest du Influencer werden?

Wir empfehlen dir zunächst nur auf einer Plattform zu starten – am Besten die, auf der dein Zielpublikum am meisten Zeit verbringt – damit du dich voll darauf konzentrieren kannst, deine Follower am effektivsten zu vermehren. Später kannst du deine Brand natürlich um zahlreiche Accounts auf anderen Plattformen erweitern!

Versuche erst einmal zu verstehen, wer genau dein Zielpublikum ist:
Auf welche Alterskategorie zielst du als Influencer ab?
Wie hoch ist ihr durchschnittliches Einkommen?
Welches Geschlecht haben sie prozentual?
Wie ist ihr Familienstand?
Was sind ihre Hobbys und Interessen?
In welchen Kreisen und Communitys bewegen sie sich?

Die Antworten zu diesen Fragen werden dich zu der Plattform führen, auf der du am Besten starten könntest. 

Wenn du zum Beispiel Content über Häkeln machen willst, könntest du auf Pinterest starten. Als Gamer könntest du einen Twitch Account erstellen. Für Modelleisenbahnen – Facebook. Und so weiter.

Diese Dinge ändern sich mit der Zeit – und es gibt viele Faktoren, die du bei der Wahl deiner Plattform in Betracht ziehen kannst. 

Folgend findest du einen kurzen Schnappschuss davon, welche Social Media Plattformen für dich Sinn machen, je nachdem in welcher Nische du Influencer werden willst:

Facebook: Facebook hat insgesamt die meisten User aller Altersgruppen, trendet aber zu einer älteren und wohlhabenderen Zielgruppe. Es eignet sich daher gut für Themen, die für Personen mittleren Alters interessant sind.

Twitter: Twitter ist super für eher “intellektuelle” Nischen wie Literatur, Business und Persönlichkeitsentwicklung.

LinkedIn: Die Nummer 1 Plattform, wenn du Influencer in der Welt von Business und “Geld verdienen” werden willst.

Pinterest: Pinterest hat eine hauptsächlich weibliche Zielgruppe. Es ist unter anderem perfekt für Themen wie Design, Kunst und Kunsthandwerk.

Instagram: Eine sehr visuelle Plattform, die für viele Nischen perfekt ist, darunter Fashion, Food, Reisen und Haustiere. Die Zielgruppe ist im Durchschnitt etwas jünger.

TikTok: TikTok hat die jüngste Zielgruppe. Aber mit der Zeit wurde die Plattform auch für ältere Generationen interessanter. TikTok eignet sich für dich am besten, wenn du auf eine bestimmte Zielgruppe fokussiert bist und von neuen Trends profitieren kannst.

Dein Profil fürs Influencen optimieren

Nachdem du deine Nische und die Plattform gewählt hast, auf der du als Influencer starten willst, erstellst und optimierst du dein Social Media Profil:

Switche zum Business Profil

Wenn du Influencer sein willst, solltest du zum Business Profil wechseln, weil dir das viel mehr Möglichkeiten gibt – z.B. um deine Posts zu analysieren oder mit deinem Account Geld zu verdienen.

Entwirf eine fantastische Bio

Kommt jemand auf dein Profil, so ist das erste was er sieht: Deine Bio. 

Du willst auf jeden Fall sofort einen guten Eindruck machen! Deine Bio sollte deine Geschichte ansprechend erzählen. 

Sie sollte ausserdem alle relevanten Infos über dich enthalten, wie deinen vollständigen Namen, wo du herkommst, und andeuten, welche Themen du mit deinem Content aufgreifst. 

Füge ein Profilfoto und Banner hinzu

Du solltest ausserdem ein tolles Profilfoto sowie Coverfoto hinzufügen. So kann jeder deine Brand leicht identifizieren. 

Auf Social Media wird ein Account meist durch das Profilfoto wiedererkannt, also wähle deins mit Bedacht aus! 

Achte darauf, dass dein Gesicht zu erkennen ist und das Foto eine hohe Qualität aufweist.

So vermakrtest du dich als Influencer

Was ist deine Personality als Influencer? 

Du solltest die Qualitäten klar benennen können, die dich auf Social Media von anderen Accounts in deiner Nische unterscheiden. Wer eine starke und interessante Persönlichkeit besitzt, dem folgt man gerne.

Das heisst nicht, dass du zu einer ganz anderen Person werden musst. Am Besten drückst du einfach das aus, was an dir interessant und besonders ist. 

Auf Social Media will man natürlich seine besten Seiten nach aussen kehren – aber du solltest niemals fake sein. 

Betone einfach noch mehr das, was dich von Natur aus schon besonders macht.

Deine Personal Brand

Denk auch darüber nach, wie du deine eigene Personal Brand erschaffen wirst. Das bedeutet, dass du deine Influencer-Persönlichkeit und deine Art, Content zu machen zur wiedererkennbaren Marke werden lässt.

So erschaffst du deine Personal Brand und stichst als Influencer aus der Masse heraus:

  • Vermittle in deinen Posts und Reels den selben Vibe: Deine Fotos/Videos sehen sich untereinander ähnlich, nutzen dieselben Filter, etc.
  • Nutze bewusst dein eigenes, konstantes Farbschema auf deinem Profil und in deinem Werbematerial
  • Erfinde deinen eigenen Stil, wie du in deinem Content & Captions sprichst und deine Follower adressierst – entwickle deine eigene “Brand Sprache”
  • Benenne deine Follower mit einem besonderen Namen
  • Erstelle ein Logo und einen Slogan, die jeder sofort wiedererkennt
  • Das Wichtigste: Erzähle mit deiner Personal Brand eine Geschichte, die für deine Zielgruppe ansprechen ist und mit der sie sich identifizieren kann

Das sagt Antonella Patitucci, Schauspielerin, Coach und Content Creator über die Wichtigkeit von Storytelling als Influencer:

“Der Wert liegt darin, deine eigene Geschichte zu erzählen, und zwar mit Emotion dahinter. Gib dem Produkt ein Gesicht, damit Leute sich damit identifizieren können. Teile deine einzigartige Story und Meinung. Ein Produkt alleine ist nur ein Bildausschnitt. Aber mit dir und deiner Story wird es zu einem ganzen Film.”

Da können wir nur zustimmen.

Fang also an, eine einzigartige Geschichte zu erzählen – und du wirst eine starke Personal Brand erschaffen, der die Leute folgen möchten.

Wie du als Influencer Autorität gewinnst

Du hast deine Nische gewählt, du hast intensiv über dein Branding nachgedacht… Jetzt ist es Zeit, Expertise aufzubauen! 

Dein Ziel sollte sein, in dem Thema über das du Content machst zur Autorität zu werden.

So baust du deine Autorität Schritt für Schritt auf:

Studiere deine Nische

Fange damit an, alle Informationen über dein Thema im Internet zu recherchieren. So bekommst du einen guten Überblick über das, wovon dein Content handelt. 

Folge relevanten Podcasts. Lies alle möglichen Bücher und Print-Veröffentlichungen zu deinem Thema.

Etabliere deine Web-Präsenz

Zusätzlich zu deinem Social Media Profil solltest du auch über eine eigene Webseite nachdenken. Das gibt dir eine weitere Chance dein Portfolio online zu präsentieren und deine Personal Brand zu bewerben.

Beginne in deiner Nische zu networken

Geh auf Konferenzen. Connecte dich mit anderen Influencern in deiner Nische. Kommuniziere, finde Gleichgesinnte und Mentoren, kollaboriere mit Anderen. 

Dadurch wirst du nicht nur zum Insider mit endlos viel Wissen zu deinem Thema, sondern du erreichst auch einen höheren Status in deiner Nische.

Wie du als Influencer arbeiten wirst

Wie wird deine tägliche Arbeit als Influencer nun aussehen? Wie weisst du, was für Posts du machen sollst und wann und wie oft du posten sollst?

Um deine Content-Produktion konstant zu halten und dafür zu sorgen, dass du ein starkes Social Media Profil hast, das ständig wächst, solltest du zunächst eine Content-Strategie erstellen.

Deine Content-Strategie

Lege zuerst einen Zeitplan für deine Posts fest. 

Entscheide dich, wie oft du posten wirst, um deine Followers bei der Stange zu halten – ohne dich dabei in den Burnout zu stürzen. 

Denk daran, wie lange es dauern kann, nur einen einzigen Social Media Post zur Veröffentlichung fertig zu kriegen!

Entscheide dich dann, welche Art von Content du ab jetzt regelmässig posten wirst:

  • Videos (im Langformat, Kurzformat und als Stories)
  • Fotos
  • Audio-Inhalte (z.B. Podcasts)
  • Infografiken
  • Texte

Und zuletzt, das Thema deines Contents: 

Wovon wird dein Content handeln? Welche Sichtweise wirst du mit deinem Content einnehmen?

Notiere dir all diese Dinge in deinem Strategiedokument. Jetzt weisst du genau, was du jede Woche posten wirst.

Studiere deine Analytics

Es ist schon ein super Start, wenn du deinen Content-Zeitplan in die Tat umsetzt – aber das ist nicht alles was zählt.

Ausserdem solltest du bei jedem Post, welchen du kreierst, dazulernen. 

Das tust du indem du immer deine Analytics studierst. Mit deinem Business Account wirst du dazu Zugang haben.

Schau dir jede Woche an, wie jeder deiner Posts performt hat. 
Wieviele User haben deinen Post gesehen? 
Wieviel Mal wurde er geliked? 
Falls es ein gesponserter Post war – kam er bei deinen Followern gut an?
Was kannst du tun, um deinen Content beim nächsten Mal noch besser zu machen?

Wie du weiter populär bleibst und wächst, nachdem du Influencer geworden bist

Neben deiner Kurzzeit-Strategie musst du versuchen, auch auf lange Sicht in Bestform zu sein. Denn nur so bleibst du konkurrenzfähig und kannst dein Profil weiter wachsen.

So bleibst du als Influencer “on top”:
  • Kümmere dich um deine Community. Das machst du, indem du besondere Kampagnen für deine Followers erstellst, wie z.B. Challenges, Umfragen, Giveaways – Initiativen, mit denen du deine Community bespassen kannst, sodass sie sich weiterhin immer auf deinen neuen Content freuen.
  • Lerne deine Zielgruppe genau kennen. Studiere deine Followers: Was sind ihre Ziele? Ihre tiefsten Wünsche? Was treibt sie an? Finde all das heraus… und dann befriedige all das mit deinem Content!
  • Bleib immer im Trend. Sei mit deiner Personal Brand immer höchst relevant – dann brauchst du keine Angst zu haben, dass die Leute von dir gelangweilt sind und dir im schlechtesten Fall unfollowen. Im Gegenteil: Durch deinen frischen Content werden sie immer engagiert bleiben und du wirst nur noch mehr Followers dazu gewinnen.
  • Sei präsent & engagiere dich. Du solltest deine Community wie eine zweite Familie behandeln. Das heisst, dass du immer für sie da sein wirst, um auf ihre Kommentare und Fragen zu antworten und sie soweit du kannst zu unterstützen.

“Es ist leicht, sich von sogenannten ‘Vanity Metrics’ (=Eitelkeits-Massstäben) blenden zu lassen. Es geht nicht darum wieviel Followers du hast. Viel wichtiger ist die Qualität der Connection, die du zu deiner Zielgruppe hast.” – Marvin Sangines, Personal Branding Advisor bei Kingfluencers

Bezahlt werden – wieviel verdienst du als Influencer?

Den spannendsten Teil haben wir uns fürs Ende aufgespart: Wie du als Influencer bezahlt wirst – und hoffentlich bald dein Vollzeit-Einkommen als Influencer machst!

In den meisten Fällen wirst du dafür mit Brands zusammenarbeiten und ihre Produkte oder Services durch deinen Content promoten.

Wie findest du diese Brands? 

Die erste Möglichkeit ist: Mache eine Liste der Marken, mit denen du gerne zusammenarbeiten möchtest. Dann recherchiere ihre Marketingabteilung und kontaktiere sie bezüglich einer potentiellen Partnerschaft.

Die zweite Option ist, dich bei einer Influencer-Agentur zu bewerben. Influencer Marketing Agenturen haben normalerweise ein grosses Netzwerk von Brands, mit denen sie zusammenarbeiten. Sie kontaktieren dann für dich diejenigen Unternehmen, die genau zu dir passen. Dies sollte für dich kostenfrei sein, denn die Agentur wird von den Firmen bezahlt, nicht von dir. 

Dies ist eine gute Option, wenn du dir den Stress sparen willst, die richtigen Brands zu finden, dich ihnen anzubieten und Verhandlungen zu führen – zusätzlich zu all den anderen Aufgaben, die du als Influencer sowieso schon hast.

Wieviel wirst du denn als Influencer genau verdienen? 

Als Influencer wirst du durch Brand Deals zwischen 200 CHF und 1000 CHF pro gesponsertem Post verdienen. Natürlich solltest du zu Beginn deiner Influencer-Karriere damit rechnen, dass du erstmal am unteren Ende dieser Skala einsteigst.

Wieviele Follower brauchst du um als Influencer Geld zu verdienen? 

Dies ist unterschiedlich je nach deiner Nische und anderen Faktoren. Wir empfehlen normalerweise, dass du deinen Account auf mindestens 2500 Follower pushst, und dann anfängst, dich für deine ersten Brand Deals zu bewerben.

Los geht’s

Lohnt es sich Influencer zu werden? Wir sagen absolut ja! Jetzt, wo du weisst was zum Influencer sein dazugehört und wie genau du selbst einer wirst, kannst du selbst entscheiden, ob es was für dich ist.

Denk daran, dass es viel Zeit und Anstrengung braucht, bis du auf Social Media Resultate siehst. Deshalb erwarte bitte nicht, dass du sozusagen über Nacht zum Influencer wirst. 

Wenn du aber die Tipps in diesem Guide genau befolgst, wirst du es sicher schaffen Influencer zu werden und damit Geld zu verdienen. Wir wünschen dir viel Glück bei diesem Abenteuer!

Um up to date mit den neuesten Trends im Influencer Marketing zu bleiben, melde dich für den Kingfluencers Newsletter an. 

Wenn du schon über 2500 Follower hast, kannst du dich hier bei uns als Influencer bewerben.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Gratis Guide – 13 Social Media & Influencer Marketing Trends, auf die Sie jetzt achten sollten

Wenn man sich den Titel dieses Guides ansieht, denkt man vielleicht: Trends kommen und gehen so schnell, wie Instagram Stories verschwinden. Warum sollte meine Marke mit den Trends im Bereich Social Media/Influencer Marketing Schritt halten?

Wie der Gründer von Facebook (jetzt Meta), Mark Zuckerberg, einmal sagte: „Wenn wir herausfinden, was die nächsten grossen Trends sind, wissen wir, worauf wir uns fokussieren sollten“. Die Vorhersage kommender Trends kann einer der wichtigsten Faktoren bei der Planung Ihrer nächsten digitalen Marketingkampagnen sein. Die Kingfluencers-Expert:innen und ihre Content-Ersteller:innen haben die 13 wichtigsten Social-Media-Trends ausgewählt, auf die Marken achten sollten.

Finde mehr über unsere Influencer Marketing und Social Media Services heraus.

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13 Social Media & Influencer Marketing Trends, auf die Sie jetzt achten sollten

Influencer Marketing vs. Legacy Advertising – Bring deine Brand in den engsten Kreis

Traditionell betrachtet war Werbung schon immer eine Abweichung von den Inhalten, welche das Publikum konsumieren wollten. Eine Pause in der Fernsehsendung. Ein Abbruch im Artikel. Ein Stopp der Musik oder des Podcasts. Werbung und Content waren unterschiedlich.

Influencer Marketing (IM) durchbricht dieses Paradigma. IM ist etwas völlig Neues und dient nicht nur als weiterer Medienkanal, um dein Publikum zu erreichen – sondern vieles mehr.

Influencer Marketing lässt Content und Werbung miteinander verschmelzen

Influencer Marketing gibt die traditionelle Abweichung auf und lässt Werbung in den Content einfliessen, so entsteht Content, welches von dem Publikum wirklich gesucht wird.   In Anbetracht dessen rät TikTok: «Mach keine Werbung, mach TikToks.» Der Social Media Riese beschreibt diese Anleitung als «eine Aufforderung [an Brands], kreativer und authentischer zu sein und Content zu produzieren, der die Menschen wirklich anspricht.» Das anhaltende Wachstum des Influencer Marketings ist Teil einer kontinuierlichen Verlagerung weg von traditionellen Kanälen und hin zur digitalen Werbung. Laut der Jahresübersicht 2021 von Media Focus ist das Internet mit einem Anteil von 30% am Medienmix 2021 nun die dominierende Mediengruppe in der Schweiz und ersetzt somit das Fernsehen.

Influencer Marketing ist nie eine eigenständige Massnahme. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, ist es entscheidend, die Zeitpläne von Medien- und Influencer-Marketing Kampagnen sorgfältig aufeinander abzustimmen.

-Martina Klieber, Publicity Manager bei Universal Pictures Schweiz 

Die unmittelbare Nähe zu Influencer:innen macht sie sympathischer

Menschen folgen Influencer:innen, weil sie die Person oder ihren Content wirklich mögen. Unsere Social-Media-Freunde sind vielleicht nicht immer in unmittelbarer Nähe, doch fühlen wir uns ihnen ziemlich nahe. Connections schaffen digitale Freunde und die sozialen Medien dienen als direkter Kommunikationskanal. Viele Influencer:innen führen ein normales Leben, mit dem sich die Follower:innen identifizieren können. Sie kaufen vielleicht in denselben Geschäften ein, besuchen dieselben Restaurants und tragen dieselbe Kleidung. Wir könnten uns sogar vorstellen, ihnen im wirklichen Leben zu begegnen.

Influencer:innen sind zwar Menschen, die wir bewundern, doch führen sie ein Leben, das im Gegensatz zu den grossen Stars nahbarer ist. «Influencer:innen sind per se schon authentischer als klassische Prominente, weil sie mit ihren Communities interagieren und sich mit ihnen verbunden fühlen», so Anja Lapčević, Co-CEO & Chief Influencer Officer bei Kingfluencers. 

Klassische Prominente führen Monologe, während Influencer:innen Dialoge führen. 

“Mit klassischer Werbung können Engagements und Interaktivität nie so gut erreicht werden, wie mit Influencer Marketing”, so Yoeri Gabriel Callebaut, Co-CEO und Chief Growth & Marketing Officer bei Kingfluencers. Für die eigene Community können sich Influencer:innen wie ein Teil ihres Freundeskreises fühlen und dazu beitragen, ein hohes Mass an Engagement zu fördern. TikTok Influencer:innen stehen sich besonders nahe. Selbst kleinere Influencer:innen haben Engagement-Rates von 17,97% auf TikTok, im Gegensatz zu 3,86% auf Instagram und 1,63% auf YouTube.

“Obwohl Prominente aufgrund ihres Wiedererkennungswerts beliebter für Werbungen sind, würden Influencer:innen zum Beispiel direktes Feedback von ihren Communities erhalten, egal ob positiv oder negativ.”

– Anja Lapčević, Co-CEO & Chief Influence Officer

Alles in allem: “Mit Influencer-Marketing kann man spezifische Communities erreichen, die mit normaler Werbung schwer zu erreichen wären,” so Yoeri.

Influencer:innen integrieren Brands in den engsten Kreis der Menschen

In traditionellen Anzeigen wird immer ein Produkt zum Kauf angeboten. In der Regel handelt es sich bei den dargestellten Personen um Schauspieler:innen und selbst wenn echte Sprecher:innen eingesetzt werden, handelt es sich meist um offensichtliche Werbung.

Aber IM bedient sich einem anderen Ansatz als normaler Werbung. 

Durch die Zusammenarbeit mit Influence:innern erhalten Brands authentische und glaubwürdige Repräsentant:innen. Influencer:innen können als echte Gesichter einer Marke angesehen werden, reale Personen in einem Umfeld, zu dem die Menschen einen Bezug aufbauen oder bereits haben. Diese Eigenschaften machen IM zu etwas Besonderem und das Ergebnis ist, dass sie Brands in den inneren und engsten Kreis der Menschen integrieren. 4 von 10 Millennials, die YouTube abonniert haben, sagten, dass ihre Lieblings-Influencer:innen sie besser verstehen als die eigenen Freunde. Influencer:innen sind bemerkenswerte Storytellers, die auf einzigartige Weise in der Lage sind, eine Brücke zwischen Brands und Menschen zu bauen und somit starke Beziehungen zu schaffen. Brands haben die Möglichkeit, Influencer:innen auszuwählen, die bereits über ihre Art von Produkt sprechen. Denn erst eine sorgfältige Auswahl führt zu idealen Übereinstimmungen für nahtlose Brand- und Influencer:innen Connections. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den man als Brand zwingend in Betracht ziehen sollte, ist die Zielgruppe der Influencer:innen. Wenn die Zielgruppe einer weiblichen Influencerin zu 80% männlich ist, würde eine Influencer Marketing Kampagne für ein Damenparfüm nicht sinnvoll sein. Wenn die Zielgruppe eines Influencers zu 70% aus Teenagern und Studierenden besteht, würde eine Influencer Marketing Kampagne für eine Designertasche keinen grossen ROI erzielen. Influencer:innen, die keinen Alkohol trinken, würden ein Angebot für eine Bierkampagne nicht annehmen. Die Zielgruppe der Brand sollte so gut wie möglich mit der Zielgruppe der ausgewählten Influencer:innen übereinstimmen. 

Influencer:innen stärken das Vertrauen, indem sie Authentizität im Umgang mit Werbung zeigen

Die dänische Influencerin Kellylouisekilljoy hat das Stigma der Influencer Werbung eingeräumt und ihre Wertschätzung für die positive Aufnahme von Werbung durch ihre Community zum Ausdruck gebracht. «Es macht mich sehr glücklich, denn um weiterhin hauptberuflich Content erstellen zu können, muss ich Werbung mit einbringen… In Dänemark und den anderen nordischen Ländern gibt es keinen Creator Fund. Selbst wenn wir einen hätten, würde er nicht ausreichen, um ein Standard Gehalt zu verdienen, mit dem ich meine Rechnungen bezahlen kann.»

Kelly versprach, dass die Brands, mit denen sie zusammenarbeitet, sorgfältig ausgewählt werden und erklärte: «Mein Ziel ist es, Ads zu machen, die wie mein regulärer Content aussehen und sich auch so anfühlen. Ich möchte nicht, dass du als mein Zuschauer oder meine Zuschauerin das Gefühl hast, dass es Werbeunterbrechungen gibt, wenn du durch meinen Content scrollst.» Ein solch ehrlicher Überblick über ihre Herangehensweise mit Werbungen trägt zur Authentizität bei. In einem Schreiben für MarTech erklärt Kim Davis: «Das wachsende Interesse an Kurzvideos und das Engagement in sozialen Kanälen, die sie hosten … Wenn man das mit der steigenden Bedeutung von Social Commerce und dem Interesse des Publikums auf authentische Inhalte statt Werbung adaptiert, ist es einfach, Influencer Marketing als einen Mainstream Marketingkanal und nicht nur als interessantes Add-on zu sehen.»

Anjas Top 9 Tipps: Worauf Brands bei der Auswahl von Influencer:innen achten sollten

  1. Hauptbotschaft: Was sind die wichtigsten Botschaften der Influencer:innen und stimmen sie mit der Mission und Vision deiner Brand überein?

2. Die Zielgruppe: So offensichtlich dies auch klingt, ist es für den Erfolg der Kampagne entscheidend, dass die Zielgruppen der Influencer:innen und deiner Brand so gut wie möglich übereinstimmen. Schau dir die aktiven Follower:innen genau an und frag die Influencer:innen nach ihren Insights. Achte auch darauf, dass die Standorte der Follower:innen mit den Standorten deiner Zielgruppe übereinstimmen. Es gibt viele tolle Schweizer Influencer:innen, die eine grosse internationale Fangemeinde haben. Wenn du ein Schweizer Unternehmen bist, das seine Produkte nur in der Schweiz verkauft, solltest du unbedingt Influencer:innen mit einer hohen Schweizer Reichweite auswählen.

3. Authentizität: Ein grosser Vorteil, den die Influencer:innen gegenüber klassischen Prominenten haben, ist ihre Authentizität. In den meisten Fällen nutzen Influencer:innen tatsächlich die Produkte der Dienstleistungen, für die sie branded Content erstellen. Mach dir dies zunutze und lass deine Brand mit der entsprechenden Zielgruppe in Verbindung treten

4.Brand fit: Würden Influencer:innen deine Produkte und Dienstleistungen nutzen oder nutzen sie sie bereits? Es muss nicht einmal eine offensichtliche Wahl sein, wie z.B. eine Beauty Influencerin, die für eine Gesichtscreme wirbt. Ein Comedian könnte beispielsweise ebenso an einer Kampagne für die neueste Gesichtscreme mitwirken. Sei mit deinen Ansätzen einzigartig und stelle gleichzeitig sicher, dass die Ziele und Vorgaben immer übereinstimmen.

5. Content und Style: Halte Ausschau nach Influencer:innen, die qualitativ hochwertigen Content veröffentlichen, der auch zur Brand oder der Kampagne passt. Meistens ist die Qualität des Contents besser als die Anzahl der Followers, die ein/eine Influencer:in hat. Du wirst überrascht sein: Wir kennen viele Mikro- und Nano Influencer:innen, die grossartigen brandend Content veröffentlichen, welcher dann in anderen Medien der Brands, z.B. in Newslettern, verwendet wird.

6. Community Engagement: So wichtig wie die Übereinstimmung der Zielgruppe der Influencer:innen mit deiner Brand, so wichtig ist es auch, deine Engagement-Rates zu berücksichtigen. Was nützt es dir, wenn die Zielgruppe der Influencer:innen zwar perfekt zu dir passt, aber nicht sonderlich aktiv ist und daher den brandend Content dieser Influencer:innen vielleicht gar nicht wahrnimmt?

7. KPIs & Statistiken: Bevor Kund:innen Influencer:innen suchen und diese auswählen, sollte man wissen, mit welchen Anforderungen und Erwartungen man an die Influencer:innen geht. Diese müssen klar definiert und vor allem auf das Medium Influencer Marketing abgestimmt sein und nicht einfach aus der klassischen Werbung übernommen werden. Denn beim Influencer Marketing arbeitet man mit Menschen und einer Community, nicht mit Maschinen.

8. Format und Medium: Ist der/die Influencer:in auf den Plattformen vertreten, auf denen deine Brand präsent sein möchte? Ist der/die Influencer:in in der Lage, den gewünschten Content in der richtigen Form zu erstellen? Möchte deine Brand, den durch die Influencer Marketing Kampagne generierten Content in anderen Medien nutzen? Wenn ja, dann sollten die Brands den Influencer:innen entsprechende Anweisungen geben, um so das richtige Format und die richtige Qualität der Bilder/Videos sicherzustellen. Stelle also klar, dass der/die Influencer:in mit dem jeweiligen Format vertraut ist, d.h. erwarte keine hochwertigen und künstlerischen Bilder von Influencer:innen, die hauptsächlich Reels oder TikToks posten und vice versa.

9. Wiedererkennbarkeit (bei grösseren Kampagnen): Wie bereits erwähnt, haben prominente Persönlichkeiten gegenüber vielen Influencer:innen den Vorteil, dass ihre Gesichter von der breiten Masse erkannt werden. Heutzutage sind aber auch viele Makro-Influencer:innen bekannter, haben gar einen Prominentenstatus in ihren Bereichen oder sind multinational bekannt. Mach dir das zunutze und nimm unbedingt auch paar Makro-Influencer:innen in deine Influencer:innen Auswahl auf, die zu deiner Brand passen, um sie schnell und effektiv bekannt zu machen. Makro Influencer:innen haben ihren Erfolg schliesslich nicht ohne Grund erlangt. Auch dank Plattformen wie TikTok, tauchen wöchentlich neue Breakout Stars auf, da viraler Content von den Algorithmen der Plattformen gepusht wird.

FALLSTUDIE: Wohlfühlgeschichten, die im inneren Kreis geteilt werden

Kingfluencers arbeitete an Kampagnen, um für V6-Kaugummi zu werben. Um die einzigartigen Vorteile von V6 für Gesundheit und Wohlbefinden hervorzuheben, wählte das Team Influencer:innen aus, die sich auf Gesundheit, Natur und eine insgesamt positive Einstellung konzentrieren. In einer Kampagne erzählten die Influencer:innen eine Geschichte, in der sie das schönste Kompliment erhalten haben und warum es sie zum Lächeln gebracht hat. Anschliessend ermutigten sie ihre Community, ihre eigenen Geschichten zu teilen und erreichten damit auf Instagram und Facebook eine überdurchschnittlich hohe Engagement-Rate.

Foto: Zoe Torinesi für die V6 Kampagne

Die Zukunft der Werbung

In den letzten Jahren hat es eine deutliche Veränderung bei den Werbemedien gegeben: Die Werbetreibenden investieren weniger in traditionelle Medien und mehr in digitale, insbesondere mobile Medien. Laut dem globalen Halbjahresbericht von GroupM (Juni 2020) werden die Ausgaben für traditionelle Werbeformate voraussichtlich um 20,7 % sinken, während der Marktanteil der digitalen Werbung bis 2024 vermutlich bereits bei 67 % liegen wird.

Während die digitalen und mobilen Werbungen sich stetig weiterentwickeln, haben sich bereits auch neue Formate durchgesetzt. Live-Shopping und Social Selling sind die aktuellen Trendthemen. Wenn du mehr über diese beiden digitalen Werbeformate sowie über andere Prognosen im Bereich Social Media und Influencer Marketing erfahren möchtest, klicke hier, um unseren kostenlosen Trend Guide herunterzuladen.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Ein Blick auf Meta und das Metaverse – Teil 1

Facebook änderte seinen Namen vergangenen Oktober zu Meta. Wenn man diese Neuigkeit hört, könnte man vermuten, dass die Namensänderung ein Versuch ist, den jüngsten Problemen der Plattform zu entgehen, so ein Whistleblower. Natürlich macht eine Namensänderung den Schaden aber nicht ungeschehen. Chriss Ross, Vizepräsident und Analyst bei Gartner, bezeichnete diesen Akt als «klassisches lipstick-on-the-pig Szenario». Ob dies tatsächlich so ist oder nicht, wird die Zukunft zeigen. Eines ist jedenfalls sicher: Hinter dem Metaverse steckt eine Strategie, denn abgesehen von der Namensänderung ist etwas Grosses geplant, was uns noch weiter begleiten wird. 

Das soziale Netzwerk Facebook an sich änderte jedoch nicht seinen Namen. Stattdessen hat lediglich das Unternehmen, welches hinter Facebook Inc. steckt, seinen Namen geändert, um insbesondere die Reichweite ihrer Services besser zu repräsentieren. Facebook CEO Mark Zuckerberg sagte in seiner Grundsatzrede auf dem jährlichen «Connect»-Event des Unternehmens am 28. Oktober: «Von nun an werden wir an erster Stelle das Metaverse sein und erst danach Facebook. Facebook ist eines der meistgenutzten Produkte der Welt. Allerdings umfasst es heute nicht mehr all das, was wir tun. Im Moment ist unsere Brand so eng mit einem spezifischen Produkt verbunden, dass unmöglich alles repräsentiert werden kann, was wir tun.»

Derzeit umfasst Meta Instagram, WhatsApp, Messenger, sowie Online Zahlungs- und Hardware-Unternehmen …

Was also ist das Metaverse?

«Der Begriff Metaverse wurde ursprünglich von dem Science-Fiction Autor Neal Stephenson geprägt, um eine virtuelle Welt zu beschreiben, in die Menschen aus einer dystopischen, realen Welt fliehen.» Das Wort Metaverse «ist bei einigen Venture Capitalists in Silicon Valley populär geworden [und] bezieht sich auf technische Dienstleistungen als virtuelle, miteinander verbundene Welten.»

Wenn man den letzten Spider Man Film gesehen hat, sollte man nicht das Metaverse mit dem Multiversum verwechseln. Sie sind sich insofern ähnlich, da man in beiden Begriffen den Beginn einer Welt zu sehen scheint, in der zwei Realitäten parallel nebeneinander existieren, wobei die eine in der anderen lebt. Hat man den Film nicht gesehen, sollte man vielleicht an Matrix denken. Es fühlt sich ein wenig so an, als würde die Realität mit der Erfindung  des Metaverse eine neue Wendung annehmen, und genau das könnte auch passieren.

Ein Artikel im Meta Newsroom beschreibt das Metaverse als «eine Reihe virtueller Räume, in denen man mit anderen Menschen, die sich nicht im selben physischen Raum wie man selbst befindet, etwas erschaffen und erforschen kann.» The Verge beschreibt das Metaverse als «einen Traum für die Zukunft des Internets und ebenfalls eine nette Art, einige aktuelle Trends in der Online-Infrastruktur, einschliesslich des Wachstums von Echtzeit 3D-Welten, zusammenzufassen.»

Das Wachstum von immersiven Erlebnissen – Mittendrin, statt nur dabei

Über die Entwicklung des Internets schrieb Zuckerberg: «Die nächste Plattform wird noch immersiver sein – ein verankertes Internet, bei dem man mittendrin ist und nicht nur zusieht. Wir nennen dies das Metaverse, in dem kein Produkt unberührt bleiben wird.”

«Die bestimmende Eigenschaft des Metaverse wird ein Gefühl von Präsenz sein – als würde man direkt neben einer anderen Person oder an einem anderen Ort sein. Sich mit einer anderen Person psychisch, aber nicht physisch auf eine sehr realitätsnahe Art zu vernetzen, ist der ultimative Traum von Social Technology. Das ist der Grund, weshalb wir uns darauf konzentrieren, dies zu schaffen.»

Das Schreiben des Gründers enthält einen Link zu einem Film, in dem es darum geht, wie man das Metaverse eines Tages nutzen könnte, einschliesslich der Möglichkeit, sich selbst als Hologramm zu teleportieren.

Das Metaverse wird nicht von einem Unternehmen geschaffen, sondern von mehreren Creators & Developers

Zuckerberg schrieb: «Das Metaverse wird nicht von einem einzigen Unternehmen geschaffen …. Unsere Rolle auf dieser Reise ist es, die Entwicklung der grundlegenden Technologien, sozialen Plattformen und kreativen Tools zu beschleunigen, um das Metaverse zum Leben zu erwecken und diese Technologien durch unsere Social Media Apps mit einzubeziehen.»

Facebook beschäftigt bereits mehr als 10.000 Mitarbeitende, die an Consumer Hardware wie AR-Brillen arbeiten, von denen Zuckerberg glaubt, dass sie irgendwann so präsent sein werden  wie Smartphones. Um ihre Dienste so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen, plant Meta, deren Geräte zum Selbstkostenpreis oder subventioniert zu verkaufen. Meta hat bereits über die Eröffnung physischer Geschäfte diskutiert, um so ihre Virtual Reality(VR)- und Augmented Reality(AR)-Geräte zu präsentieren.

Zuckerberg betonte, dass Datenschutz, Sicherheit, offene Standards und Kompatibilität  vom ersten Tag an in das Metaverse integriert werden müssen. 

Wird Unmittelbarkeit dominieren?

Es ist seltsam, TikTok und Instagram als «traditionelle» oder «alte» Medien zu betrachten. Trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass diese Plattformen in ihren aktuellen Versionen nicht die Unmittelbarkeit des Metaverse bieten. Wird es in Zukunft noch Platz für solche Plattformen geben oder müssen sie Neues bieten? Kann es sein, dass TikTok Videos beinahe schon veraltet sind?

Als erfolgreiche internationale Social-Media-Juggernauten erwarten wir natürlich, dass TikTok relevant bleibt. Die eigentliche Frage ist also, wie sehr sie sich anpassen werden müssen, um ihre Präsenz aufrechtzuerhalten. Mit TikTok’s derzeitigen Vorteilen – wie ihren hohen Einnahmen und einem grossen Publikum – könnte TikTok das Metaverse möglicherweise sogar mit seinen eigenen Services überbieten.

  • Voraussage: TikTok wird zunehmend allumfassende Erlebnisse anbieten und ein starker Konkurrent von Meta bleiben. TikTok wird weder seinen grossen Anteil an der Nutzungszeit, noch seine engagierte Gemeinschaft von Content Creators aufgeben.

Das Bestreben um die Kunden

Während sich das Bestreben weiterhin ändern wird, bleibt der Preis, um den konkurriert wird, derselbe:

Die Aufmerksamkeit der Kunden:innen 

Sowohl Content Creators als auch Brands müssen sich die Aufmerksamkeit der Kunden:innen verdienen und ihr Vertrauen und ihre Zuneigung gewinnen, um diese Aufmerksamkeit auf Dauer zu erhalten. Wenn es dem Metaverse gelingt, einen bedeutenden Teil der Kundenaufmerksamkeit zu gewinnen, dann müssen auch alle anderen Brands in dieser Thematik konkurrieren. 

Werden mindestens AR und VR erforderlich sein, um das Publikum zu gewinnen? Selbst wenn es Raum für verschiedene Plattformen gibt, sollten sie ihre Formel entsprechend anpassen oder ihre eigene Version des Metaverse starten? Werden insbesondere Brands in der Lage sein, weiterhin auf den Social-Media-Plattformen zu werben, wie bisher? 

  • Voraussage: Anstatt, dass eine Plattform die andere dominiert, wird sich das Publikum zunehmend aufteilen. Innerhalb verschiedener enger «Stämme» mag eine bestimmte Plattform am beliebtesten sein – doch die zunehmende Fragmentierung wird trotzdem genügend Raum für den Erfolg mehrerer Plattformen zulassen.

Wer wird “gewinnen und verlieren” [oder wird es Platz für alle geben]?

Die Vorlieben der Konsument:innen ändern sich im Laufe der Zeit, und wer dies falsch angeht, verliert wichtigen Boden und muss mit schwindenden Publikumszahlen rechnen. Während sich das Bestreben und die Konkurrenz verlagert, wird es sich auch erweitern. Neue Social-Media-Formate werden neue Zielgruppen erschliessen. 

Aber natürlich wird es auch zu gewissen Spannungen im bestehenden Publikum kommen. 

  • Voraussage: Einige werden verlieren. Es mag Platz für alle geben, aber nur diejenigen, die sich anpassen und weiterhin Content und Erlebnisse anbieten, welche sich deren Publikum wünscht, werden überleben.

Die Definition von Social Media Engagement überdenken

Derzeit werden die Engagement-Raten anhand von Interaktionen wie Likes und Kommentaren gemessen. Das Metaverse wird diese Metriken jedoch zwangsläufig verändern. Das Metaverse ermöglicht andere Arten des Engagements, die sensorischer und intensiver sind. Unsere gesamte Vorstellung von der Messung von Social-Media-Aktivitäten, Engagement und Erfolg muss neu überdacht werden.

  • Voraussage: Es besteht kein Zweifel daran, dass die Erfolgsmessung in den sozialen Medien komplexer und schwieriger sein wird. Diese Komplexität wird dazu führen, dass Brands zunehmend auf Agenturen zurückgreifen und alle Akteure auf robuste SaaS-Analyse-Plattformen (Software-as-a-Service) setzen werden. DIY-Tabellen werden hier nicht mehr ausreichen.

Die wachsende Spaltung 

Die Spaltung zwischen dem Metaverse und anderen Plattformen wird ein viel grösserer Unterschied sein als die derzeitigen Unterschiede zwischen Facebook, Instagram und TikTok. In Teil 2 und 3 werden wir untersuchen, was dies für die Social-Media-Landschaft und das Influencer-Marketing allumfassend bedeuten wird. Vor allem, welche Auswirkungen dies für die verschiedenen Akteure wie Brands, Influencer:innen und Konsument:innen haben könnte.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Social Media Marketing Agenturen in der Schweiz: Verzeichnis 2022

Es gibt eine Vielzahl an Social Media Marketing Agenturen, doch welche ist die richtige für dein Unternehmen?

Inhaltsverzeichnis:

  • Schweizer Social Media Marketing Agenturen
  • Influencer Marketing Agenturen in der Schweiz
  • Instagram Marketing Agenturen in der Schweiz
  • TikTok Marketing Agenturen in der Schweiz
  • Facebook Marketing Agenturen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es eine Reihe an Social Media Marketing Agenturen – es kann somit schwierig sein, herauszufinden, welche für dein Unternehmen genau die Richtige ist. Schliesslich willst du die richtige Agentur beauftragen, die dir genau die Ergebnisse liefern kann, die du dir wünscht.

Auch wenn verschiedene Agenturen ähnliche Kompetenzen zu haben scheinen, gibt es viele andere wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Social Media Marketing Agentur, wie zum Beispiel die Chemie und die Qualität der Kommunikation.

Bietet Kingfluencers nicht die gleichen Dienstleistungen an? Macht es Sinn, andere Agenturen hier aufzuführen?

Ja, das tun wir! Aber natürlich gibt es auch andere Spezialist:innen, die dir helfen können. Die Wahl einer Agentur ist eine wichtige Entscheidung, und wir möchten, dass du so gut wie möglich informiert bist, bevor du sie triffst. Deshalb haben wir die bekanntesten Social Media Agenturen der Schweiz zusammengestellt, um dir einen besseren Überblick über die Schweizer Social Media Marketing Landschaft zu verschaffen.

Sollten wir eine Agentur übersehen haben, die auf diese Liste gehört, wende dich bitte an uns.

Zusammenarbeit mit einer Schweizer Social Media Marketing Agentur

Wenn du eine Agentur suchst, tauchen vielleicht Fragen auf, wie zum Beispiel:

Woher weiss man, ob eine Social Media Marketing Agentur gut ist?

Eine gute Agentur ist in der Lage, eine Social Media Marketingstrategie zu entwickeln, die genau auf deine Bedürfnisse und Ziele zugeschnitten ist. Du kannst dies erreichen, indem du dein Unternehmen und deine Branche eingehend analysierst und auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse optimale Social Media Marketing Kampagnen entwickelst.

Da dein Unternehmen – jedes Unternehmen – ein Sonderfall ist, wird eine Cookie-Cutter-Strategie im Social Media Marketing nicht gut funktionieren. Die Strategie muss speziell auf dein Unternehmen und deine Ziele zugeschnitten sein.

Wie arbeitet man mit einer Social Media Marketing Agentur zusammen?

Die Agentur lässt dir die Wahl zwischen organischen und bezahlten Strategien – oder einer Kombination aus beidem. Sie erstellen, planen und veröffentlichen für dein Unternehmen, relevanten und ansprechenden Content.

Anschliessend analysieren sie die durch die Marketingkampagne die generierten Kennzahlen, einschliesslich des ROI, und erstellen Berichte – sowohl für die interne Überprüfung als auch für dich, als Kunde/in.

Eine Agentur kümmert sich um das Wachstum, die Verwaltung und die Interaktion mit deiner Follower-Community und kann über Social Media Messaging Kanäle sogar in die Rolle des Kundenservice schlüpfen.

Wie findest du die perfekte Social Media Agentur für dein Unternehmen?

Prüfe zunächst, ob die Agentur genau die Art von Social Media Dienstleistungen anbietet, die du in Anspruch nehmen möchtest, und ob du damit nachweislich erfolgreich sein kannst. Wenn du ausserdem deine Ziele kennst und der Agentur mitteilst, kannst du schnell herausfinden, ob sie für dich geeignet ist.

Nachfolgend findest du eine Liste der bekanntesten Social Media Marketing Agenturen in der Schweiz:

Wenn es dein Ziel ist, deine Sichtbarkeit auf Social Media zu erhöhen, solltest du die professionelle Unterstützung einer Agentur in Betracht ziehen.

Influencer Marketing Agenturen in der Schweiz

Mit dem Wachstum des Influencer Marketing Sektors haben sich auch in der Schweiz einige Agenturen auf Influencer Marketing Dienstleistungen spezialisiert.

Der Vorteil der Zusammenarbeit mit einer Agentur für dein Influencer Marketing liegt darin, dass du dich auf das etablierte Netzwerk der Agentur aus geprüften Social Media Influencer:innen und deren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit ihnen stützen kannst. Agenturen haben Zugang zu den besten Talenten und haben bereits Arbeitsbeziehungen aufgebaut.

Sie bieten verschiedene Arten von Kampagnen an – je nachdem, welche Art von Geschäft du betreibst, wen du erreichen willst und welche Botschaft du vermitteln möchtest.

Sie werden dafür sorgen, dass du die richtigen Influencer:innen einsetzt, die für dein Unternehmen sinnvoll sind. Es ist wichtig, mit jemandem zu arbeiten, der deine Brand und das, wofür sie steht, angemessen repräsentiert.

Der grösste Vorteil der Zusammenarbeit mit Influencer:innen ist, dass sie authentische Geschichten erzählen können, die ihre Zielgruppe auf einer persönlicheren Ebene ansprechen. Ihre Followers tauschen sich gerne mit Influencer:innen aus, weil sie sich mit ihnen identifizieren können und daher ihrem Urteilsvermögen vertrauen.

Die Menschen folgen viel eher der Empfehlung eines Mikro Influencers als der Verkaufsmasche einer Brand oder einer normalen Werbung. Es fühlt sich an, als würden sie dem Rat eines Freundes folgen.

Die besten Influencer Marketing Agenturen in der Schweiz sind:

Die Zusammenarbeit mit einer Agentur erhöht deine Erfolgschancen bei der Zusammenarbeit mit Influencer:innen zur Steigerung der Brand Awareness und erleichtert den Prozess.

Instagram Marketing Agenturen in der Schweiz

Instagram ist eine der Social Media Plattformen mit den höchsten Engagement Raten. Die meisten Nutzer:innen loggen sich nicht nur täglich ein, sondern beschäftigen sich auch bereitwillig mit Content von Unternehmen, wenn diese gut gemacht sind.

Wenn du eine Agentur für Social Media Marketing beauftragst, die weiss, wie man grossartige Instagram Kampagnen erstellt, die auf dein Unternehmen zugeschnitten sind, kannst du viel Zeit sparen. Du kannst dich auf andere Aspekte deines Unternehmens konzentrieren, während die Agentur ihre Marketingkampagnen für dich durchführt.

Wenn sie Expert:innen auf deinem Gebiet sind, werden sie Strategien und Taktiken anwenden, die deine Präsenz auf Social Media effektiv ausbauen und das allgemeine Engagement für deine Brand steigern.

Die erhöhte Anzahl von Berührungspunkten, die durch gutes Instagram Marketing generiert wird, kann zu Geschäftswachstum führen.

Zu den Aufgaben der Agentur gehört auch die Engagement Analyse der Users mit deinem Account, um den passenden Content für dein Publikum zu erstellen und möglicherweise bezahlte Werbekampagnen durchzuführen. Du solltest die Kampagnenleistung überwachen und bereit sein, deine Strategie bei Bedarf anzupassen.

Wenn du eine Agentur für Instagram Marketing beauftragst, vergewissere dich stets, dass sie über ein Portfolio erfolgreicher vergangener Kampagnen verfügt.

In der Schweiz gibt es viele Agenturen, die Instagram Marketing Dienstleistungen anbieten. Nachfolgend haben wir die relevantesten zusammengestellt:

Du möchtest eine professionelle Instagram Marketingkampagne erstellen lassen? Dann wende dich an eine dieser Agenturen.

TikTok Marketing Agenturen in der Schweiz

Nur wenige Schweizer Social Media Marketing Agenturen bieten explizit TikTok Marketing Dienstleistungen an.

TikTok ist in den letzten Jahren schnell gewachsen und gilt als eine der besten Marketingplattformen für ein jüngeres Publikum. 25 % der Nutzer:innen sind in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen und 22 % in der Gruppe der 20- bis 29-Jährigen.

Wenn dein Unternehmen auf diese Zielgruppe abzielt, könnte eine TikTok-Marketingkampagne eine gute Idee sein, um vom wachsenden internationalen Datenverkehr von TikTok zu profitieren.

Weitere Vorteile der Bewerbung deines Unternehmens auf dieser jungen Plattform sind die verschiedenen Anzeigenformate, die beträchtliche Reichweite, die dein Content erzielen kann, und die vielen beliebten Influencer:innen, mit denen du zusammenarbeiten kannst.

Viele deiner Konkurrent:innen sind vielleicht noch nicht auf TikTok. Dies könnte eine Gelegenheit für dich sein, ein Vorreiter zu werden und neue Märkte zu erobern, die deine Konkurrenz vernachlässigt hat.

Eine Social Media Marketing Agentur kann dir helfen, Content zu erstellen, der zur TikTok-Kultur passt – Content, der Spass macht, kreativ ist und virales Potenzial hat. Es ist sinnvoll, eine Agentur zu beauftragen, die nachweislich erfolgreiche Kampagnen auf dieser Plattform durchgeführt hat, da sie in Bezug auf Demografie, Nutzerverhalten und Content Format immer noch ziemlich einzigartig ist.

Mit der richtigen Strategie können sie dir helfen, deine Brand bekannter zu machen, engagierte Followers zu gewinnen und deine Produkte oder Dienstleistungen geschickt zu bewerben und zu verkaufen. Durch die Nutzung der TikTok-Analytik stellst du sicher, dass die Kampagne ihr Ziel erreicht.

Wir haben Agenturen in der Schweiz recherchiert, die gezielt Social Media Marketing Dienstleistungen auf TikTok anbieten:

Um deinen Erfolg zu sichern, solltest du mit jemandem zusammenarbeiten, der nachweisliche Ergebnisse auf der Plattform erzielt hat.

Facebook Marketing Agenturen in der Schweiz

Mit einer Präsenz auf Facebook kann dein Unternehmen ein sehr grosses und vielfältiges Publikum erreichen. Die Users Base umfasst alle demografischen Gruppen, hat aber mehr ältere Users als andere Plattformen. Es ist auch die Social Media Plattform mit den wohlhabendsten Usern.

Die Möglichkeiten, dein Publikum zu erreichen, sind zahlreich. Facebook erlaubt gesponserte Beiträge und viele Werbeoptionen. Eine der wichtigsten Funktionen sind die Möglichkeiten, bestimmte demografische und sogar psychografische Zielgruppen anzusprechen. Potenzielle Kund:innen können nach ihren Vorlieben, Hobbys und Eigenschaften angesprochen werden.

Eine Facebook Marketing Agentur kann diese Tools nutzen, um Ihre besten potenziellen Kund:innen anzusprechen und sie auf die Website deines Unternehmens zu leiten. Sie können auch mit den Followers deiner Brand in Kontakt treten und in die zahlreiche Analyseberichte von Facebook eintauchen, um deine Kampagnen zu optimieren.

Diese Agenturen bieten Facebook Marketing Dienstleistungen in der Schweiz an:

Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du für deine Facebook Marketing Kampagnen mit einer etablierten Agentur zusammenarbeitest.

Fazit zur Schweizer Social Media Marketing Agenturlandschaft

Mit etwas Recherche kannst du die richtige Social Media Marketing Agentur für dein Unternehmen finden. Wir hoffen, dir mit diesem Artikel einen guten Überblick über die bekanntesten Social Media Agenturen in der Schweiz und deren Dienstleistungen gegeben zu haben.

Besuche unseren Blog und folge Kingfluencers für unsere nächsten Artikel.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Im Influencer Marketing ist grösser nicht unbedingt gleich besser

Die Followeranzahl von Influencer:innen reicht von Nischen mit einer relativ kleinen Community, bis hin zu Makros mit grosser Reichweite. Influencer:innen mit unterschiedlichen Community Grössen bieten verschiedene Vorteile. Zudem gibt es klare Gründe, warum deine Brand eine gesunde Mischung aus Influencer:innen, einschliesslich Nischen Influencer:innen, in Betracht ziehen sollte.

Wähle die richtigen Influencer:innen, um dein Ziel zu erreichen

Es mag verlockend sein zu denken: «Je grösser die Followeranzahl, desto besser.» Viele Brands zahlen ungeheuer hohe Gebühren, um vor Millionen von Zuschauenden zu werben, beispielsweise während der Fussballwelt- und der Europameisterschaft. Aber auch Nischen Influencer:innen wie z.B. Nischenpublikationen und -veranstaltungen, bieten für Brands einen hervorragenden Mehrwert.   

Die Realität des Influencer Marketings (IM) ist, dass die Grösse der Followeranzahl nur einer von vielen Faktoren ist, welche berücksichtigt werden sollten. Das wichtigste ist Influencer:innen auszuwählen, welche am besten zu deiner Brand, deinen Werten und den Zielen deiner Kampagne passen.

Von der Grösse bis hin zur Verbindung

Der Einfachheit halber können Influencer:innen nach der Gesamtzahl ihrer Follower:innen kategorisiert werden. Obwohl dies der einfachste Weg ist, um Klassifizierungen und Selektionen zu erstellen, unterscheiden sich Influencer:innen in vielen weiteren Aspekten, welche zu beachten gelten. Auch wie man die Grösse der Audience kategorisiert, ist von Land zu Land unterschiedlich. Was in Deutschland oder Grossbritannien als mittelgrosse/r Influencer:in gilt, würde in der Schweiz angesichts der unterschiedlichen Grösse des Gesamtmarktes wahrscheinlich als Makro Influencer:in angesehen werden. Grösse ist also relativ, wenn es um Influencer Marketing geht. Das aber ist nicht der Hauptpunkt, wo die wichtigste Abwägung stattfindet. Das Schlüsselwort ist Engagement. Oft haben die Nano- und Mikro Influencer:innen eine engere Verbindung zu ihrer Community, was sich dementsprechend auch in einem höheren Community Engagement zeigt.

Schweizer Makro Influencer:innen mit mehr als 100.000 Follower:innen bieten eine grosse Reichweite und Bekanntheit. Die Zusammenarbeit mit Influencer:innen mit weniger Followers, kann zum Beispiel den Fokus und die Verbindung zur Community viel intensiver erhöhen als grosse Influencer:innen – Beziehungen zur Community spiegeln sich in einer hohen Engagement-Rate wider.

Die Zusammenarbeit mit Nischen Influencer:innen ermöglicht deiner Brand ein hohes Mass an Targeting. Kelly Ehlers, Mitglied des Forbes Councils, schrieb: «Ein/e Mikro-Influencer:in bedient sich eher einem Nischenpublikum und kann für deine Brand von Vorteil sein, da er die intensive Beziehung zu einer kleinen Teilmenge einer an deinem Unternehmen interessierten Zielgruppe hat» In einigen Fällen sind Nischen-Influencer:innen notwendig, um dein Zielpublikum richtig zu erreichen, wie z.B. mit Schweizer Brands, die nur französischsprachige Schweizer:innen ansprechen.

Vor- und Nachteile von Makro Influencer:innen

Natürlich kann die Zusammenarbeit mit Makro-Influencer:innen deine Reichweite erhöhen, allerdings auch zu höheren Gesamtkosten. Mit höheren Gesamtkosten, kann man Millionen von Menschen erreichen und daher einen niedrigeren Cost per Mille (CPM) erzielen. Da Makro-Influencer:innen sehr gefragt sind, haben sie dementsprechend auch weniger freie Kapazitäten. Sie sind weniger in der Lage flexibel zu sein und Kampagnen sofort wahrzunehmen, so dass eine Vorausplanung hier das A und O ist.

Auf der anderen Seite sind die Kosten pro Engagement (CPE) bei Nischen-Influencer:innen tendenziell niedriger. Die Engagement-Raten sind oft höher als bei Makro-Influencer:innen, was sie zu einer kosteneffizienteren Strategie zur Generierung von Engagement macht. Mikro-Influencer:innen haben in der Regel eine engere Verbindung zu ihrer Community, was zu einem höheren Engagement und damit zu einem insgesamt niedrigeren CPE führt.

Beide Attribute können von Vorteil sein. Brands müssen demnach ihre eigene Strategie entwickeln, um ein Gleichgewicht zu erreichen, das zu jeder einzelnen Kampagne passt. Schliesslich wollen alle Influencer:innen ihre Community schützen und dies erfordert eine Begrenzung an bezahlter Werbung, um somit Authentizität bewahren zu können und nicht für Überflut an Werbungen zu sorgen.  

Fokus auf gezieltes Engagement

Ähnlich wie beim Veranstalten einer kleineren Party bei jemandem zu Hause, haben Influencer:innen mit weniger Followers ein höheres Mass an Engagement. Sie können eher auf die Vorlieben ihrer Community eingehen und sich an Diskussionen mit einer höheren Anzahl an Menschen beteiligen. Dieses höhere Mass an Engagement fördert die Loyalität und führt dazu, dass das Publikum die Ratschläge der Influencer:innen eher in Betracht zieht. Laut Social Bakers, «weisen Mikro Influencer:innen im Vergleich zu Makro-Influencer:innen eine bis zu 60% höhere Engagement-Rate auf.»

Nischen Influencer:innen gelten als Expert:innen in ihren spezifischen Nischen und profitieren von hohem Vertrauen und Respekt ihrer Follower:innen. Nachdem sie das Vertrauen und die Bindung zu ihren Follower:innen aufgebaut haben, können sie eine persönliche Note hinzufügen. Eau Thermale Avène arbeitete beispielsweise mit Kingfluencers an einer Kampagne, in der Influencer:innen erzählten, was sie ihrem Jüngeren Ich sagen würden. Die Kampagne, die für die PhysioLift Anti-Age Produkte warb, umfasste 13 Mikro-, 5 Mid-Tier- und 2 Makro Influencer:innen, die auf Instagram und Facebook Content veröffentlichten. Die Impressions-Rate war 40% höher als prognostiziert, mit einem 74% höheren Engagement und einer Gesamt Engagement Rate von 3,4%, war die Kampagne sehr erfolgreich. Influencerin Valentine sagte: «Mir gefiel die Idee, meinem jüngeren Ich Ratschläge zu geben! Ich denke, dass es sehr persönlich war und das meine Followers es lieben, wenn ich vertrauter zu ihnen spreche.»

Der Wert von Nano Influencer:innen im Erstellen von Content mit einem persönlichen Touch

Während Influencer:innen ein effektives Mittel sind, um mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten, können sie auch ihr Fachwissen einbringen – mit dir zusammenarbeiten und kreative Kampagnenideen entwickeln. Die meisten Influencer:innen haben einen Beruf mit einem hohen Mass an Fachwissen. Als Fachexpert:innen können sie deiner Brand dazu verhelfen, kreativer zu sein und frische, kreative Ideen einzubringen.

Nano- und Mikro-Influencer:innen haben nicht die Reichweite, um das Massenbewusstsein zu fördern, wie es Makro-Influencer:innen tun. Trotzdem sind sie besonders effektiv darin, Content in ihrem eigenen spezifischen Stil und mit viel Liebe zum Detail zu erstellen. Aufgrund ihres hohen Engagements sind Nano-Influencer:innen sehr gut darin Content zu produzieren, welches bei ihrem Publikum Anklang findet.

In den schwierigsten Momenten der Pandemie wollte Sunrise, das grösste, nicht staatlich kontrollierte Telekommunikationsunternehmen in der Schweiz, Positivität verbreiten und die Menschen dazu inspirieren, in die Zukunft zu blicken. In Zusammenarbeit mit Kingfluencers lancierte Sunrise eine Kampagne mit 5 Influencer:innen: 1 Mikro, zwei kleinere und zwei Makro-Influencer:innen. Die Impressions-Rate war 129% höher als prognostiziert. Die Kampagne zählte 1’276 Link-Klicks und 3’215 Stickers-Taps.

Beachte die Unterschiede zwischen den jeweilligen Plattformen

Influencer:innen konzentrieren sich im Allgemeinen auf einen bestimmten Bereich. Nischen-Influencer:innen hingegen haben oft einen engeren Fokus. Viele Influencer:innen konzentrieren sich beispielsweise auf Reisen und Beauty, doch Nischen Influencer:innen legen ihren Fokus dann zum Beispiel auf das Reisen mit Kindern oder auf ihr natürliches Haar legen. Gerade Instagram Influencer:innen haben oft einen speziellen Fokus. Auf TikTok sind die Grenzen jedoch fliessender und so stellt Comedy einen wichtigen Faktor dar. Während diejenigen, die auf Instagram Beauty-Influencer:innen folgen und üblicherweise keinen Humor erwarten, ist auf TikTok ein humorvoller Ansatz bei einer ganzen Reihe von Themen üblich.

TikTok’s einzigartiger Ansatz für die Feeds der Nutzer:innen

Die Algorithmen von TikTok unterscheiden sich stark von Facebook, Instagram und YouTube. Wenn Nutzer:innen die App öffnen, zeigt der «For-You»-Feed von TikTok Videos an, die auf deine eigenen individuellen Interessen zugeschnitten sind. Im Juni 2020 erläuterte TikTok detailliert die Faktoren, die zum «For-You»-Feed beitragen, sowie was sie tun, um sicherzustellen, dass das System keine homogenen Filterblasen erzeugt. Die App berücksichtigt Videos, die man mag oder teilt, Kommentare, die man auf Posts hinterlässt, Content den man erstellt, sowie den Fakt, wenn man sich ein längeres Video von Anfang bis Ende anschaut. 

TikTok erklärt: «Es kann daher vorkommen, dass du in deinem Feed auf ein Video stösst, das nicht zu deinen Interessen zu passen scheint oder eine grosse Anzahl an Likes hat. Das ist eine wichtige und beabsichtigte Komponente unseres Empfehlungsansatzes: Eine Vielfalt an Videos in deinem «For-You»-Feed gibt dir zusätzliche Möglichkeiten über neue Content-Kategorien zu stolpern, neue Creators zu entdecken und neue Perspektiven und Ideen zu erleben, während du durch deinen Feed scrollst.»

Dieses eher auf Entdeckungen basierte Ansatz bedeutet, dass TikTok-Posts von Nischen-Influencer:innen die Möglichkeit haben, viral zu gehen.

Influencer:innen jeder Grösse können deiner Brand auf vielfältige Weise zugutekommen. Das Wichtigste ist, Influencer:innen auszuwählen, die gut zu deiner Brand passen und dir helfen können bestimmte Kampagnenziele zu erreichen. Wende dich an Kingfluencers, wenn du Hilfe bei der Festlegung von Kampagnenzielen benötigst und auf der Suche nach den besten Matches bzgl. Influencer Marketing  und TikTok-Services bist.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Wie du die richtige Influencer Marketing Agentur im Jahr 2022 auswählst

So wählst du die richtige Influencer Marketing Agentur im Jahr 2022

Du hast dich also dazu entschieden, Influencer Marketing zu nutzen, um dein Unternehmen auszubauen, und möchtest dabei von einer Agentur unterstützt werden. Influencer Marketing ist eine kluge Entscheidung. 89 % der Unternehmen geben an, dass ihr ROI durch Influencer Marketing besser oder vergleichbar mit dem anderer Marketingkanäle ist.

Die richtige Agentur kann dir mit Influencer Marketing sicherlich beeindruckende Ergebnisse liefern. Heute, im Jahr 2022, gibt es zahlreiche Agenturen, aus denen du auswählen kannst. Alle versprechen, die perfekte Lösung für dich bereit zu halten. Viele behaupten, dass sie dir helfen können, deine Ziele zu erreichen – garantiert!

Leider ist es nicht ganz so einfach. Nicht jede Agentur ist gleichermassen professionell und wirkungsvoll. Selbst diejenigen, die hervorragend sind, könnten aus verschiedenen Gründen nicht für dein Unternehmen geeignet sein.

Warnsignale oder sogenannte “Red Flags” bei Influencer Marketing Agenturen 

Keine Brand möchte mit Dienstleistenden wie Agenturen zusammenarbeiten, die nicht in der Lage sind, positive Ergebnisse zu erzielen. Natürlich möchtest du es nicht riskieren, Kampagnen zu starten, die nicht durch ein bewährtes Verfahren unterstützt werden und ein hohes Risiko des Scheiterns aufweisen.

Wenn sich eine Agentur mehr auf ihre eigenen Einnahmequellen konzentriert, als die Bedürfnisse deines Unternehmens zu verstehen, könnten die Kampagnen, die sie für dich durchführen, ins Stocken geraten.

Ein weiterer Punkt, den man berücksichtigen sollte, ist die Chemie. Wenn die Zusammenarbeit mit der Agentur von Unannehmlichkeiten geprägt ist, könntest du am Ende sehr frustriert sein. Du möchtest mit Menschen zusammenarbeiten, die offen sind, die sich kümmern und mit denen du jederzeit sprechen und dich mit deinen Anliegen an sie wenden kannst.

Ebenso wenig möchtest du mit jemandem zusammenarbeiten, der nicht die neueste Technologie verwendet und nicht in der Lage ist, alle Analysen zu erfassen, die für die Durchführung wirkungsvoller Social Media Marketing Kampagnen erforderlich sind.

Wenn du eine Influencer Marketing Agentur beauftragst, tätigst du schliesslich eine Investition, die sich auszahlen soll – du möchtest kein Geld und keine Zeit für etwas vergeuden, das am Ende unwirksam ist. Erfahre hier mehr über wirkungsvolle Influencer Marketing Kampagnen.

Es lohnt sich, sich im Vorfeld die Mühe zu machen, Influencer Marketing Agenturen zu bewerten, damit du unter den qualitativ hochwertigen Agenturen genau die richtige für dich und deine Brand auswählen kannst.

Wir haben diesen Leitfaden erstellt, um dir dabei zu helfen, Rückschläge zu vermeiden und die richtige Wahl zu treffen, die Influencer Marketing für dein Unternehmen erzielen kann. 

Lass uns nun ins Thema eintauchen. 

1. Werde dir bewusst, was du genau von ihnen brauchst

Wenn du weisst, wonach du suchst, steigt die Chance, es zu finden, erheblich. Dieses Sprichwort gilt auch für Influencer Marketing Agenturen!

Jede Influencer Marketing Agentur hat unterschiedliche Spezialisierungen, sowie Anforderungen zu Budget- und Projektgrössen. Genau aus diesem Grund solltest du deine Marketingziele und die Ziele, die du gemeinsam mit der Agentur erreichen willst, kennen.

Sobald du deine Ziele definiert hast, kannst du die Agenturen anhand dieses Rahmens bewerten und sehen, wie gut sie deine Kriterien erfüllen, um sie entsprechend einzustufen.

Die richtige Agentur wird dir auch genau zeigen können, wie sie dir helfen kann, deine Ziele überzeugend zu erreichen. Hier findest du praktische Tipps von Universal, wie Influencer Marketing funktioniert.

2. Lerne das Team kennen

Du kannst mehr über das Team eines Unternehmens erfahren, indem du dir den Teambereich auf den Websites der Agenturen anschaust und die Mitarbeitenden der Agenturen auf LinkedIn suchst.

Während des Beratungsgesprächs kannst du fragen, wer genau an deinem Projekt arbeiten wird.

Haben sie die nötige Erfahrung? Und die «soziale Kompetenz»?

Suche nach Teammitgliedern, die über einschlägige Erfahrungen mit der Durchführung der von dir gewünschten Influencer Marketing Kampagnen verfügen. Das Ziel ist es, eine Agentur zu finden, deren Team sowohl qualifiziert als auch angenehm in der Zusammenarbeit ist – das schliesst auch den menschlichen Aspekt der Beziehung ein.

3. Untersuche den Prozess

Als nächstes solltest du genau prüfen, wie die Influencer Marketing Agentur, welche du suchst, ihre Arbeit ausführt. Ihre Herangehensweise an jedes neue Projekt wird dir viel darüber verraten, wie erfolgreich sie sein werden, wenn sie für deine Brand arbeiten.

Wie bewerten sie ein Projekt?

Finde heraus, wie die Agentur das Projekt eines neuen Kunden oder einer neuen Kundin behandelt. Achte darauf, dass du eine Strategie erhältst, die speziell auf deine Brand zugeschnitten ist. Eine gute Agentur sollte kreativ sein, wenn es darum geht, ihren Prozess sinnvoll an dich anzupassen. 

Wie werden sie zur Rechenschaft gezogen?

Eine wichtige Information zu wissen ist, ob die Agentur dein Projekt von erfahrenen Fachleuten beaufsichtigen lässt. Es ist in Ordnung, wenn auch einige neuere Mitarbeitende an deiner Kampagne arbeiten – solange sie von den erfahreneren Mitarbeitenden überprüft werden.

Wann und wie lange stehen sie dir pro Woche zur Verfügung?

Ausserdem sollten sie für dich erreichbar sein und dir gegenüber direkt Rechenschaft ablegen. Das bedeutet, dass du sie leicht erreichen kannst und dass in ihrem Zeitplan immer Platz ist, um mit dir zu sprechen.

Sind sie bereit, diese Informationen mit dir zu teilen? Sind sie in der Lage, ihr Verfahren auf deine Bedürfnisse abzustimmen?

Wenn eine Agentur sehr intransparent ist, wie die Zusammenarbeit aussehen sollte, könnte das ein Warnsignal sein. Es bedeutet wahrscheinlich, dass sie – trotz ihrer Versprechen – nicht in der Lage sein wird, deine individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen und eine Strategie zu entwickeln, die dir tatsächlich Ergebnisse liefert.

4. Studiere ihre Strategien

Die besten Influencer Marketing Agenturen verwenden Strategien, die funktionieren.

Was bedeutet das?
Planen sie auf lange Sicht?

Ja, eine einmalige Influencer Marketing Initiative kann wirkungsvoll sein. Aber die besten Agenturen sind auch auf langfristige Kampagnen spezialisiert, die deine Brand auf die nächste Ebene bringen und dafür sorgen, dass sie dort nachhaltig bleibt. Das hängt natürlich von deinen Zielen und deinem Budget ab.

Markenstrateg:innen, die Erfahrung mit der Entwicklung umfassenderer Strategien haben, berücksichtigen immer die langfristigen Auswirkungen einer Kampagne, an der sie beteiligt sind, was definitiv einen Pluspunkt darstellt.

Berücksichtigen sie das Gesamtbild oder wird deine Kampagne isoliert funktionieren?

Influencer Marketing sollte keine isolierte Massnahme sein. Social Media Touchpoints sollten zu konkreten Aktionen im Rahmen deiner Kampagne führen.

Ein ganzheitlicher oder integrierter Ansatz ist entscheidend und isolierten Strategien weit überlegen.

Verpflichtet sich die betreffende Influencer Marketing Agentur, verschiedene Kanäle und Marketingstrategien zu kombinieren, um dich optimal zu unterstützen, oder wird ein solcher Ansatz nicht erwähnt? Erfahre mehr über Kingfluencers Fokus auf ganzheitliches, Omnichannel Storytelling.

Sind sie kreativ, trendbewusst und vielseitig in ihren Taktiken? 

Influencer Marketing entwickelt sich schnell weiter. Ständig tauchen neue Trends auf. Wer in diesem Bereich tätig ist, muss äusserst kreativ und anpassungsfähig sein. Die besten Agenturen zeigen, dass sie aus diesen Trends Kapital schlagen können, und finden immer die richtigen Botschaften und Kampagnen, die in die Zeit passen. Ständige Neuerfindung ist das A und O im Influencer Marketing.

Du kannst feststellen, welche Agentur diese Qualitäten besitzt, indem du ihre Marketingmaterialien liest, ihre Geschichte sowie ihr Portfolio anschaust. Die besten Influencer Marketing Agenturen schaffen beispielsweise Influencer Partnerschaften, die noch interaktiver und kollaborativer sind als typischer Social Media Content – sie ermutigen das Publikum, sich auf neue und unterhaltsame Weise zu beteiligen.

Nutzen sie die Macht des Storytellings mit voller Wirkung?

Auch dies lässt sich daran erkennen, wie eine Influencer Marketing Agentur über ihre Arbeit spricht. Verstehen sie die entscheidende Bedeutung von gutem, kreativem Storytelling?

Effektives Influencer Marketing weckt die richtigen Emotionen und schafft eine besondere Verbindung zum Publikum, was am besten durch das Erzählen fesselnder Geschichten gelingt. Um dies zu erreichen, muss der für dich produzierte Content sowohl kreativ als auch authentisch sein – ohne im Geringsten unaufrichtig zu wirken. Die richtige Influencer Marketing Agentur tut genau das und schafft eine wertvolle Gelegenheit für deine Brand, mit einem engagierten Publikum in Verbindung gebracht zu werden, was zu dem Ergebnis führt, das du anstrebst.

5. Überprüfe ihre Technologie

Wie sieht ihr Kampagnenmanagement aus?

Eine Kampagne für dich zu starten ist eine Sache – sie erfolgreich zu verwalten eine andere. Prüfe, wie die betreffende Agentur dein Projekt verwalten wird. Wenn sie es richtig macht, wird sie hochentwickelte Technologie einsetzen, um mit deiner Influencer Kampagne Schritt zu halten und sie zu verwalten.

Sie sollten über die neuesten Technologien, bewährten Verfahren und besten Praktiken verfügen. Agenturen für digitales Marketing müssen mit der neuesten Software vertraut sein, denn diese Tools sind nützlich, um durch tiefe Einblicke schnellere Ergebnisse zu erzielen. Bei Kingfluencers nutzen wir nicht nur die neuesten Apps wie Upfluence, Modash oder Creator IQ, sondern haben auch eigens entwickelte Tools für die Influencer-Recherche und das Sourcing, über das Kampagnen-Reporting bis hin zur ROI-Vorhersage. Dank des Vorteils, dass unser System auf Datenwahrheit basiert – z.B. durch die Erstellung von automatisierten Briefings und Analysen – teilen und erhalten sowohl Influencer:innen als auch Kunden Insights, so dass jeder Prozess und jeder entscheidende Schritt innerhalb unseres Systems auf der Grundlage einbezogener Echtzeitdaten stattfindet.

Sind sie leistungsorientiert?

Das bedeutet, dass sie auf die richtigen Metriken achten und diese verfolgen – und über Prozesse und Strategien verfügen, um aus diesen Analysen zu lernen und ihre Erkenntnisse zur Anpassung und Verbesserung deiner Initiative zu nutzen.

Die Vertrautheit mit anderen Datenquellen und kreativen Tools von Drittanbietern ist hilfreich. Letztlich verhilft dies deiner Brand durch bessere Kampagnen an Popularität zu gewinnen – sowohl in Bezug auf Kreativität als auch auf Effektivität.

6. Erfahre mehr über ihr Netzwerk an Influencer:innen

Abgesehen von Technologie, Team und Taktik kann die Art der Influencer:innen, mit denen du am Ende zusammenarbeitest, ausschlaggebend für deine Influencer Marketing Kampagne sein.

Natürlich sollte die Auswahl der richtigen Influencer:innen für dich zu den Kernkompetenzen einer Influencer Marketing Agentur gehören!

Doch es gehört noch ein bisschen mehr dazu.

Hier erfährst du, wie du beurteilen kannst, ob sie in der Lage sein werden, dich mit den besten Leuten für den Job zu verbinden, oder ob die Chance besteht, dass sie dich mit einer Fehlbesetzung zurücklassen, die deinen Marketingbemühungen schaden wird:

Wie gross ist ihr Netzwerk? 

Das sagt zwar nicht direkt etwas über die Qualität der Kontakte aus, aber ein grosses Netzwerk bedeutet zumindest, dass die Agentur viele Kontakte geknüpft hat und schon seit geraumer Zeit in diesem Bereich tätig ist. Wenn das Netzwerk, mit dem die Agentur arbeitet, nicht gross ist, haben sie nicht so viel Auswahl an Influencer:innen, um die passenden für dich zu finden. 

Werden alle Influencer:innen sorgfältig überprüft? Wie sieht ihr Überprüfungsprozess aus?

Es stimmt, Menschen vertrauen Influencer:innen – aber nur denen, die ihr Vertrauen auch wirklich verdient haben. Es ist die Aufgabe der Agentur, Influencer:innen mit Integrität herauszufiltern, die nicht nur darauf aus sind, schnelles Geld zu verdienen und dabei ihr Publikum und die Brand, die sie vertreten, leichtfertig missachten.

Eine gute Influencer Marketing Agentur nimmt sich die Zeit, jeden einzelnen ihrer Content Creators kennenzulernen. Sie können diese Aufgabe mit persönlichen Onboardings, Influencer-Schulungen und Co-Creation Workshops erfüllen. Auf diese Weise stellen sie sicher, dass du nur mit guten, engagierten und authentischen Menschen zusammenarbeitest, die deine Brand repräsentieren.

Werden sie in der Lage sein, den richtigen/die richtige Influencer:in für den Job auszuwählen? 

Haben sie Zugang zu Nano-, Mikro- und Makro-Influencer:innen und können sie die Art von Kanal bieten, die für deine Ziele geeignet ist? Nano- und Mikro-Influencer:innen haben zwar eine viel kleinere Fangemeinde, können aber eine viel engere Bindung zwischen deiner Brand und ihrer Community herstellen, da sie vertrauenswürdig sind und ihr Publikum in der Regel sehr viel stärker eingebunden ist.

Wenn ein/e Influencer:in und die Anhängerschaft gut zu deiner Brand passen, hast du die Chance, tollen Content zu erstellen, der zu aussergewöhnlichen Ergebnissen führt.

Wie stellen sie die Qualitätskontrolle und die Verantwortlichkeit für ihre Influencer:innen sicher?

Dies erfordert funktionierende Arbeitsbeziehungen mit ihrem Netzwerk sowie Prozesse zur Verwaltung des Arbeitsablaufs. Versuche herauszufinden, wie sie die Verantwortlichkeit der Influencer:innen sicherstellen.

7. Überprüfe ihr Portfolio und ihre Fähigkeiten

Die Influencer Marketing Agentur die du beauftragst, sollte über die Fähigkeiten verfügen  die du benötigst, um deine Ziele zu erreichen, unabhängig davon, ob es darum geht, mehr qualitativ hochwertige Leads zu generieren, den Online Umsatz und die Ladenbesuche zu steigern oder mehr Website Besucher:innen zu gewinnen. 

Verfügen sie über ein tiefes Verständnis der relevanten Plattformen und wie guter Content aussieht?

Die einzige Möglichkeit, Ergebnisse zu erzielen, besteht darin, eine Agentur zu beauftragen, die die Kunst beherrscht, ansprechende und gezielte Influencer Marketing Kampagnen zu erstellen.

Du kannst dich vergewissern, indem du dir den Content ansiehst, den sie in der Vergangenheit produziert haben.

8. Prüfe ihren Social Proof

Ob eine Agentur seriös ist und Ergebnisse erzielt, kannst du am besten anhand ihrer bisherigen Arbeit und ihres Portfolios feststellen. Fertige Arbeiten sind schliesslich der beste Beweis für die Fähigkeiten der Agentur – weit besser als alle Marketing-Versprechen.

Verfügen sie über ein hochkarätiges, vielfältiges Portfolio?

Das Portfolio ist die ideale Möglichkeit für die Agentur, ihre besten Arbeiten zu präsentieren. So kannst du dir ein Bild davon machen, welche Art von Arbeit sie leisten und welche Art von Kund:innen sie auswählen.

Was sagen ihre Testimonials?

Über 90 % der Kund:innen sehen sich Erfahrungsberichte an, bevor sie eine Agentur beauftragen. Social Proof ist daher eine wirksame Taktik für Agenturen, um Interessent:innen in Käufer:innen zu verwandeln. Wenn du auf Websites keine Erfahrungsberichte findest, bedeutet dies wahrscheinlich folgendes:

  • Das Unternehmen hat möglicherweise keine früheren Kund:innen
  • Sie sind nicht die Expert:innen, die sie vorgeben zu sein

Gute Testimonials deuten darauf hin, dass künftige Kund:innen ähnliche Erfahrungen machen können. Ausserdem sollten Agenturen mit zufriedenen Kund:innen keine Schwierigkeiten haben, Testimonials zu bekommen.

Beachte, dass Erfahrungsberichte auf Online Bewertungsseiten leicht zu fälschen sind. Achte auf Testimonials früherer Kund:innen, die auf der Website der Agentur gut sichtbar sind – die Agentur kann es sich nicht leisten, diese zu fälschen!

Social Proof wie Testimonials und Bewertungen früherer Kund:innen können eine gute Möglichkeit sein, einen Einblick in die Arbeitsmoral einer Influencer Agentur zu erhalten.

Eine weitere gute Möglichkeit, eine Agentur zu überprüfen und eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten, besteht darin, sich ein Bild von den bisherigen Kund:innen der Agentur zu machen. Setze dich mit ihnen in Verbindung und frage sie nach ihren Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit der Agentur. Diese Gespräche helfen dir nicht nur bei der Auswahl der richtigen Agentur, sondern geben dir auch Aufschluss über bewährte Verfahren, die du kopieren solltest.

9. Spreche über die Preise und Leistungen 

Abschliessend solltest du unbedingt über Preise und Leistungen sprechen. Dies ist die letzte Information, die dir zeigen wird, ob eine Influencer Agentur dir das bieten kann, was du suchst, und zwar auf die richtige Art und Weise und zum richtigen Preis.

Es ist entscheidend, die Zielgruppen zu finden, die sich am ehesten für dein Angebot interessieren, um die Werbekosten pro Neukunde/in so niedrig wie möglich zu halten und so die meisten Neukund:innen für dein Budget zu gewinnen.

Werden sie in der Lage sein, deine Erwartungen in Bezug auf Budget und Leistungen zu erfüllen?

Fazit

Der Start von Influencer Marketing in deinem Unternehmen kann eine entmutigende Aufgabe sein. Wenn du die Influencer Marketing Agentur, mit der du zusammenarbeiten wirst, nicht zuerst richtig kennenlernst, könnten deine Bemühungen am Ende vergeblich sein und Verluste eintreten.

Es lohnt sich, die besten und erfahrensten Influencer Marketing Expert:innen einzustellen, die dir helfen, deine Ziele zu erreichen. Du brauchst jemanden, der aufregende Influencer Kampagnen erstellt und sie präzise umsetzen kann, um dein Publikum in Kund:innen umzuwandeln. 

Um in einem dynamischen Bereich wie dem Social Media Marketing Schritt zu halten und erfolgreich Influencer:innen von Drittanbietenden zu kooperieren, ist es am besten, mit einer Agentur zusammenzuarbeiten, die über bewährtes Fachwissen verfügt.

Besuche unseren Blog und folge Kingfluencers für unsere nächsten Artikel.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Influencer:innen und Politik: Sollten man sich äußern?


Soziale Medien werden nicht nur dazu genutzt, Urlaubsbilder oder das Outfit des Tages zu posten. Viele Nutzer:innen, darunter auch Influencer:innen, machen auch auf gesellschaftspolitische Themen aufmerksam und ermutigen ihre Follower:innen zu Aktionen wie Wahlen oder der Teilnahme an Protesten. Was sind die Vor- und Nachteile, wenn man Stellung bezieht oder sich politisch neutral verhält? 

Ob es dir gefällt oder nicht, die Politik ist überall um uns herum und beeinflusst unser tägliches Leben auf viele direkte und indirekte Arten. Sie ist ein Gesprächsthema in der Familie und unter Freunden. Im Vergleich zu unseren Nachbarländern ist es in der Schweiz immer noch ein Tabu, über Politik zu sprechen. Dieses Phänomen lässt sich auch online beobachten, unter anderem im Verhalten von Influencer:innen. Ein gutes Beispiel ist das Abstimmungsverhalten. Alle paar Monate, während der Initiativsaison, teilen immer mehr Macher:innen und Influencer.innen Informationen über die verschiedenen Initiativen. Viele teilen keine Pro- oder Contra-Informationen, sondern fordern ihr Publikum auf, abzustimmen. Vielen ist auch klar, dass sich die Politik gerade jetzt auf unser tägliches Leben auswirkt. „Gerade jetzt, wo die Pandemie uns alle betrifft, ist es für alle klar, dass die Politik einen großen Einfluss auf unser persönliches Leben hat“, sagt Andri Silberschmidt, Mitglied des Schweizer Nationalrats (FDP).

Influencer:innen können einen erheblichen Einfluss auf den Ausgang von Abstimmungen haben. So könnte man sogar sagen, dass das Referendum für die gleichgeschlechtliche Ehe und das Adoptionsrecht, das am 26. September 2021 stattfand, von den Schweizer Wählern dank der Marketingkampagnen des Komitees Ehe Für Alle und der sozialen Medien mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde. Viele Schweizer Influencer:innen, darunter auch solche, die sich normalerweise nicht am gesellschaftspolitischen Dialog beteiligen, wie Steven Epprecht, haben sich zu Wort gemeldet und ihre Community ermutigt, mit „Ja“ zu stimmen. Auch Autoren von Inhalten und gelegentliche Social-Media-Nutzer haben ihre Meinung geäußert und ihre Unterstützung gezeigt. Selbst normalerweise politisch neutrale Marken wie Ikea Schweiz haben ihre Unterstützung für das Referendum sowohl online als auch offline gezeigt. 

Sollten Influencer:innen zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung beziehen?

Einerseits sind die meisten Influencer:innen, genau wie viele von uns, keine politischen Experten:innen. Andererseits haben Influencer:innen die Macht und eine indirekte Verantwortung, ihre große Reichweite zu nutzen und auf bestimmte Themen aufmerksam zu machen. Diese Debatte wird schon seit Jahren geführt und wurde im letzten Jahr durch die Black-Lives-Matter-Bewegung deutlich, bei der sich viele Influencer:innen und Content Creator:innen weltweit mit großen und kleinen Communities zu Wort meldeten. Tatsache ist, dass Influencer:innen, egal ob sie über politische Themen sprechen oder nicht, kritisiert werden.

Natürlich sind Influencer:innen nicht verpflichtet, über politische Themen zu sprechen, genauso wenig wie Politiker:innen verpflichtet sind, „einen Lifestyle-Blog zu führen oder Reiseberichte zu schreiben“, wie Michael Walter es so schön formuliert. Als Faustregel empfiehlt Andri Silberschmidt, dass sich nur diejenigen online engagieren sollten, die sich dafür begeistern können. Jede:r hat das Recht und das Privileg, sich in der Schweiz eine eigene Meinung zu bilden und abzustimmen. 

Die Vorteile von Influencer:innen, die zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung beziehen

Influencer:innen haben eine große Reichweite und können die Wahrnehmung von Tausenden, wenn nicht Hunderttausenden von Menschen beeinflussen. Wenn sie ihr Publikum dazu bewegen können, ein Produkt zu kaufen, warum sollten sie es dann nicht auch dazu bewegen, positive Veränderungen in der Welt zu bewirken und politische Themen zu diskutieren? Wie die Lifestyle-Bloggerin und digitale Unternehmerin Slavia Karlen sagte: „Sich nicht zu politischen Themen zu äußern, ist eine verpasste Gelegenheit, einen politischen Dialog zu führen.“ Der Schweizer Politiker und Nationalrat Andri Silberschmidt pflichtet dieser Aussage bei: „Ich finde es cool und freue mich immer, wenn sich Influencer:innen am politischen Diskussionen beteiligen. Auch wenn sie nicht die gleiche Meinung haben wie ich, ist es bereichernd, weil es die Diskussion fördert.“ 

Ein weiterer Grund, warum sich Influencer:innen gesellschaftspolitisch engagieren sollten, vor allem, wenn sie sich für bestimmte Themen begeistern, ist, dass sie die Welt auf positive Weise verändern können. Sagte die Musikerin und freimütige Influencerin Moo Malika in unserem Clubhouse-Talk im April 2021: „Ich denke mir eigentlich immer, dass wütende Menschen die Welt verändert haben. Es waren nicht die, die sich nicht getraut haben, etwas zu sagen, sondern die, die sich getraut haben und auf die Straße gegangen sind. Ich bin der Meinung, dass man auf Missstände aufmerksam machen muss.“ Gerade die Generation Z hört nicht unbedingt auf Politiker oder traditionelle Prominente, aber sie lässt sich von ihren Lieblingsinfluencer:innen beeinflussen. 

Influencer:innen haben eine einzigartige Position, um zu informieren und aufzuklären, und müssen bei der Ausübung dieser Macht verantwortungsvoll handeln. Influencer:innen können ihren Communities eine Plattform bieten und ihre Stimmen für Anliegen, die ihnen am Herzen liegen, verstärken.  

Von den fast 5,5 Millionen stimmberechtigten Schweizerinnen und Schweizern haben im Jahr 2020 49,3 % an den Abstimmungen teilgenommen. Nach Angaben der Abteilung Schweizer Jugendparlamente geht fast die Hälfte der Schweizer Stimmberechtigten zwischen 66 und 75 Jahren immer an die Urne, während fast zwei Drittel der Stimmberechtigten zwischen 18 und 35 Jahren nie oder nur selten abstimmen. Jüngere Wähler neigen dazu, selektiv abzustimmen und sich nur an Initiativen zu beteiligen, die ihnen wirklich am Herzen liegen. Wie bei den jüngsten Initiativen in der Schweiz zu beobachten war, z. B. bei der Volksabstimmung über die gleichgeschlechtliche Ehe und das Adoptionsrecht im September 2021, haben die sozialen Medien einen großen Einfluss gehabt und die Beteiligung junger Wähler erheblich gesteigert. Influencer:innen, Content Creator:innen und Casual-Social-Media-Nutzer:innen haben ihre Communities ermutigt, zur Wahlurne zu gehen, und es hat funktioniert: Die Beteiligung der Schweizer Stimmberechtigten ist auf 52,6 % gestiegen und 64,10 % haben mit Ja gestimmt.

Die Schattenseiten des Engagements von Influencer:innen

Andererseits kann das Äußern der eigenen Meinung, wenn es nicht sorgfältig gehandhabt und richtig kommuniziert wird, zu etwas führen, das viele Influencer:innen fürchten: gecancelt zu werden. So geschehen zum Beispiel bei der ehemaligen Freestyle-Skifahrerin Miriam Jäger, die aufgrund ihrer Beiträge im Juni 2020, in denen sie sich kritisch zu den Black-Lives-Matter-Demonstrationen in zahlreichen Schweizer Grossstädten äusserte, bis heute in ihren Kommentaren eingeschränkt ist. Dies kostete sie auch einen Influencer-Deal mit der Schweizerischen Post

Ein einfacher Grund, warum sich Influencer:innen nicht in politische Themen einmischen sollten, ist die Tatsache, dass sie keine politischen Experten:innen sind. Wie Anastasia Casaluci, Content Creatorin von Beauty- und Lifestyle-Inhalten, sagte: „Dafür sind Politiker:innen da. Wir können nicht alles machen. Viele Leute wissen einfach nicht genug über das Thema, und ich denke, dass man bestimmte Dinge einfach den Experten:innen auf dem Gebiet überlassen sollte.“

Darüber hinaus haben Influencer:innen mehr als nur ihre Community, die jeden ihrer Schritte beobachtet. Wichtige Interessengruppen wie Agenturen, Arbeitgeber und die Presse sind immer auf dem Laufenden, was die Online-Aktivitäten ihrer Influencer:innen betrifft. Eine falsche Bewegung und die Karriere eines Influencers kann sich negativ auswirken. Aus diesem Grund hält sich der Unternehmer, Model und Content Creator Michael Walter meist zurück, wenn es darum geht, sich zu gesellschaftspolitischen Themen zu äußern: „Ich frage mich immer wieder, wie weit ich in den sozialen Medien gehen sollte und inwieweit ich meine Meinung zu gesellschaftspolitischen Themen äußern sollte.“

Ein weiterer einfacher Grund, warum sich Influencer:innen nicht in politische Themen einmischen, ist die Tatsache, dass sie ein sehr geschäftiges Leben mit mehreren Jobs und den verschiedenen Hüten führen, die sie als Influencer:innen tragen, d. h. Administrator:innen, Buchhalter:innen, Marketer:innen, Autor:innen, Fotograf:innen usw. Die meisten Influencer:innen in der Schweiz arbeiten nebenberuflich als Influencer:innen. Das Influencer-Dasein besteht aus mehr als dem Posten von Bildern und Videos und dem Beantworten von Kommentaren auf sozialen Medien. Es stecken viele Stunden Arbeit hinter einem Beitrag. „Und mit (einem) Job(s), Familie, Hund, etc. bleibt nicht viel Zeit zum Politisieren“, wie der digitale Creator Fabio Zerzuben offen sagt.  

Wer hat Recht, wenn er Recht hat?

Sprich schnell über die Tatsache, dass eine große Frage lautet: Was ist RICHTIG?  Du magst zum Beispiel denken, dass Donald Trump ein schlechter Mensch ist und keine Wahlen gewinnen sollte, weil sein Programm schlecht ist, aber das ist alles sehr persönlich, abgesehen von universellen Werten, und für jemand anderen mag er die richtige Wahl sein. Oder Abtreibung mag für dich ein Mord sein, aber nicht für ein Vergewaltigungsopfer … ein sehr wichtiger Punkt, den man berücksichtigen muss, ist also, dass man, bevor man sich zu Wort meldet und Menschen beeinflusst, besser zu 100 % sicher sein sollte, dass man auf der richtigen Seite der Geschichte steht, und wenn nicht, oder wenn man nicht alle Informationen hat, um eine fundierte Aussage zu machen, sollte man als jemand, der die Macht hat, dies zu tun, die Menschen überhaupt beeinflussen? Eine ethische Frage, die man bedenken sollte! 

Im Laufe der Geschichte haben mächtige Menschen auf eine Art und Weise gehandelt, die sich als falsch informiert und sogar gefährlich erwiesen hat, wie z. B. Ärzte, die für das Zigarettenrauchen warben. Wenn Influencer:innen erwägen, zu einem Thema Stellung zu beziehen, ist es wichtig, dass sie gut informiert sind. Aus ethischer Sicht haben Influencer:innen Macht und müssen sicher sein, dass sie verantwortungsbewusst handeln.

Tipps und Tricks direkt von den Influencer:innen

Wenn Du dich für einen Dialog über gesellschaftspolitische Themen entscheidest, haben wir einige Tipps für Influencer:innen sowie für alle, die sich in den sozialen Medien engagieren, zusammengestellt. Im Anschluss findest Du exklusive Tipps von unseren Influencer:innen sowie von Andri Silberschmidt und eine Anleitung des Conscious Influence Hub (CIH).

  1. Informiere dich, bevor Du deine Meinung veröffentlichst

TikTokerin wemmse erklärte: „Online äußere ich mich nur zu einem Thema, wenn ich mich gut informiert fühle und von meinem Standpunkt überzeugt bin. Aber ich stelle oft aufschlussreiche Beiträge in meine Geschichte, damit diejenigen, die sich informieren wollen, dies auch tun können.“

Prüfe immer die Fakten. Prüfe deine Informationsquellen und informiere dich, bevor du andere informierst.

  1. Humor einbringen

Zieh Humor in Betracht, insbesondere wenn Du normalerweise keine ernsten Inhalte veröffentlichst. Der Satiriker Hamza Raya sagt: „Indirekt beteilige ich mich, indem ich als Satiriker zur Meinungsbildung beitrage.“

  1. Bedenke, dass Worte Konsequenzen haben können

Als Influencer:in können deine Worte Konsequenzen haben, wenn du nicht aufpasst. Die Bloggerin und Nachhaltigkeitsaktivistin Anina Mutter hat sich von Beginn ihrer Karriere als Bloggerin an einige Grundregeln gesetzt: „Meine Grundregeln sind, dass ich mich nur dann äußere, wenn ich mir wirklich sicher bin, dass ich hinter meiner Aussage stehen kann und weiß, wovon ich spreche (natürlich kann ich mich da auch irren). Ich hole mir auch den Rat von Experten:innen, wenn ich unsicher bin. Oder ich erlaube mir (vorerst), nichts zu sagen, wenn ich mir nicht sicher bin.“ Slavia warnt: „Man muss aufpassen, was man sagt, denn wenn man auch nur eine minimal andere Meinung hat, kann das leider sehr schnell in einem Shitstorm enden.“

  1. Lass den Leuten ihre eigene Meinung.

Informiere und schlage vor, aber dränge dich nicht auf. Verstehe, dass das, was für dich das Richtige ist, für jemand anderen vielleicht nicht das Richtige ist, unabhängig von dessen Motiven.

  1. Fakten gegenüber Emotionen hervorheben

Sprich hauptsächlich mit Fakten und nicht mit Emotionen. Sprich nur dann mit Emotionen, wenn die objektiven Fakten deine Behauptungen unterstützen.

  1. Aggression vermeiden

Greif nicht aggressiv oder beleidigend an. Respektiere die Meinung anderer, aber suche konstruktiv nach einer gemeinsamen Basis, anstatt zu kämpfen. 

Andri Silberschmidts exklusive Grundregeln für alle Nutzer:innen sozialer Medien:

  1. Sei respektvoll und bewahre den Anstand

So etwas wie eine falsche Meinung gibt es nicht. Auch wenn Du anderer Meinung bist, verhalte Dich mit guten Manieren und Anstand.

  1. Hören deinem Gesprächspartner zu

Auch wenn sie nicht dieselbe Meinung haben wie Du.

  1. Sei transparent in Bezug auf deine eigenen Interessen

Wenn Du z.B. ein:e Influencer:in für einen Biobauern bist und eine klare Meinung zum Umweltschutz hast, dann sage das von Anfang an, damit es nicht jemand später herausfindet und Deine Meinung dann nicht ernst nimmt. Es muss klar sein, dass Du Deine Meinung aus ideologischen Gründen und nicht aus finanziellen Gründen vertrittst.  

  1. Förderung von Diskussionen

Nutze die Plattformen nicht nur, um deine Meinung zu äußern, sondern um Diskussionen zu fördern und Lösungen zu finden.

Welche Initiativen stehen an?

Am 28. November stimmen wir über die Richterinitiative und die Krankenpflege-Initiative ab, für die viele Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger sowie Angehörige der Gesundheitsberufe in den sozialen Medien werben, damit die Menschen mit JA stimmen. Auch über die Änderung des COVID-19-Gesetzes wird abgestimmt. Das Gesetz ist sehr umstritten und wird in den sozialen Medien und sogar auf Plakatwänden breit diskutiert.

Schlussfolgerung

Es gibt viele Vor- und Nachteile, sich an politischen Debatten zu beteiligen, und es ist letztlich eine persönliche Entscheidung. Es ist vernünftig, wenn sich Influencer:innen aus dem Geschehen heraushalten wollen, aber für diejenigen, die sich mutig einmischen, ist es wichtig, dass sie dies verantwortungsvoll und ethisch korrekt tun. Du musst dir über die möglichen Auswirkungen deines Handelns im Klaren sein und andere Ansichten respektieren.

Und an alle Schweizerinnen und Schweizer da draußen: Deine Stimme ist deine Stimme, also geh wählen! Auch wenn es sich so anfühlt, als ob deine Stimme nicht wirklich zählt, wird sie immer einen Unterschied machen.

Author: Sherriene Redha, Junior Social Media and Community Manager

Co-Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Verwalten von Metriken – Erfahre, ob deine Social Media-Massnahmen erfolgreich sind

Heutzutage ist es möglich, Marketing genauer und effizienter zu messen als in den vergangenen Jahrzehnten. Zudem ist die Messung der Ergebnisse viel weniger kostspielig geworden. Es ist nicht mehr nötig, Konsument:innen für Fokusgruppen heranzuziehen. Social-Media-Plattformen und Google Analytics geben dir kostenlos Einblicke.

Woher weisst du also, ob deine Social-Media-Aktivitäten erfolgreich sind und warum oder warum vielleicht nicht? Um den grösstmöglichen Nutzen aus deinen Social-Media-Aktivitäten zu ziehen, ist es wichtig herauszufinden, wie man vorgeht, was funktioniert und was nicht.

Schönheit liegt im Auge des Betrachters und der „Erfolg“ der sozialen Medien liegt in der Bewertung des jeweiligen Unternehmens. Es gibt keine einheitlichen Benchmarks, die den Erfolg explizit definieren, jedoch kann dir Kingfluencers einige Anhaltspunkte und Leitlinien bereitstellen.

Wir haben zu viele Marken gesehen, darunter etablierte, globale Marken, denen eine echte Strategie für ihr Social Media fehlt. Die Ausführung von bestimmten Vorgehensweisen, wie z.B. das Verfassen von Posts, impliziert nicht, dass der Beitrag mit Strategie entsteht. Stattdessen sind die Taktiken oft ad hoc und willkürlich, manchmal sogar veraltet und schädlich, was zu negativen Folgen und verpassten Chancen führen kann. Marken können sich jedoch in die richtige Richtung bewegen, indem sie ihr Fachwissen nutzen, um Ziele festzulegen und strukturierte Pläne zu erstellen, sodass die angestrebten Ziele entlang einer Strategie zu Erfolgen führt. 

Lege deine Ziele fest

Messe deine SoMe-Ergebnisse an deinen individuellen Zielen. Vielleicht möchtest du eine bestimmte und messbare Aktion auslösen, wie z.B. Newsletter-Anmeldungen oder Verkaufszahlen generieren. Des Weitere kann deine Strategie mit Social-Media-Kampagnen auch die Bekanntheit steigern und zu weiteren Zielen wie Impressions und Reichweite leiten. 

Definiere passende Plattformen

Wenn sich deine Inhalte von Natur aus für amüsante Beiträge eignen und sich deine Kommunikation an eine jüngere Generation richtet, hast duauf TikTok vermutlich mehr Erfolg als auf Instagram. Ceylor Schweiz zum Beispiel, der beliebteste Kondomhersteller hier in der Schweiz, nutzt Humor und Popmusik, um die Öffentlichkeit über die Bedeutung von Safer Sex zu informieren.

Wenn Sie jedoch etwas anbieten, das von Natur eher visuell ausgerichtet ist, wie z.B. Mode oder Wohnaccessoires, dann ist Instagram vielleicht die bessere Wahl für deine Marke. Instagram wird auch stärker von Frauen genutzt, so dass Produkte wie Make-up auf dieser Plattform eher funktionieren.

Das bedeutet aber nicht, dass du andere Plattformen aus deiner Kommunikationsstrategie  ausschliessen solltest. Unterscheide vielmehr zwischen deinen Kernplattformen, auf die du dich konzentrieren möchtest und schränke deine Erwartungen an „zusätzliche“ Plattformen ein, die nicht so eng miteinander verknüpft sind.

Berücksichtige deine Mitbewerber

Wenn du eine Bekleidungsboutique mit einem einzigen Standort bist, solltest du dich nicht mit einer grossen Kette wie H&M, Chicorée oder Tally Weijl vergleichen. Wenn du ein Nischenprodukt für die Küche anbietest, wie z.B. die AeroPress, solltest du dich nicht mit einer Mega-Marke wie KitchenAid vergleichen. Suche nach Benchmarks für deine Branche und überlege dir, was am ehesten zu deinem Unternehmen passt. Letztendlich ist die Überwachung des Fortschritts das Wichtigste. Sammle Daten, um eine Ausgangsbasis zu schaffen, damit du beginnen kannst, Veränderungen zu messen.

Vergleiche dich mit dir selbst

Es ist immer wichtig, deine Kennzahlen im Laufe der Zeit zu verfolgen und zu sehen, wohin sie sich entwickeln. Wenn sich deine Kennzahlen als Reaktion auf deine Massnahmen  in eine positive Richtung entwickeln, dann solltest du dich über diesen Fortschritt freuen und nach Möglichkeit die Faktoren, die zu dem Erfolg beigetragen haben, verstärken und weiter ausbauen. Trends und Fortschritte sind äusserst wichtige Erfolgsindikatoren und zeigen dir, dass deine Aktivitäten Wirkung zeigen.

Wenn du feststellst, dass sich die Trends in die entgegengesetzte Richtung bewegen, solltest du zum einen herausfinden, woran das liegen könnte, aber auch das Gesamtbild in Betracht ziehen. Möglicherweise ist deine Reichweite zurückgegangen, jedoch gleichzeitig das Engagement gestiegen, was je nachdem, welche Ziele du definiert hast, ein Erfolg sein könnte. Natürlich könnte dies auch auf einen Misserfolg hindeuten, z.B. auf eine Botschaft, die nicht ankam. Selbst dann hast du echte Daten zur Untermauerung deiner Hypothesen gewonnen und weisst, was du in Zukunft vermeiden oder besser machen solltest. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass du verstehst, in welche Richtung du dich entwickelst, sondern vor allem, warum das so ist und welche Auswirkungen das auf dein Unternehmen haben könnte. Sobald du diese Dinge verstanden hast, kannst du bei Bedarf schnell eingreifen und korrigieren.

Manchmal hilft es auch, auf vergangene Erfolge und Misserfolge zurückzublicken und nachzuschauen, ob sich eventuell bestimmte Muster schon einmal bemerkbar gemacht  haben. Überprüfe, was du daraus lernen oder wie du damals die Kontrolle übernehmen konntest.

Die falschen Messgrössen für Social Media

Die Kingfluencers-Autorin Megan Bozman hat uns ein tolles Beispiel gegeben, um diesen Punkt zu veranschaulichen: „Einer meiner Kunden bezahlte eine Social-Media-Beraterin, die regelmässig sein Twitter-Konto sperren liess, weil er einer grossen Anzahl von Konten folgte und sie wieder löschte. Twitter setzt technische Grenzen dafür, wie vielen Twitter-Konten man folgen kann.”

„Das erschien mir als Warnsignal, weshalb ich der Sache auf den Grund ging und entdeckte, dass die SoMe-Beraterin, obwohl sie im Namen eines B2B-Tech-Unternehmens postete, unterschiedlichen Konten wie Nachtclubs für Erwachsene, Einzelpersonen, die Seife verkaufen und Konten, die sich politischen Tiraden widmen, folgte. Obwohl diese „Follow-for-Follow-Back“-Techniken tatsächlich die Anzahl der Follower auf Twitter und Instagram erhöhte, konnte dies nicht als erfolgreich angesehen werden. Das wurde deutlich, als ich vorschlug, sich die Engagement- und Klickraten anzusehen.“

Die Moral der Geschichte ist ganz einfach: Wenn du die falschen Kennzahlen misst oder die richtigen, aber unter dem falschen Blickwinkel, z.B. indem du dich auf Quantität statt auf Qualität konzentrierst, gibt es keine effizienten Auskünfte darüber, wie die Leistung ist. So könntest du sogar glauben, dass du auf dem richtigen Weg bist, während du in Wirklichkeit das Gegenteil tust oder deiner Marke sogar schadest.

Die Relevanz, sich an geeigneten Metriken zu orientieren

Es gibt noch viele andere Aspekte des Marketings, bei denen sich die falschen Kennzahlen als die Richtigen ausgeben können und so den Unternehmen ein falsches Bild vermitteln, und zwar jenes, dass die Marketingaktivitäten erfolgreich sind. Bei der Betrachtung der Webseitenbesucher ist die Gesamtzahl der Besucher in der Tat wichtig aber auch Kennzahlen wie Absprungrate, Verweildauer auf der Website, wiederkehrende Besucher und Seiten pro Besuch sollten dabei berücksichtigt werden. Eine hohe und wachsende Klickrate ist ebenfalls wichtig, doch sollte auch die nachfolgenden Conversion-Rates betrachtet werden. Es bringt nichts, wenn zwar viele Menschen auf deine Anzeigen klicken, doch niemand von ihnen jemals etwas kauft.

Social-Media-Teams können nicht einfach nur die „Follower“ beachten. Stelle sicher, dass du den Erfolg auf der Grundlage von Metriken misst, welche tatsächlich mit deiner relevanten Performance korrelieren und sich auf diese auswirken. Absolute Zahlen oder Topline-Kennzahlen wie „Follower“ oder „Webseitenbesucher“ sagen oft nur sehr wenig darüber aus, wie du als Unternehmen oder Marke wirklich abschneidest. Es ist eine differenzierte Messung erforderlich, bei der qualitative und quantitative Aspekte kombiniert werden müssen.

KPIs, an die du vielleicht noch nicht gedacht hast

Wir haben bereits einige der gängigsten Social-Media-Kennzahlen erwähnt, die auf jeden Fall überwacht werden sollten, darunter:

Eine der wichtigsten Kennzahlen in diesem Zusammenhang ist definitiv das Engagement. Auch wenn man einwenden könnte, dass das Engagement überstrapaziert wird und noch immer für viele unklar ist, was es wirklich bedeutet, sind die Chancen gross, dass eine Person, welche sich mit deinen Inhalten beschäftigt hat, die Botschaft die du zu vermitteln versuchst oder zumindest einen Teil davon aufgenommen hat. Somit hat der Inhalt einen „Moment“ zwischen deiner Marke und der Person geschaffen. Diese Momente sind wichtig, denn je mehr positive Momente du erreichst, desto mehr Menschen fühlen sich mit deiner Marke verbunden. 

Wir schlagen jedoch vor, dass du auch einige andere Leistungsindikatoren zur Bewertung der Leistung auf Social Media in Betracht ziehst. Einige davon sind schwer zu quantifizieren, aber es lohnt sich dennoch, sie zu überwachen. Hier sind einige Vorschläge:

Zusammensetzung der Follower: Berücksichtige die Zusammensetzung deiner Community. Im Idealfall stimmt sie eng mit der Zielgruppe überein, mit der du in Kontakt trittst und die du pflegen möchtest, sodass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich deine Ziele und die deiner Kunden decken.

Plattform-Anpassung: Wie bereits erwähnt, gibt es für dich Kanäle, die besser geeignet sind als andere, jedoch musst du diejenigen, die nicht perfekt passen, nicht aufgeben. Passe deine Inhalte und Kommunikation an jede Plattform an, auf der du postest?

User-Generated Content (UGC): Es ist toll, treue Fans zu haben, aber sind sie auch engagiert und wie viele erwähnen deine Marke? Machst du Gebrauch von UGC? Von Markenfans und -befürwortern erstellte Inhalte können sehr wertvoll sein und das Engagement der Community fördern.

Kampagnen-Ergebnisse: Bewerte die Standard KPIs, aber auf der Basis jeder einzelnen Kampagne.

Kreativität und Abwechslung: Prüfe deine Massnahmen auf Abwechslung und stelle sicher, dass nicht alles eintönig ist. Experimentiere mit einer Vielzahl von Attributen, wie z.B.:

  • Themen: Aktuelle Ereignisse, Ferien, Freizeitaktivitäten
  • Inhalt/Motivation: Individualität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit
  • Medien: Text, Videos, Bilder
  • Social Media Formate: Lives, Stories, IGTV, TikTok, Reels Videos, interaktive Umfragen, Foren
  • Interaktivität: Binde dein Publikum durch Herausforderungen, Wettbewerbe, Umfragen, Diskussionen, usw. aktiv ein.

Markenkonsistenz über alle Kanäle hinweg: Bleibst du mit deinen Markenwerten und -botschaften konsistent, auch wenn du andere Kanäle berücksichtigst? Untersuchungen zeigen, dass die Einheitlichkeit deiner Markenbotschaft über alle Kanäle hinweg das Vertrauen in die Marke und die Kaufabsicht der Kund:innen deutlich erhöht. Die Bedeutung der Markenkonsistenz wird oft (zu unrecht) unterschätzt.

Agilität und Abstimmung: Synchronisierst du Social Media erfolgreich mit deinem gesamten Marketing-Mix und weiteren Kanälen (z.B. Newsletter, Website, Veranstaltungen, Werbeaktionen, usw.)? Reagierst du zügig auf neue Trends und eingehende Kommentare? Verwendest du Content wieder, um den Wert zu maximieren? Führst du neue Kampagnenideen innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens effektiv aus? Richtig eingesetzt kann Social Media deine Marketingaktivitäten in anderen Bereichen, z.B. bei Förderung des Verkaufs und Kampagnen, die auf Conversion abzielen, erheblich verstärken. Die Beibehaltung einer ganzheitlichen Sichtweise hat viele Vorteile, da sie natürlich auftretende Synergien zwischen verschiedenen Bereichen im Marketing nutzt.

Interne Beteiligung: Wie viele Mitarbeiter treten öffentlich für deine Marke ein? CEOs und andere Führungskräfte bilden einen Teil des Gesichts deiner Marke. Sie sollten ihre Begeisterung wecken und steigern.

Es dreht sich alles um die Wahrnehmung! 

Du fragst dich vielleicht, warum diese Dinge wichtig sind oder was die Folgen davon sind. Dafür gibt es eine Reihe von Antworten – die wahrscheinlich Wichtigste ist, dass all dies einen Einfluss darauf hat, wie deine Marke oder dein Unternehmen online wahrgenommen wird. Erzeugst du eine positive Wahrnehmung deiner Marke? Stimmt die Wahrnehmung deiner Marke durch die Verbraucher mit dem überein, was du kommunizierst? Werden deine Massnahmen in den sozialen Medien als authentisch wahrgenommen? Die Markenwahrnehmung ist der Schlüssel dazu, dass die Menschen deine Marke respektieren, ihr vertrauen und schliesslich Produkte oder Dienstleistungen bei dir kaufen wollen. Wenn du die oben genannten Punkte richtig angehst, stehen die Chancen gut, dass du die richtige Markenwahrnehmung erschaffst, die deine gewünschte Positionierung stärkt und dir dabei hilft, deine Botschaft zu vermitteln. Wenn du dies erreicht hast, ist ein grosser Teil deiner Marketingaufgabe erfüllt und deine Aktivitäten auf Social Media erzielen tatsächlich eine echte Wirkung für dein Unternehmen.

Einige zusätzliche Tipps, um deine Ziele zu erreichen

Wenn alle oben genannten Punkte geklärt sind und du deine Leistung auf die richtige Weise misst, ist es an der Zeit zu bewerten, wie deine Social-Media-Aktivitäten tatsächlich performen  und wo du Änderungen vornehmen solltest. Wenn du siehst, dass die Aktivitäten deine Ziele nicht generieren, kannst du eine Reihe von Massnahmen ergreifen um dich zu verbessern, wie z.B.:

  • Erstellung einer klaren und breit gefächerten Strategie sowie eines Kalenders für Social-Media-Content 
  • Verwende bei deinem Content die richtigen Formate
  • Storytelling!!: Erzähle eine Geschichte – poste nicht einfach nur Dinge, sondern erzähle Geschichten, kreiere Handlungsstränge und halte diese im Laufe der Zeit aufrecht. Beziehe Kunden und Mitarbeiter ein und arbeite, wenn möglich, auf emotionaler Basis.
  • Arbeite mit einer Vielzahl von Content Creators zusammen, die die Wahrnehmung deiner Marke steigern können, einschliesslich Influencer:innen.
  • Setze dir ein Ziel und setze sich dafür ein – unterstütze die Gesellschaft und lokale Communities
  • Booste deine Inhalte, damit auch Personen, die du nicht direkt erreichst, deine Inhalte sehen und sich veranlasst fühlen, dir zu folgen oder mehr über deine Marke zu erfahren
  • Arbeite mit einer Social-Media-Agentur zusammen, um deine Ziele auf möglichst kostengünstige, effektive und problemlose Weise zu erreichen

Schaffe einen Rahmen für deine Marke und dein Team

Eine Möglichkeit, die Leistung deiner sozialen Medien anhand der richtigen Kennzahlen zu bewerten, besteht darin, einen Bewertungsrahmen für dein Unternehmen zu erstellen. Du weisst nicht wo du anfangen sollst? Nachstehend findest du ein Beispiel, welches für eine erste qualitative Bewertung deiner Leistung und der Bereiche, in denen du dich verbessern musst, verwendet werden kann, bevor du dich mit den konkreten Zahlen befasst.

Während dem Erzielen eines hervorragenden ROI’s den Umsatz steigern und die Kundenbindung stärken

Es gibt eine Vielzahl von Analysetools für Social-Media, die dir dabei helfen. Social-Media Marketing und insbesondere Influencer Marketing sind leistungsstarke Instrumente, die deine Marke in die Lage versetzen können, emotionale Bindungen aufzubauen, den Umsatz zu steigern und die Kundenbindung zu stärken. Mit einem strukturierten Ansatz kannst du jeden Teil deiner Kampagnen optimieren und einen hervorragenden ROI erzielen. Die Zusammenarbeit mit einer Agentur wie Kingfluencers kann deine Effizienz durch Fachwissen und innovative Technologien steigern.

Author: Megan Bozman, Owner @Boz Content Marketing

Kostenloses Ebook – Wie Sie Influencer-Marketing für Ihre Marke nutzen können

Da Influencer Marketing die besten ROI-Zahlen aufweist, wird es für Unternehmen immer attraktiver. IM hat sich als effizienter Weg erwiesen, um Ihre Zielgruppe zu erreichen, und als leistungsstarkes Instrument, um Ihre Marke noch näher an die Verbraucher:innen heranzubringen.

Laut dem Schweizer Influencer Marketing Report 2020 schätzt rund die Hälfte der befragten Marketingverantwortlichen den Return on Investment ihrer bisherigen Influencer-Kampagnen höher ein als bei alternativen Werbeformen. Influencer- und User-Generated-Content gehören für eMarkterer zu den transformativen Entwicklungen, die Sie 2021 auf Ihrem Radar haben sollten.

Influencer Marketing kann dazu führen, dass sich Menschen Ihrer Marke näher fühlen und eine starke Vorliebe für sie entwickeln.

  • 92 % der Verbraucher:innen vertrauen einem Influencer mehr als jeder anderen Form von Werbung
  • 87 % der Verbraucher:innen haben aufgrund von Empfehlungen von Influencer:innen eingekauft

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